Willkommen auf Micha's Weblog (Mein Internet-Tagebuch)

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EINTRÄGE

FEBRUAR 2OO6

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Eisenbahnspiel
Herbert Köfer
Hygiene
Palast der Republik
Planetarium
RIAS-Geburtstag

Photos aus Leipzig

Feuerwache Nord

mehr Photos im

April, März, Februar

JAN.2OO6

FEB.2OO6

MÄRZ.2OO6

Willkommen in Micha's Web-Tagebuch

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Eintrag_127 (Di. 28.02.2006_22:10 Uhr) Ihr Kommentar
Spassiges Vergnügen: Eisenbahnfahrt auf dem PC

Spielen ist eines der Reize der Menschheit. Meist geht es um Geld. Oft wird man betrogen. Anders ist es bei gekauften, gut durchdachten PC-Spielen.

Bei einem Streifzug Anfang Februar durch die CD/DVD-Regale im Marco-Markt Wiedemar nördlich von Leipzig bin ich auf das nebenstehende Eisenbahnspiel gestiegen. Ich las mir die Beschreibung durch. Obwohl ich ausser "Doom II" kaum  Spiele kaufe oder stundenlang spiele, probierte ich es aus. Bei 4,99 Euro Kaufpreis war es eh ohne grosse Enttäuschung. Tatsächlich gab es keine "Tränen der Enttäuschung". Ich konnte es kaum glauben, das meine Erwartung noch über troffen wurden. Der "Trainz 1.1 - Raiload Simulator" hat auch grafisch seinen Reiz.

Kauftipp: www.amazon.de + www.virtualtrainz.com + www.halycon.de

Eintrag_126 (So. 26.02.2006_18:00 Uhr) Ihr Kommentar
Astronomisches Zentrum in Leipzig

Keine Lust an den Wochenenden zu Hause zu verbringen?

Viele Eltern fahren mit ihren Kindern (ab 6 Jahren) wie auch am 26. Februar 2006 zum Astronomischen Zentrum Schkeuditz mit Planetarium und Observatorium. Altersgerecht, knapp eine Stunde lang, werden kleine aufgelockerte Einblicke zum Sternenhimmel sowie zu den Sternbildern gegeben.

ZEISS ZKP-2-Projektor (Photo: gomicha.de)

Angesichts das das Unterrichtsfach Astronomie in Sachsen abgeschafft werden soll, ist der Stellenwert der Naturwissenschaften durch die Politik gesunken. Daher ist der Besuch in einer nahe gelegene Sternwarte oder Planetarium

Photo grösser

Link zur Homepage mit Öffnungszeiten und Hintergrundinformationen

Eintrag_125 (Di. 21.02.2006_22:00 Uhr) Ihr Kommentar
Hygiene auch an der Ladentheke grösstenteils mangelhaft!

Sie kaufen fast täglich ein. Achten aber Sie stetes darauf, das die Verkäuferin oder der Verkäufer Ihre unverpackte Ware nicht mit blossen Fingern berührt? Sicherlich nicht!

Hygienevorschriften verhindern bzw. minimieren normalerweise das Auslösen verschiedenen Erkrankungen durch Viren und Bakterien.

Fordern Sie im Laden die Verkäuferin auf, mit einer Zange, einem Handschuh oder Papier beispielsweise Brötchen und Brot anzufassen. An der Fleischtheke im Discounter mit Bedienung, werden Sie wahrscheinlich weniger Probleme haben. Da fasst keiner das Geld der Kunden an, berührt danach selbst mit den Handschuh (sind vorgeschrieben!) Ihre Ware. Doch wissen Sie nicht was hinten im Kühl-  bzw. Vorbereitungsraum geschieht!

Jeder zweite Mensch wäscht sich seine Hände nicht bzw. nicht nach dem Einkauf oder WC. Kein Wunder wenn in der Strassenbahn, im Bus oder an jeder Türklinke sich massenhaft Bakterien ansiedeln. Wenn Ihr Körper keine Abwehrkräfte hat - meistens trifft es auf Kinder und ältere Menschen - dann sind die Arztpraxen voll.

Das Ausatmen in Räumen wo sich viele Personen aufhalten, ist eine sehr guter Ausbreitungsherd für Viren. Mit den Händen werden Tröpfchen verteilt (an Türklinken). Sie fassen sich oft an die Nase, ohne es bewusst zu tun. Panikaktionen sind das nicht.

Berühren Sie so wenig wie möglich mit den Fingern, wenn Sie draussen unterwegs sind.

Hühner- & Vogelgrippe: In den letzten Wochen machen unseriöse Firmen mit 0900-Nummern und Anzeigen für angebliche Medikamente  gegen diese Gefahr Werbung. Es gibt keine Vorsorgeaktionen! Ausschliesslich das Bundesverbraucherministerium gibt aktuelle Daten heraus. Keine sonstigen Firmen oder Organisationen!

Amtliche Informationen erhalten Sie hier: www.wdr.de mit weiterführenden Links

Eintrag_124 (Fr. 17.02.2006_18:30 Uhr) Ihr Kommentar
85. Geburtstag von Schauspieler Herbert Köfer

Er gehört bis heute zu beliebtesten Schauspieler im östlichen Deutschland. Von Beginn des Fernsehen an, im Dezember 1952 war er dabei. Millionen Zuschauer sahen "Rentner haben niemals Zeit" (1978), "Nackt unter Wölfen" () oder "Maxe Baumann" (70/80er Jahre). Charakterrollen sind seine Stärke. Er fühlt sich laut eigenen Aussagen vom 27.01. bei "Hier ab vier" gesund und fit. Sieht man ihm auch an. Tochter Miriam Köfer ist ebenso Schauspielerin, inzwischen frisch verliebt.

Herzlichen Glückwunsch & Danke für ihre tollen Filme, Serien - Herr Köfer!

Photo & Kurz-Bio

Eintrag_123 (Mo. 06.02.2006_22:30 Uhr) Ihr Kommentar
Honeckers Hinterlassenschaft wird endlich abgerissen

Sicher, viele erlebnisreiche Veranstaltungen fanden im ehemaligen "Palast der Republik" am ehm. Marx-Engels-Platz in Berlin seit dem 23.04.1976 statt. Auch die SED-Parteitage im grossen Saal (5.000 Plätze) wurden hier grossprotzig gefeiert. Damit gibt es auch kein 30jähriges Jubiläum in diesem Jahr!

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Rückseite des "Palast der Repubik" am 07.09.2004 / ©gomicha.de

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Doch der Hintergrund der Entstehung eines damaligen neuen Ostberliner Stadtbildes kurz nach Honeckers (*1912-!1994) Machergreifung ist wichtiger. Schon dessen hüstelnder Vorgänger Walter Ulbricht (*1893-!1973) nahm keine Rücksicht auf historische Gebäude. Er liess das Stadtschloss sprengen, obwohl nicht alle Teile durch den Bombenangriff und der Brände zerstört wurden waren.

Seit Anfang der sechsten Woche (06.02.2006) wird dieses Gebäude abgetragen, das auf dem Grundstück des alten Stadtschlosses zwangsweise durch das SED-Politbüro unter den Erich Honecker *1912 - †1994 errichtet wurde.

Entsorgt werden die demontierten Teile des 85 x 180 Meter grossen Gebäudes  auf Fährkähnen über den rückseitigen Spree-Kanal.

Eintrag_122 (Mo. 06.02.2006_17:10 Uhr) Ihr Kommentar
60. Geburtstag: RIAS BERLIN

Start des DIAS (D für Drahtfunk) am 07. Februar 1946 mit seinem siebenstündigen Sendebetrieb. Ab September 1946 wird aus dem DIAS der RIAS.

Der Rundfunk im amerikanischen Sektor: "Eine freie Stimme der freien Welt"

Jede Demokrat kennt diesen Satz! Für die freiheitsliebenden "DDR"-Deutschen war der RIAS die Stimme des Morgens, bevor sie auf Arbeit gingen. Ein Stachel im Fleisch für alle SED- und Stasischergen. Von Rostock bis Dresden konnte man über Mittelwelle ein Stück freies Denken hören. Ost-Berliner hatten zudem alle weiteren Radiostationen aus Westberlin wie den Sender Freies Berlin und Radio AFN.

Nach dem Krieg war es notwendig, das den Deutschen der eingehämmerte Hitlerton wieder ausgetrieben werden musste. Obwohl Hunderttausende von Nazis nicht durch die Gerichtsbarkeiten abgeurteilt worden, mussten die Alliierten die Bevölkerung mit Informationen versorgen. Neue Zeitungen wurden in den Mai und Juni 1945 gedruckt und teils kostenlos verteilt. Radioprogramme gab es kaum. Der DIAS, Vorläufer des RIAS, gab Befehle der Siegermächte bekannt. Koordinierte das Chaos nicht nur in den Köpfen.

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Blick von der Friedrich Ebert-Str. zum Platz des 18. März /// Aufnahme am 16.06.2005, ©gomicha.de

©2005 by gomicha.de

Schon als Kind, Schüler und Jugendlicher hatte ich durch meinen Vater die Bedeutung des RIAS und Deutschlandfunk erfahren. Ich war ja in der Schule in die Massenorganisationen der Pioniere und FDJ integriert. Da musste ich in der Schule (ab Mitte 70er) immer hören, wer der Feind des Sozialismus ist.

Zuhause erfuhr ich etwas anders. Abgesehen vom Unterhaltungsprogramm wie Hans Rosenthals (*1925-†1987 - beim RIAS 1948-1987) "Klingendes Sonntagsrätsel" war für mich RIAS 2 der Sender den ich gar auf UKW in Leipzig empfangen konnte. Die "Berlin Charts - Die Monstersendung" jeden Samstag mit Gregor Rottschalk gehörte zu meinen fast regelmässigen Sendungen im Radio. Die Freiheitsglocke aus dem Rathaus in Schöneberg habe ich oft sonntags gehört. Der Kommentar zur Freiheit ist mir noch in den Ohren. Die anschliessenden RIAS-Nachrichten oft mit Günter Hanke rückte die Sicht auf die Wahrheit des kalten Krieges zurecht.

Gut das die Bürger im eingezäunten Teil Deutschland nicht uninformiert blieben.

- zurückliegende Einträge Januar 2006

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