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Astronomie| Raumfahrt
- Raumstation
MIR| ISS |
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Die
ehemalige 'MIR'-Orbit-Station |
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(PHOTO: NASA) |
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Rückblicke, Chronik, Links
19. Februar 1986 bis 23. März 2001 |
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| So war das mit 'MIR' |
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Trotz der Finanzspritzen westlicher
Investoren waren die Tage der russischen Weltraumstation
offenbar gezählt. Im März kommenden Jahres,
zu ihrem 15. Geburtstag, soll die „Mir“ versenkt
werden.
Dies habe der Rat der russischen Raumfahrt-Konstrukteure am Dienstag
beschlossen, meldete die Nachrichtenagentur Interfax.
Ursprünglich war geplant gewesen, den Weltraum-Koloss bereits im März 2000
aufzugeben. Westliche Millionenspenden und ein Kabinettsbeschluss retteten die „Mir“
jedoch. Eigentlich wollten die Investoren die Station
zu einem Weltraumhotel machen. 'Titanic'-Regisseur
James Cameron und der Geschäftsmann Dennis Tito
hatten Interesse an einem Trip ins All bekundet. Seit Juni 2000 treibt die 'Mir' ohne
Besatzung durch den Weltraum. Der kontrollierte Absturz in den Pazifischen Ozean würde nach Angaben der Betreibergesellschaft 50 Millionen Mark
kosten. |
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| DATEN
DER RAUMSTATION 'MIR' (Raumstation
existiert nicht mehr) |
MIR
heisst: Welt, All, Universum und Frieden
Beginn
des MIR-Programms am 19.02.1986 durch den Start einer Proton-Rakete
Höhe
der Umlaufbahn: 350 km (51° Äquatorneigung)
Aussehen:
Äusserlich ähnelt sie den bisherigen Saljut-Stationen. |
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'MIR'-CHRONOLOGIE: 1986-2001 |
| 19.02.1986:
Mir startet vom - damals noch sowjetischen - Weltraumbahnhof Baikonur. Drei
Wochen später trifft die erste Besatzung im Himmelslabor ein. |
| 13.03.1986
um 13:33 MEZ:
Start des Raumschiffes Sojus T15 mit Kommandant Oberst Leonid Kisim (*) und
Bordingenieur Wladimir Solowjow (*). |
| 09.04.1987: Als erstes Zusatzmodul wird das
astrophysikalische Observatorium Quant angebaut. |
| 27.04.1989: Die Mir bleibt aus
Kostengründen fünf Monate lang unbemannt. |
| 17.03.1992: Als erster westdeutscher
Astronaut kommt Klaus-Dietrich Flade an Bord der Mir. |
| 29.06.1995: Historisches Rendezvous im All:
Als erste US-Raumfähre dockt "Atlantis" an die russische Mir an.
Erstmals seit der Ankopplung von Apollo und Sojus im Juli 1975 fliegen wieder
amerikanische und russische Raumfahrer zusammen. |
| 18.05.1996: Das mit einer deutschen
Spezialkamera ausgerüstete Umwelt-Modul Priroda wird an die Mir angedockt. Zehn
Jahre nach dem Start ist die Weltraumstation mit fünf Modulen komplett. |
| 24.02.1997: Auf der Mir bricht ein Feuer in
der Sauerstoffanlage aus. Die Astronauten können den Brand mit einem
Feuerlöscher eindämmen. |
25.06.1997: Ein Progress-Versorgungsschiff
rammt bei einem Andockmanöver die Mir und reisst ein Loch in die Aussenhaut des
Spektr-Moduls.
Bei der Kollision werden zudem vier Sonnenkollektoren beschädigt, die die
Stromversorgung sichern. Wegen des Strommangels fällt der Hauptcomputer aus,
die Mir taumelt tagelang chaotisch in der Umlaufbahn. Spektr wird
abgeschottet. Die Strom- und Computerausfälle wiederholen sich in den kommenden
Monaten häufig. |
| 04.06.1998: Zum neunten und letzten Mal
dockt eine amerikanische Raumfähre an der Mir an. |
| Juli 1999: Die Raumfahrer der 27. Mission
suchen nach einem Leck, durch das Sauerstoff ins All entweicht. Der Verlust an
Atemluft - Ursache ist vermutlich ein defektes Ventil - wird als nicht
bedrohlich bezeichnet. |
| 18.07.1999: Der Raumtransporter Progress
M-42 bringt eine Fernsteuerungsanlage zur Mir, mit der die Station vom Boden aus
gelenkt werden kann. |
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| Raumstation
Mir |
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Januar
2000: Durch die Zustimmung der russischen Regierung zur Gründung der
Offshore-Gesellschaft MirCorp wurde die Finanzierung für den Weiterbetrieb der Station zunächst gesichert. Erstmals sollen auch private
Gelder in das Projekt fliessen.
16.06.2000: Die Kosmonauten Sergej Saljotin
und Alexander Kalerij kehren nach zwei Monaten auf der Mir zur Erde zurück. Sie
wissen noch nicht, dass sie die letzte Besatzung der Orbitalstation waren.
03.10.2000: Der Rat der Raumfahrt-Chefkonstrukteure Russlands
beschliesst, der Regierung zu empfehlen, die Mir
wegen Geldmangels und der gleichzeitigen Beteiligung Russlands an der ISS
aufzugeben.
16.11.2000: Die russische Regierung
besiegelt das Ende: Die Mir soll aufgegeben und der kontrollierte Absturz der
Orbitalstation eingeleitet werden.
24.01.2001: Der Progress-Raumfrachter M1-5
bringt die für den kontrollierten Absturz benötigten Vorräte an Treibstoff
zur Mir. Der Treibstoff muss für mehrere Bremsschübe reichen.
Die vorerst letzte rein russische Station ist am 23.03.2001
nach drei planmässigen Bremsschüben um 6:57 Uhr MEZ kontrolliert zum Absturz
in den Süd-Pazifik gebracht worden und dabei grösstenteils in der Erdatmosphäre
verglüht.
More Info:
www.germanspace.net |
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Geschichte
der 'MIR'-Zukunft
100 Kosmonauten aus elf Nationen haben sie
besucht, alle gültigen Langzeitrekorde für Weltraumflüge wurden in ihr
aufgestellt. Ursprünglich sollte sie nur sieben Jahre im All bleiben und dann
durch die "Mir-2" ersetzt werden. Deren Bau wurde jedoch wegen
Geldmagels eingestellt.
Eine
Weltraumstation unter vielen
Das die Weltraumstation MIR' nicht die
einzige Raumstation im Orbit der Erde war, wissen nicht alle.
Vor der 'MIR' waren im Orbit:
SOJUS (Russland)
- Sojus 1 (23.04.67)
bis Sojus 40 (bis
22.05.1981)
Tod von Kosmonaut Wladimir M. Komarow in
Sojus1
- Sojus-T (16.12.1979)
bis Sojus-T15 (bis
16.07.1986)
- Sojus-TM
(21.05.1986)
bis Sojus-TM19 (bis
04.11.1994) SALUT (Russland)
- Salut 1
(19.04.1971 - 11.10.1971)
- Salut 2
(03.04.1973 - Ende Apr. 1973)
- Salut 3
(25.06.1974 - 24.01.1975)
- Salut 4
(26.12.1974 - 03.02.1977)
- Salut 5
(22.06-1976 - 08.08.1977)
- Salut 6 (29.09.1977 - 29.07.1982)
- Salut 7
(19.04.1982 - 07.02.1991) SKYLAB (USA)
- Skylab (Missions:
1-4) (14.05.1973 - 11.07.1979) |
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Raumfahrt zwischen
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