44
v. Chr.: Ermordung von
Julius Cäsar |
| 1610:
Heinrich IV. von Frankreich |
| 1819:
Attentat von Kotzebues |
| 1881:
Attentat auf Zar Alexander II. |
|
1899:
gescheitertes Attentat auf den Serbischen Ex-König Milan IV. *22.08.1854-†11.02.1901 verübt. |
|
04.04.1900
Brüssel: Auf dem Bahnhof in Brüssel wird ein Attentat auf den Prinzen von Wales,
Albert Eduard (*-†), verübt. |
|
29.07.1900
Monza: Auf
offener Strasse wird der italienische König Umberto I. [Humbert
I.] *1844 - †29.07.1900 von
dem Anarchisten Gaetano Bresci *1869 - †22.05.1901 Selbstmord,
erschossen. |
|
02.08.1900
Paris:
Ein erfolgloses Attentat wird auf den Schah von Persien Muzaffar Ad
Din (*-†) verübt. |
|
06.03.1901
Deutschland: Kaiser
Wilhelm II. *27.01.1859 - †04.06.1941 wird in Bremen bei einem Attentat leicht
verletzt, als ein psychisch gestörter Schlosser ein Eisenteil gegen den
kaiserlichen Wagen wirft. |
|
06.09.1901
USA: Attentat in Buffalo, N.Y. auf den 25. US-Präsidenten William
McKinley *29.01.1843 - †14.09.1901 durch den Anarchisten Leon Czolgosz. Zwei Pistolenschüsse treffen tödlich. |
|
1914
Deutschland:
Attentat in Sarajevo auf ... |
|
24.06.1922
Deutschland:
tödliches
Attentat auf den deutschen Aussenminister und Industriellen Walther Rathenau *29.091867
[Berlin] - †24.06.1922 [Berlin] |
| 05.11.1925
Italien:
Attentatsversuch auf Benito Mussolini *1883 - †1945, hingerichtet |
|
15.02.1933
USA: gescheiteres Revolverattentat in Miami (Florida) auf den 32. US-Präsidenten Franklin
Delano
Roosevelt *30.01.1882 - †12.04.1945 |
|
Nov.
1933
Afghanistan:
König Nadir Schah ermordet |
|
21.08.1940
Russland: Attentat
auf den russischen Revolutionär Leo Trotzki *07.11.1879 - †21.08.1940
Mexiko [Lew Dawidowisch Trotzkij, eigtl. Bronstein]. Wird von der
sowjetischen Geheimpolizei ermordet. |
|
27.05.1942 10:29 Uhr Prag-Liben:
SS-Obergruppenführer
und Chef des RSHA Reinhardt Heydrich *07.03.1904 -
†04.06.1942,
zweiter Mann nach Himmler, wird von aus England unterstützen Partisanen
auf offener Strasse in Prag durch Schüsse schwer verletzt und stirbt 9
Tage später an einer Wundinfektion. Nach dem Attentat erfolgte eine
grausame Vergeltung auf Anweisung Hitlers durch die SS an über 1.000
Zivilisten und die Liquidierung des Dorfes Lidice sowie deren männliche
Bevölkerung. |
|
20.07.1944
12:42 Uhr
Rastenburg: Im Führerhauptquartier
"Wolfsschanze" bei Rastenburg/Ostpreußen
(heute Ketrzyn, Polen), explodiert eine Bombe in der Lagebaracke aus
Holz mit Botonverstärkung) und verletzt
Adolf Hitler
*1889 - †1945, nur an
Arm, Hand und Trommelfell. Von den 24 NS-Teilnehmern in der Baracke,
werden nur 4 tödlich verletzt und sieben schwer verwundete.
| . |
. |
| Teilnehmer
(um den Kartentisch links von Hitler) |
Lebensdaten,
Funktion |
| 1.
Adolf Hitler |
->
hier |
| 2.
Wilhelm Keitel (Generalfeldmarschall) |
->
*-†1946, Chef des Oberkommando der Wehrmacht (OKW) |
| 3.
Alfred Jodl (Generaloberst) |
->
*-†1946, Chef des Wehrmachtsführungsstabes |
| 4.
Walter Warlimont (General) |
->
*-†1976, stellv. Chef des Wehrmachtsführungsstabes |
| 5.
Franz von Sonnleithner (Ministerialrat) |
->
*-†, Vertreter des Auswärtigen Amtes im Führerhauptquartier |
| 6. |
-> |
| 7. |
-> |
| 8. |
-> |
| 9. |
-> |
| 10. |
-> |
| 11. |
-> |
| 12. |
-> |
| 13. |
-> |
| 14. |
-> |
| 15. |
-> |
| 16. |
-> |
| 17. |
-> |
| 18. |
-> |
| 19. |
-> |
| 20. |
-> |
| 21. |
-> |
| 22. |
-> |
| 23. |
-> |
| 24. |
-> |
Ein Telefonist gibt kurz nach
der Fahndungseinleitung den Hinweis, das ein Oberst gar nicht
telefoniert hat, sondern mit dem Wagen bereits den engsten Sperrkreis passiert
hat. Graf Stauffenberg nahm an der vorgezogenen Besprechung als
Generalstabsoffizier teil und ging unter einem Vorwand kurz nach der
Positionierung seiner Aktentasche unter dem Eichenholztisch aus der
Baracke. Oberst Claus Graf Schenk von
Stauffenberg und seine Mitverschwörer wollten Hitler beseitigen und für Deutschland den Frieden
bringen. Es ging dem militärischen Widerstand nicht um Demokratie, wie
sie heute in Deutschland verstanden wird. Die Verwicklung der Wehrmacht
in die Verbrechen von SS und politischen Entscheidungen die Vernichtung
der Ostvölker war ungeheuerlich. Es blieb das bedeutenste der 42
belegten Attentate
auf Hitler. 86 Mitverschwörer wurden in
Plötzensee hingerichtet,
die vorher in einem geheimen Schauprozess unter NS-Vorsitz
Roland
Freisler
angeklagt und verurteilt wurden. Die Todesurteile standen schon fest.
Eine einzige Filmkopie blieb erhalten: "Geheime Reichsache - Verräter vor dem
Volksgerichtshof" (Schweigeverpflichtung
f. alle Personen, die diesen Film sehen durften gemäss Strafandrohung
wg. Landesverrat §88 RStGB).
|
|
30.01.1948
Indien:
Freiheitskämpfer Mahatma
Gandhi, eigtl. Mohandas Karamchand, *02.10.1869 - †30.01.1948, wird
von einem fanatischen Hindu Naturam V. Godse (35) auf dem Gebetsplatz in
Neu Delhi erschossen. G. ist nicht verwandt mit -> Indira Gandhi
(1984) |
|
27.03.1952
Deutschland:
Versuchtes Paketattentat auf Bundeskanzler [1949-63] Dr. Konrad
Adenauer *05.01.1976 - †19.04.1967. Ein unbekannter Mann übergibt
zwei Jungen ein Paket, das sie zur Post schaffen sollten. Absender ist
das Kanzleramt. Die Jungen geben das Paket bei Polizei ab und
explodiert. Ein Polizist stirbt. |
|
05.03.1954
Marokko: Das Attentat marokkanischer Nationalisten auf den Sultan von Marokko,
Siddi Mohammed VI. Ben Arafa, ist der vorläufige Höhepunkt im Kampf gegen die französische Kolonialmacht um die Unabhängigkeit des nordafrikanischen Landes |
|
14.07.1958
Irak: König
Feisal II. (*-†) will seine Truppen gegen die Revolutionäre im
benachbarten Libanon einsetzen. Die Offiziere weigern sich und rufen die
"Irakische Republik" aus. Kronprinz Abdul Illah (*-!) greift
zur Waffe, da werden er und Feisal von einem Mitglied der Palastwache
erschossen. |
|
12.10.1960
Japan: Attentat in
Tokyo auf den Chef der linkssozialistischen Partei Inejiro Asanuma
(*-†) während einer Wahlkampfrede. Der 17jährige Student und
militanter Antikommunist Otoja Jamagushi springt auf die Rednerbühne,
zieht ein Schwert und sticht es Asanuma vor laufender Kamera in die
Brust. Er stirbt noch während der Fahrt ins Krankenhaus. Jamagushi
verübt drei Wochen später in seiner Zelle Selbstmord. |
|
17.01.1961
Kongo: Der
kongolesische Politiker Patrice Lumumba *02.07.1925 - †17.01.1961,
wird nach seiner Auslieferung nach Katanga unter ungeklärten Umständen
ermordet. |
|
22.11.1963
USA: Attentat
auf den 35. US-Präsidenten John Fitzgerald Kennedy *29.05.1917 -
†22.11.1963, bei einer
Südstaatenreise durch die Stadt Dallas. Obwohl es zahlreiche Warnungen des CIA und FBI
gab, fuhr J.F. Kennedy sen. mit seiner Frau Jackie und einem Aufgebot
an Leibwächtern des Secret Services vom Flughafen in einer offenen Limousine
ab. Es fallen in 15 Sekunden 3 Schüsse, davon einer in den Hinterkopf
des Präsidenten. Lee Harvey Oswald
(*18.10.1939-!24.11.1963 erschossen) schiesst vermutlich vom 6. Stock Gebäude des
Schulbuchlager in der Elm Street. Zwei Tage später wird Oswald von
Barbesitzer Jack Ruby (*25.03.1911-!03.01.1967 Dallas, eigtl. Jacob L.
Rubenstein, stirbt kurz vor seiner Hinrichtung an Krebs) im
Polizeipräsidium mit einer Pistole niedergeschossen. Erst 2003 wird der Mord mit Hilfe von Filmaufnahmen und
Zeugenaussagen komplett rekonstruiert (Discovery Channel). Dennoch fehlt
das Motiv, das zwischen politischer bzw. geheimdienstlicher
Verschwörung und Hassmord angelegt wird. Der Mord an Kennedy ist bis
heute das weltweit bekannteste Attentat. weitere
Infos hier |
|
24.08.1964 Frankreich:
In dem Pariser Vorort Petit-Clamrt durchsieben Kugeln aus
Maschinengewehren den Wagen von Staatpräsident Charles de Gaulle
*22.11.1890 - †09.11.1970. Rechtsgerichtete Offiziere planten seine
Beseitigung. de Gaulle und seiner Frau bleiben unversehrt. 10 Attentate
hatte er insgesamt überstanden. |
|
21.02.1965 USA:
Im New Yorker Audubon Ballroom hält der Schwarzenführer und
Bürgerrechtler Malcolm X [eigtl. Malcome Little] *19.05.1925 - †21.02.1965, vor 400 Zuhörern eine Rede. Vermutlich von Anhängern der Black Muselims ("Nation of Islam") durch 13 Kugeln getroffen,
stürzte im Febr. 1965 die amerikanische Bürgerrechtsbewegung in einer
schwere Krise. |
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1965
Iran: Attentatsversuch auf den Schah von Persien, eigtl. Mohammed Resa Pahlawi, *26.10.1919 -
†27.07.1980 |
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02.07.1967
Deutschland:
Ein Berliner Polizeiobermeister tötet bei Anti-Schah-Kundgebung den
Studenten
Benno Ohnsorg
*1941 - †1967, mit
einem Kopfschuss - angeblich aus Notwehr. Ohnesorg wird zum
Märtyrerfigur. |
|
1968
Deutschland: Die
Aktivistin Beate Klarsfeld ohrfeigt Bundeskanzler
Georg Kiesinger
- wegen dessen Vita im Dritten Reich. |
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04.04.1968 USA: nach mehreren
gescheiterten Attentaten wird Bürgerrechtler und Schwarzenführer Martin
Luther King *15.01.1929 - †04.04.1968, vermutlich von einem Weissen
in Atlanta ermordet. Sein weltbekannter Rednerspruch "I have a
Dream..." setzt hunderttausende Menschen in Bewegung und macht die
Kampfansage gegen den Rassenhass erneut zum Programm. 1964
Friedensnobel-Preisträger. 1978 kommt eine Untersuchung des
Repräsentantenhauses zu dem Ergebnis, dass King Opfer einer
Verschwörung wurde. |
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11.04.1968
Deutschland:
Pistolenanschlag (3 Schüsse) auf den Studentenführer Rudolf
"Rudi" Dutschke *07.03.1940 - †24.12.1979, als dieser das
Gebäude des SDS-Büros verlässt. Er wird von dem 23jährigen
Anstreicher Josef Bachmann niedergeschossen (in Hals, Kopf und Brust).
1979 stirb Dutschke an den Spätfolgen dieses Anschlags. Bachmann nimmt
sich 1970 im Gefängnis das Leben. |
|
05.06.1968
USA: Robert Francis Kennedy, genannt "Bob"
*20.11.1925 - †06.06.1968, wird in
Los Angeles ermordet, Bruder von J.F. Kennedy (->1963). Der
jordanische Einwanderer Sirhan Bishara Sirhan schiesst ihn nieder. Seine
Frau Ethel und Jackie Kennedy beugen sich über den Getroffenen. Bobby,
der wie sein Bruder Präsident werden wollte, stirbt am nächsten Tag. |
|
05.09.1972
Deutschland:
Während der Olympischen Sommerspiele dringen vermummte arabische
Terroristen der Organisation "Schwarzer September" in das
Olympische Dorf ein. Sie überfallen die israelische Mannschaft, wobei
zwei Sportler erschossen und neun als Geiseln benutzt werden. Die
Terroristen fordern die Freilassung von 236 in Israel inhaftierten
Arabern. Jerusalem lehnt die Forderungen ab. |
|
05.09.1975
und 22.09.1975
USA: Zwei Attentate
auf den 38. US-Präsidenten Gerald Rudolph Ford *14.07.1913
[Omaha, NE, USA], nach dem Kennedy-Mord 1963, die er
überlebt:
Am 05. September
richtete die 26jährige Lynette Fromme eine Pistole auf Ford, als er ein
Hotel in Sacramento in Kalifornien verlässt. Sie wird überwältigt.
Lynette Fromme gehörte zu den Charles-Manson-Anhängern, die u.a. den
Mord an der Schauspielerin Sharon Tate (Frau von Roman Polanski) im
August 1969 verübten. Manson sitzt eine lebenslange Gefängnisstrafe
ab (Manson hat auf seiner Stirn ein Harkenkreuz).
Am 22. September
verübte in San Francisco (CA.) wieder eine Frau (45jährige Hausfrau)
diemals mit einem Gewehr in einer Entfernung von nur 13 Metern. Nur
durch Geistesgegenwart eines Zuschauers der ihr den Arm nach unten
schlägt verfehlt sie ihr Ziel.
Beide Frauen werden zu
lebenslanger haft verurteilt. |
|
28.09.1978
Vatikan/Rom: Attentat
auf
Papst
Johannes Paul I.,
eigtl. Albino Luciani *17.10.1912 - †28.09.1978. Seine Amtszeit dauerte nur 33
Tage. |
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08.12.1980
USA:
John Lennon
*09.10.1940, Bandmitglied der engl. Gruppe "The Beatles") wird in New
York auf offener Strasse erschossen. Der 25jährige Attentäter Mark
Chapman bat ihn noch Minuten vor seiner Tat um ein Autogramm. |
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30.03.1981
14:30 Uhr
USA: Attentat
auf den 40. US-Präsidenten Ronald Wilson Reagan *06.02.1911 -
†05.06.2004. Reagan wird nach einer Ansprache vor Gewerkschaftern
im Washingtoner Hilton Hotel bei einem Attentat nahe des Ausgangs durch einen Schuss
aus einem Revolver in den linken Lungenflügel
verletzt und sofort in das nahe gelegene "George Washington Center" (Krankenhaus) gebracht. Die
richtige Entscheidung seines Fahrers rette Rs. Leben. Der geistig
verwirrte Attentäter, John Hinckley (25) aus Colorado,
wurde festgenommen. Es war der siebente Anschlag auf einen
US-Präsidenten in der Geschichte. |
|
13.05.1981
Rom: Attentat
auf
Papst Johannes
Paul II. ( Karol
Wojtyla)
*1920 -
†2005. Der
sowjetische Staatschef Leonid Illjitsch Breschnew *10.12.1906 -
†10.11.1982, gab den Auftrag zur Ermordung des Papstes.
Der
Attentäter feuert aus nächster Nähe: Von drei Kugeln an Hand, Arm und
Unterleib schwer getroffen, sinkt Papst Johannes Paul II. in die Arme
seiner Leibwächter. Nach fünfstündiger Operation bezeichnen die Ärzte
den Zustand des Kirchenoberhauptes als "besorgniserregend".
Erst nach Monaten erholt sich der Papst von seinen Verletzungen. Der
Mordanschlag auf Johannes Paul II. während dessen wöchentlicher
Generalaudienz auf dem Petersplatz in Rom löst in der ganzen Welt Bestürzung
aus. «Ich habe auf den Papst geschossen, um gegen den Imperialismus der
Sowjetunion und der Vereinigten Staaten und der von ihnen begangenen Völkermorde
in El Salvador und Afghanistan zu protestieren», versucht der türkische
Attentäter Mehmet
Ali Agca seine Tat
zu rechtfertigen (2005 aus der haft entlassen). Er gilt als Anhänger einer rechtsextremistischen
Partei. Noch in seiner ersten Botschaft aus dem Krankenhaus vergibt ihm
der Papst und besucht den Attentäter nach seiner Heilung im Gefängnis.
Das durchsichtige "Papst-Mobil" wurde danach extra angefertigt, damit
die Gläubigen ihn wie gewohnt ganz nahe sind. Der Papst
war früher auch Schauspieler. |
|
06.10.1981
Ägypten:
Staatspräsident Muhammad Anwar as Sadat *25.12.1925 -
†06.10.1981,
wird bei einer Militärparade in Kairo durch drei aus einem vorbei
fahrenden Jeep springenden mit Maschinengewehren bewaffneten Soldaten
auf der Ehrentribüne erschossen. 88 Sekunden lang feuern die
Attentäter. 12 Tote! Diese Männer gehörten einer bisher
unbekannten "Organisation zur Befreiung Ägyptens" an". S. setzte auf eine Politik des Ausgleichs mit Israel.
Die Beisetzung fand am 12.10.1981 unter zahlreichen angereisten
Staatsoberhäuptern, darunter aus Israel statt. Anwar
el Sadat |
|
14.09.1982
Libanon:
Staatspräsident Baschir Gemayel
*?
- †14.09.1982, ist neun Tage vor Amtseinführung durch
Sprengstoffanschlag ums Leben gekommen. Nachfolger wird sein Bruder Amin Gemayel
(*1942) am 21.09.1982 bis 1988 |
|
12.01.1983:
Dieter Bub, Korrespondent der Illustrierten "Stern", wird wegen eines Berichts über ein angebliches Attentat auf Staats- und
SED-Parteichef
Erich Honecker *1912 - †1994, aus der
"DDR" ausgewiesen. Anschläge auf Regierungspersonen waren
Staatsgeheimnis. |
|
25.08.1983
Deutschland: Anschlag auf das
französische Kulturzentrum in Westberlin |
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31.10.1984
Indien:
Die Ministerpräsidentin (1966-77
und ab 1980-84) Indira Gandhi *19.11.1917 - †31.10.1984, wird in Neu Delhi von zwei Sikhs-Soldaten
ihrer Leibwache erschossen. |
|
28.02.1986 Schweden:
Der schwedische Ministerpräsident [1969-76 und 1982-86] Olof Palme
*30.01.1927 - †28.02.1986, wird von einem Mann, Christer Pettersson *1947 -
†29.09.2004 [Stockholm], auf dem
Nachhauseweg mit seiner Frau Lisbeth durch zwei Kugeln einer Pistole getroffen und stirbt. Pettersson gestand die Tat, doch der Polizei fehlt bisher die Tatwaffe. Der Mord
an Olof P. ist bis
heute nicht aufgeklärt! |
|
11.10.1987
Schweiz: Im Genfer
Hotel "Beau Rivage" wird der CDU-Ministerpräsident von
Schleswig-Holstein Uwe Barschel von einem "Stern"-Reporter in der
Badewanne tot aufgefunden. Die Obduktion deutet auf einen Selbstmord
hin. Zuvor hatte Barschel seinen Wahl-Contrahänden Björn Engholm (SPD)
bespitzeln lassen. Bei einer Pressekonferenz gab B. sein
"Ehrenwort" auf seine bisherigen Aussagen. mehr
zu Barschel |
|
16.-18.08.1988
Deutschland: Geiseldrama
von Gladbeck. |
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17.08.1988
Pakistan: Der pakistanische Staatspräsident Mohammad Zia ul-Haq
*12.08.1924 - †17.08.1988, kommt bei einem Attentat ums Leben. Er ist mit einem Sonderflugzeug unterwegs, als eine Bombe die Maschine vom Typ Hercules C-130 nahe der indischen Grenze
bei Bahawalpur zerfetzt. |
|
25.04.1990
17:45 Uhr
Deutschland: Messerattentat auf Oskar Lafontaine
*16.09.1943 [Dillingen/Saar].
Während einer Wahlveranstaltung in der Stadthalle in Köln-Mühlheim überreicht
die 42jährige Adelheid Streidel (42) dem SPD-Vorsitzenden einen Blumenstrauss und sticht, mit
einem dahinter versteckten Brotmesser, in den Hals. Lafontaine wird
schwer verletzt, kann jedoch nach drei Tagen seine Wahlkampfreise
fortsetzen. Streidel kommt in einer geschlossene Anstalt. |
|
12.10.1990
22:00 Uhr Deutschland: Anschlag mit Schusswaffe
(drei Schüsse) durch Dieter Kaufmann (37) im Gasthaus "Brauerei
Bruder" im schwäbischen Oppenau auf den
CDU-Bundesminister Wolfgang Schäuble *18.09.1942 [Freiburg/Breisgau], vier
Kinder, Ehefrau Ingeburg), als er gerade nach seiner Wahlkampfrede das Lokal
verlassen will. Schäuble wird am Kiefer und in der Wirbelsäule
verletzt. Er bricht blutüberströmt zusammen. Seitdem ist er an den Rollstuhl gebunden.
Kaufmann wird in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen. Der damalige
Personenschützer Klaus-Dieter Michalsky sei am Donnerstag 16.09.2004 im
Alter von 42 Jahren einem Krebsleiden gestorben. Er hatte sich vor dem
Innenminister schützend geworfen. |
|
01.04.1991
Deutschland: Chef der
Treuhandverwaltung Detlev Karsten Rohwedder (59,
*16.10.1932 - †01.04.1991,
in Düsseldorf erschossen. Ein mutmasslicher RAF-Anschlag. Die Tat ist bisher nicht
ganz aufgeklärt. Zurückliegend wurden getötet:
Gerichtspräsident Günter Drenkmann †10.11.1974; Generalbundesanwalt
Siegfried Buback †07.04.1977; hessischen FDP-Wirtschaftsminister Heinz-Herbert Karry
†11.05.1977; Bankier Jürgen Ponto †30.07.1977;
MTU-Chef Ernst Zimmermann †01.02.1985; Siemens-Vorstand Karl Heinz Beckurts
†09.07.1986; Genscher-Mitarbeiter Gerold von Braunmühl †10.10.1986; Deutsche Bank-Chef Alfred Herrhausen
†30.10.1989, Bad
Homburg / 36 Menschen kamen seit Beginn des RAF-Terrors bis 1991 um Leben. Die
Entführung von Arbeitgeberpräsident Hanns-Martin Schleyer am 05.09.1977,
Tod am †18.10. und sein
Auffinden am 19.10.1977 in Mühlhausen/Elsaß ist die bis heute die
einprägsamste RAF-Mordtat. Bundeskanzler a.D. Helmut Schmidt war ganz
entschlossen. |
|
10.05.1991 bei
seinem Besuch in Halle an der Saale (Sachsen-Anhalt), wird Bundeskanzler
Helmut Kohl *03.04.1930 mit Eiern und Feuerwerkskörpern beworfen.
Er setzt sich gegen dem Eierwerfer handgreiflich zur Wehr. Die Bilder
gingen um die Welt. |
|
21.05.1991
Indien: stirbt Rajiv Gandhi *20.08.1944 - †21.05.1991,
1984-89 Indischer
Ministerpräsident) bei einem Selbstmordattentat im südindischen Sriperumbudur.
Er ist der Sohn von Indira Gandhi (-> 1984) |
|
17.09.
bis 22.09.1991
Deutschland: In Hoyerswerda (Sachsen) verüben
rassistisch-nationalsozialistisch eingestellte Personen und
ausländerfeindliche Jugendliche Brandanschläge gegen
Asyl-/Ausländerwohnheime unter Beifall der Bevölkerung. Die Polizei
schreitet erst viel später ein. Anlass zuvor - ein Überfall von
Nazis auf Gruppe vietnamesischer Händler und das Eingreifen der Polizei.
In Saarlouis (Saarland) zünden zwei
unbekannte Täter am 19.09.1991 ein Asylbewerberwohnheim an. Ein Ghanaer
wird getötet, zwei Nigerianer werden verletzt.
03.10.1991: In Hünxe (NRW) verüben drei Skinheads einen
Brandanschlag auf eine Asylbewerberunterkunft. Zwei libanesische Kinder
erleiden lebensgefährliche Verbrennungen. Weitere Anschläge
folgen in den nächsten Wochen vorwiegend im Westen Deutschlands. |
|
29.06.1992
Algerien:
Vorsitzender des Hohen Staatskomitees Mohamed Boudiaf (*1919-†1992) wird bei einer Ansprache
in der Stadt Annaba von einem Leutnant, der zu seinem Schutz da ist, erschossen. |
|
22.08.1992
Deutschland:
In Rostock-Lichtenhagen finden ausländerfeindliche Krawalle mit
Übergriffen statt. Eine Neubau-Wohnung brennt lichterloh. Die Polizei
schreitet gewollt später ein. |
|
30.04.1993
Deutschland: Messer-Attentat
auf die weltranglistenerste Tennisspielerin Monica Seles
*02.12.1973 [Novi Sad, Serbien, Jugoslawien], in die rechte Schulter (1,5 cm tief)
während des Tennisturnier - Seles gegen Maleeva - in Hamburg-Rothenbaum. Der
Attentäter Günter Parche (38) gibt später an, ein Fan von
Steffi Graf
zu sein, und ihre Konkurrentin ausschalten zu wollen. Er wird zu 2
Jahren auf Bewährung verurteilt. S. kann fast zwei Jahre kein Tennis spielen.
Es ist das erste Attentat auf Tennisspieler(in). |
|
29.05.1993
Deutschland: Brandanschlag in Solingen durch
deutsche Rechtsradikale, 5 türkische Menschen sterben |
|
02.12.1993
Deutschland: Anschlag auf Bundespräsident
[1984-1994] Richard
Freiherr von Weizsäcker
*15.04.1920 [Stuttgart]. Ein Mann schlägt ihm mit der Faust ins Gesicht. |
|
03.12.1993
Österreich: In der Wiener Fernsehzentrale des
Österreichischen Rundfunks (ORF) geht eine erste Briefbombe hoch
und fordert zwei Verletzte |
|
05.12.1993
Österreich: Der Wiener Landeshauptmann und Bürgermeister Helmut Zilk
(*09.06.1927 Wien) erhält eine Briefbombe, öffnet sie und verliert durch die Explosion
drei Finger an der linken Hand. Absender der Briefbombe war "Graf
Rüdiger von Starhemberg", Name einer Nazi-Gruppe um Peter Binder
und Franz Radl. |
|
06.12.1993
Österreich: in Wien explodiert eine Briefbombe in einer
Anwaltskanzlei und verletzt eine Mitarbeiterin schwer |
|
05.02.1995
Österreich: ein Rohrbombenattentat in Oberwart. Auf offener
Strasse kommen vier Roma ums Leben |
|
20.03.1995
Japan: Giftgas-Anschlag
(Sarin) in Tokio (U-Bahn) verübt durch Mitglieder der Aum Shinri
Kyo-Sekte, bei dem 12 Menschen sterben und über 5.500 verletzt werden.
Der Anführer wurde zum Tode verurteilt. |
|
09.06.1995
Österreich: Briefbombenanschlag im Büro von Arabella
Kiesbauer *08.04.1969 [Wien, ÖS]. Ihre Redaktionsassistentin wird beim öffnen am Kopf
leicht verletzt. Zielperson war Pro7-TV-Moderatorin A. Kiesbauer. Absender
der Briefbombe war "Graf Rüdiger von Starhemberg", Name einer
Nazi-Gruppe um Peter Binder und Franz Radl. |
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29.08.1995:
Schwerstes Attentat auf den Präsidenten der Republik Georgien Eduard Amwrossijewitsch Schewardnadse
*25.01.1928 [Mamati, Georgien] verübt - er überlebt. Es folgten noch
weitere Attentate (u.a. am 09.02.1998) auf seinen Fahrzeugkonvex. Sch.
gilt als der gefährdeste Staatschef der Welt nach 1945. |
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04.11.1995
Israel: Der
israelische Ministerpräsident und Friedensnobelpreisträger Yitzhak Rabin
*01.03.1922 [Jerusalem] - †04.11.1995, wird während einer Veranstaltung in Tel Aviv
durch den jüdischen
Extremisten Jigal Amir erschossen. |
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27.07.1996
USA: Bombenattentat während der Olympischen Sommerspiele
in Atlanta. Es fordert zwei Tote und 110 Verletzte. |
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04.02.1998
Belgien: In Brüssel
wird
Bill Gates
*1955 Opfer des belgischen Anarchisten Noël Godin *13.09.1945
[Lüttich]: Mit einer Sahnetorte traf dieser den Microsoft-Chef mitten ins Gesicht.
Bill fand es gar nicht lustig. |
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18.05.1999
10:35 Uhr Deutschland: Farbbeutelanschlag
auf den Bundesaussenminister Joschka Fischer *12.04.1948 [Gerabronn], auf dem Bielefelder
Grünen-Parteitag. Fischer Trommelfell reist, nachdem ein roter
Farbbeutel ihn mit voller Wucht am rechten Ohr trifft. Täter ein
Frankfurter Ex-Sponti erhält eine Strafanzeige. |
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11.09.2001
08:46 a.m. USA: Der Anschlag von radikalen Islamisten um
Terrorist Osama bin Muhammad bin Awad bin Laden *1957 [Riyadh] mit zwei Passagiermaschinen auf die beiden Türme
des WTC (World Trade Center, Welthandels-Zentrum) in New York
sterben nach dem Einsturz insgesamt 3.098 Menschen (Stand: 11.O9.2OO5, CNN)
incl. der Passagiere aus vier Flugzeugen. Dies ist das schlimmste Attentat in der Geschichte
der USA. 1993 und 1812 fand der letzte Angriff auf die USA statt. Im
Mai 2006 wurden erstmals Aufnahmen der Überwachungskameras des
Pentagongebäudes freigegeben. Die Zeigen aus verschiedenen Perspektiven
allerdings undeutlich den Flugzeugeinschlag.
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9|11-Fakten |
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06.05.2002
Niederlande: Der
niederländischer Politiker und Rechtspopulist Pim Fortuyn (*19.02.1948 -
†06.05.2002)
wird von dem 32 jährigen van der Graaf, einem Tierschützer, auf
offener Strasse erschossen. Grund:
Fortuyn wollte ein Gesetz zum Verbot der Pelztierzucht verhindern. |
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12.03.2003
Serbien: Der serbische Ministerpräsident und Wissenschaftler Zoran Djindjic
(*01.08.1952 Bosanski Samac, Jugoslawien) wird vor dem Regierungssitz in Belgrad erschossen.
Der mutmassliche Drahtzieher Milorad Lukovic genannt "Legija" stellte sich am 02.05.2004 den Behörden.
Ende Dezember 2003 begann der Prozess gegen den mutmasslichen
Todesschützen Zvezdan Jovanovic und zwölf weitere Verdächtige. Sechs
Verdächtige sind weiter flüchtig (Stand: 05/2004). |
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10.09.2003
Kaufhaus in Stockholm : Die schwedische Aussenministerin Anna Lindh
(*19.06.1957 Enskede - †11.09.2003) wird von Mijailo Mijailovic mit
Messerstichen tödlich verletzt. Dieser Attentäter ist geplant und
geistig mit der Mission von "Gott" getrieben zum Töten auf
die Ministerpräsidentin losgegangen. Bislang wurden keine Leibwächter
in Schweden zur Bewachung des privaten Lebensraums von Politkern und
Politikerinnen eingesetzt. |
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22.03.2004
Israel: Die israelische Armee tötet den Hamas-Gründer Scheich Jassin. Der gelähmte 67-jährigen religiöse Führer der radikalislamischen
Hamas-Bewegung ist am Morgen mit einem gezielten Raketenangriff israelischer Kampfhubschrauber getötet
worden. Den mutmasslichen Befehl zur Tötung Js. gab Regierungschef
Ariel Scharon (*26.02.1928, Moschav) |
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09.05.2004
ca. 10:30 Uhr Grosny/Tschetschenien: Der moskautreue Ministerpräsident der tschetschenischen
Republik, Achmad Kadyrow (*) und weitere Personen starben bei
einer geplanten Explosion, die vermutlich Freiheitskämpfer auslösten.
Die Bombe explodierte am Vormittag im Dynamo-Stadion, wo eine Festveranstaltung anlässlich des 59. Jahrestages des Sieges über den Hitlerfaschismus abgehalten wurde. Der Sprengsatz war in der Nähe der VIP-Tribüne platziert, auf der sich neben der tschetschenischen Führung auch russische Militärs befanden. |
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18.05.2004
Deutschland: Ohrfeige gegen Bundeskanzler
Gerhard Schröder
(*1944) durch einen 52 Jährigen bei Bad Krozingen (Kreis
Breisgau-Hochschwarzwald) auf einem Empfang für SPD-Neumitglieder in
Mannheim. Seine Tat hatte der arbeitslose Gymnasiallehrer mit
Unzufriedenheit über die Politik des Regierungschefs begründet. Er war
der SPD erst im Februar 2004 beigetreten und wurde nach der Tätlichkeit
wieder ausgeschlossen. |
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02.06.2004
Deutschland: FDP-Vorsitzender Guido Westerwelle
(*27.12.1961, Bad Honef) ist offenbar nur knapp einem Angriff entgangen. Bei einer Wahlkampfveranstaltung im thüringischen Gera wollte eine Frau dem FDP-Chef ins Gesicht schlagen. Besucher der Veranstaltung in einem Bierzelt verhinderten die Attacke im letzten Moment. Die Frau wurde von der Polizei festgenommen und verhört. |
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03.09.2004
Beslan: Schulanfang: Dreitägige Geiselnahme von islamitischen
Terroristen (Männer & Frauen) in Beslan von über 1.100 Kindern (ab 3
Jahren), Frauen und Männern in der dortigen Schule Nummer Eins. Um 13:05
Uhr: 331 Tote nach Stürmung durch hiesige und russische
Spezialeinheiten. 32 Geiselnehmer/innen wurden getötet. Das Symbol zum
Gedenken an die Toten wurden Wasserflaschen aufgestellt. (Stand:
28.12.2005) // 333 Tote (Stand: Sept. 2006, ARD "Tagesthemen") |
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02.11.2004
Niederlande: Der niederländische Filmemacher und Grossneffe
des berühmten Malers van Gogh, Theo van Gogh (* - †02.11.2004) wird in
Amsterdam auf offener Strasse von Mohammed B., einem 26 jährigen
Muslimextremisten erschossen. |
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27.05.2006 Moskau, Russland: Der Bundestagsabgeordnete
Volker Beck (*) nahm an einer nicht genehmigten Demonstration gegen
die Unterdrückung von Homosexuellen in Russland teilgenommen. Der
bekennende Schwule war trotz eines grösseren Polizeiaufgebots vor Ort
von Neonazis heftig ins Gesicht geschlagen, ausserdem am rechten Auge
verletzt worden. |
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Chronologie
des Geiseldramas auf den Philippinen 2000
23. April 2000:
Ein Kommando der moslemischen Extremistengruppe Abu Sayyaf überfällt ein
Restaurant auf der malaysischen Ferieninsel Sipadan und nimmt 21 Menschen
verschiedener Nationalität als Geiseln. Die Deutschen, Franzosen, Finnen,
Südafrikaner, Libanesen, Malaysier und Philippinos (Philippines) werden auf die
philippinische Insel Jolo verschleppt. Die Entführer drohen, ihre Gefangenen zu
töten. 01. Mai 2000:
Im philippinischen Fernsehen wird erstmals ein Video von den Geiseln gezeigt.
Eine einheimische Ärztin bringt Medikamente und auch Nahrungsmittel in das
Urwaldcamp. 03. Mai 2000:
Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) bittet den philippinischen Präsidenten
Estrada, auf eine militärische Befreiungsaktion zu verzichten, um das Leben der
Geiseln nicht zu gefährden. Diese werden am selben Tag in ein anderes Lager
gebracht.
04. Mai 2000:
Die Regierung in Manila lehnt die Forderung der Rebellen ab, ihre Soldaten von
der Insel zurückzuziehen.
07. Mai 2000:
Neue Fernsehbilder zeigen eine offenbar schwer kranke Renate Wallert.
08. Mai 2000:
Die Geiseln bitten in Briefen inständig, ihre Freilassung nicht mit
Waffengewalt zu erzwingen. Der Unterhändler Misuari, einst selbst Rebell und
nun Gouverneur von Mindanao, wird durch einen Geistlichen ersetzt.
09. Mai 2000:
Die Moslemrebellen durchbrechen mit ihren Geiseln den militärischen
Belagerungsring der Regierungstruppen. Zum ersten Mal tauchen Gerüchte auf,
dass die gesundheitlich angeschlagene Renate Wallert freigelassen werden soll.
Ein libyscher Diplomat schaltet sich in die Verhandlungen ein.
11. Mai 2000:
Die Entführer, die bislang keine Forderungen gestellt hatten, verlangen eine
„Entschädigung“ für Unterbringung und Versorgung der Geiseln.
16. Mai 2000:
Ein Berater von Präsident Estrada wird zum Chefvermittler ernannt.
17. Mai 2000:
Die Bundesregierung lehnt die Forderung der Rebellen ab, für Renate Wallert
mehr als vier Millionen Mark zu zahlen.
20. Mai 2000:
Erstmals dürften Vertreter der philippinischen Regierung mit den Geiseln
sprechen.
22. Mai 2000:
Die Geiselnehmer verlangen für die Freilassung der Geiseln einen eigenen
islamischen Staat im Landessüden.
23. Mai 2000:
Erneut sind philippinische Ärzte im Camp. Ihrer Meinung nach hat sich der
Zustand der Gefangenen gebessert.
27. Mai 2000:
Das erste Gespräch von Chefvermittler Roberto Aventajado mit den Rebellen endet
ergebnislos.
07. Juni 2000:
Die Rebellen weisen ein Autonomie-Angebot für die Südphilippinen als
unzureichend zurück.
24. Juni 2000:
Die Entführer lassen als erste Geisel einen Malaysier frei.
02. Juli 2000:
Die Rebellen entführen den „Spiegel"-Reporter Andreas Lorenz.
13. Juli 2000:
Aussenminister Joschka Fischer (Grüne) erörtert in Manila mit Präsident
Estrada die Geiselfrage. Fischer bittet erneut, die Geiseln nicht mit Gewalt zu
befreien.
14. Juli 2000:
Die Rebellen lassen eine zweite malaysische Geisel frei.
17. Juli 2000:
Die schwer kranke Renate Wallert darf überraschend das Camp verlassen.
Aussenminister Fischer zeigt sich darüber sehr erfreut. Über
mögliche Lösegeldzahlungen will er sich nicht äussern. |
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