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09.08.2007
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Theater-
und Schauspieler, Regisseur, Musiker/Sänger (Klassik/Rock/Pop/etc.),
Tierfilmer,
Sportler, Politiker, Schriftsteller, etc.
(Ob
Wohltäter oder Verbrecher, ob Vorbilder oder Kriminelle - alle haben Geschichte
geschrieben)
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2002 Vlastimil Brodský (s), (CR) - geb. 15.12.1920 [Hrusovany, Czechoslovakia] - gest. 20 April 2002 [Prague, Czech Republic] Selbstmord / einer der europaweit bekanntesten tschechischen Schauspieler / Filme: u.a. "Die Besucher" (1984); "Pan Tau" (1969)
2002
Buddy (Pres.Hund), (USA)
- geb. 1997 - gest. 03.01.2002 [Chappaqua, New York] / der
Labrador "Buddy", ehemals "First Dog" des früheren
US-Präsidenten Bill Clinton, ist von einem Auto überfahren worden. Wie
Fernsehsender am Donnerstag berichteten, starb der Hund am Vorabend auf einer
belebten Strasse in der Nähe des neuen Hauses der Clintons in Chappaqua (New
York). Wie es zu dem Unglück kam, war zunächst nicht bekannt.
Clinton gab
Trauererklärung ab:
Weder der
Ex-Präsident noch die frühere First Lady und jetzige Senatorin Hillary Rodham
Clinton waren zum Zeitpunkt des Unglücks in ihrem Haus. In einer kurzen
Erklärung drückten sie ihre Trauer aus. Die ganze Familie sei sehr traurig
über "Buddys" Tod, betonte die Sprecherin im Namen der Clintons:
"Er war ein treuer Freund und hat uns so viel Freude gemacht. Wir werden
ihn sehr vermissen."
"Buddy"
behielt Oberhand über "Socks":
Der Präsident hatte
den Hund 1997 als Welpen gekauft und nach seinem im gleichen Jahr verstorbenen
Lieblingsonkel benannt. Der oft fotografierte "Buddy" (Kumpel) war
nach Clintons Abschied aus dem Weissen Haus vor einem Jahr mit nach Chappaqua
gezogen und hatte dabei die Oberhand über Präsidentenkatze "Socks"
behalten. Über das Hunde- und Katzenleben im Weissen Haus veröffentlichte die
First Lady 1998 ein Buch, das in den USA zum Bestseller wurde.
2002 Camilo José
Cela (schr), (SPA)
- geb. 1916 [Iria Flavia, SPA] - gest. 17.01.2002 [Madrid] / Cela gilt als
Neubegründer der Romanform innerhalb der spanischen Literatur der 30er Jahre.
Er erhielt 1989 den Literaturnobelpreis, laut Nobelpreis-Komitee "für
seine reiche und eindringliche Prosa". 1995 wurde ihm der Cervantes-Preis
verliehen, die höchste literarische Auszeichnung in der spanischsprachigen
Welt. In Deutschland wurde er vor mit seinen Werken "Der Bienenkorb"
und "Geschichten ohne Liebe" bekannt. An der Universität Madrid studierte er Medizin, Jura und
Philosophie. Während des Bürgerkriegs gehörte Cela 1936-1939 den
Franco-Truppen an und wurde schwer verwundet. Später distanzierte er sich vom
Franco-Regime. Nach dem Bürgerkrieg arbeitete er als Journalist. 1942 gelang
ihm mit seinem Roman "Die Familie des Pascual Duarte" der Durchbruch
als Schriftsteller. Seit 1957 war er Mitglied der Spanischen Akademie und wurde
Ehrendoktor zahlreicher Universitäten. Im Mai 1996 adelte ihn der spanischen
König Juan Carlos I. und ernannte ihn zum Markgrafen von Iria Flavia.
Cela war seit 1991 in
zweiter Ehe mit der vierzig Jahre jüngeren Journalistin Marina Castaño
verheiratet. Aus erster Ehe hat er einen Sohn Camilo José.
2002 Rosemary Clooney (s/m), (USA) - geb. 23.05.1928 [Maysville, Kentucky, USA] - gest. 29.06.2002 [Beverly Hills] / Sängerin und Schauspielerin / Tante von Hollywoodstar George Clooney / kurze Ehe mit Oscar-Preisträger Jose Ferrer (Schauspieler) / hatte sechs Kinder, davon fünf mit Jose Ferrer
| - geb. 28.12.1922
[Peking, China] - gest. 13.04.2002 [Ascona, CH] / Schauspieler Der französische Filmschauspieler Ivan Desny ist im Alter von 79 Jahren in Ascona in der Schweiz gestorben. Der in Peking geborene russischstämmige Darsteller sei bereits am vergangenen Samstag aus dem Leben geschieden, teilte seine Agentur auf Anfrage am Dienstag in München mit. Es sei sein Wunsch gewesen, die Öffentlichkeit erst nach seiner Einäscherung zu informieren. Dies sollte am Dienstag geschehen, hiess es. Über die Todesursache konnte seine Agentin nichts weiter sagen. Er sei vor einigen Wochen wegen einer Lungenentzündung ins Krankenhaus gekommen. Zuletzt hatte der Schauspieler unter anderem in der ARD-Serie «St. Angela» in der Folge «Der erste Tango» und in dem Fernsehspiel «Scheidung mit Hindernissen» mitgewirkt. Desny spielte unter anderem in Michelangelo Antonionis Film «Die grosse Rolle», in «Anastasia, die letzte Zarentochter» mit Ingrid Bergmann und in Rainer Werner Fassbinders Film «Die Ehe der Maria Braun». Eine seiner letzten Arbeiten war Andre Techines Krimi-Psychodrama «Diebe der Nacht» (Les Voleurs/1996) mit Catherine Deneuve und Daniel Auteuil. 1980 hatte der Franzose das Filmband in Gold für sein langjähriges und hervorragendes Wirken im deutschen Film erhalten. |
2002 Alfred Dregger (polit), (D) - geb. 10.12.1920 [Münster/Westf.] - gest. 29.06.2002 [Fulda] / Hauptmann in der Wehrmacht / Der konservative Dregger wurde 1956 in Fulda zum damals jüngsten Oberbürgermeister Deutschlands gewählt. 1967–82 war er CDU-Landesvorsitzender in Hessen, zur Bundestagswahl 1976 prägte er den CDU-Slogan »Freiheit statt Sozialismus«. 1982–91 war D. Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU im Deutschen Bundestag. / MdB 1972-1998 / Beerdigung am 05.07.2002
2002 Heinz Drache (s), (D) - geb. 09.02.1923 [Essen] - gest. 03.04.2002 [] / Schauspieler, Edgar-Wallace-Filmen wie «Der Hexer») und viele Rollen in Serien.
2002 Queen Elizabeth, Queen Mother (monarchin), (GB) - geb. 04.08.1900 [] - gest. 30.03.2002 16:15 MESZ [Schloss Windsor] / Frau von King Georg VI. und Mutter von Queen Elizabeth II. und älteste Ex-Monarchin bis zu ihrem Tod) / als 9. Kind von 10 Kindern eines englischen Grafen mit dem Namen Lady Elizabeth Angela Marguerite BOWES-LYON geboren, 1923 heiratete Lady Elizabeth Bowes-Lyon den zweitältesten Sohn von König George VI.(1865-1936) und Queen Mary(1867-1953), Albert (den späteren König George VI.) , mit ihm bekam sie 1926 das erste Kind, eine Tochter namens Elizabeth (die heutige Queen Elizabeth II.) und 1930 Prinzessin Margaret Rose (gest. 2002 in LONDON). 1937 wurden Albert und Elizabeth zu König George VI. und Queen Elizabeth gekrönt, nachdem der ältere Bruder Alberts, König Edward VIII. (1894-1972)wegen seiner Liebe zu der geschiedenen Amerikanerin Wallis Simpson (1896-1986), abgedankt hatte. In den Folgejahren bombardierten Hitler und die Nazis England. 1940 wurde der Buckingham-Palast neunmal bombardiert. Wie durch ein Wunder wurde niemand verletzt oder gar getötet. Die spätere Queen Mum sagte damals:(Text s.unten!)("Ich bin fast froh, dass wir bombardiert worden sind. Nun habe ich das Gefühl, dem East End ins Auge sehen zu können.) Das Königspaar blieb im Lande und wurde dafür nach dem Krieg vom Volk frenetisch bejubelt. 1952 starb König George VI. mit 56 an Krebs, seine älteste Tochter bestieg den Thron (und regiert heute immer noch). Die damalige Königin Elizabeth ließ sich von nun an mit "Ihre Majestät Königin Elizabeth , die Königinmutter" (Her Majesty Queen Elizabeth The Queen Mother) bezeichnen und in den folgenden Jahrzehnten blieb ihre Popularität als "Queen Mum" ungebrochen. Im Jahre 2000 konnte Queen Mum als erstes Mitglied eines europäischen Königshaus überhaupt ihren 100.Geburtstag feiern. Queen Mum starb am 30.03.2002 auf SCHLOSS WINDSOR im Alter von 101 Jahren "friedlich im Schlaf" an den Folgen einer schweren Infektion der Bronchien. Sie wurde am 09.04.2002 in der St.-George´s Chapel in Windsor neben ihrem Ehemann beigesetzt.
2002 John Entwistle (m), (GB) - geb. 09.10.1944 [Chiswick, London, GB] - gest. 26.07.2002 [Las Vegas, USA] / Bassist der britischen Rockgruppe "The Who" / The Who hatten in den 60er und 70er Jahren die Hitparaden mit Songs wie «My Generation», «Pin Ball Wizard» und «Substitute» gestürmt.
2002 Fips Fleischer (swing/komp), (D "DDR") - geb. 02.05.1923 [Hohenfichte bei Augustusburg] - gest. 25.06.2002 [Klinikum Chemnitz] / ostdeutscher Swing-Legende, Schlagzeuger, Komponist / beigesetzt 01.07.2002 / mehr SuperIllu
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- geb. 20.09.1926 - gest. 14.03.2002 / Kabarettist und Schauspieler / spielte oft die lustige Rolle eines Berliner Polizisten (Verkehrserziehung) «Die
Stachelschweine» machten ihn bundesweit berühmt Der 75-Jährige hatte zum Jahreswechsel einen Herzanfall erlitten und war mehrere Wochen in einer Klinik behandelt worden. |
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Inbegriff der
Berliner Schnauze Neben Auftritten in Operetten gab er auch die Titelrolle in Ibsens «Nora». Auf der Schauspielschule in Berlin lernte er später unter anderem Edith Hancke, Horst Buchholz und Harald Juhnke kennen. Von Juhnke ermutigt, stiess er 1951 zu den «Stachelschweinen». Seitdem stand er in mehr als 60 Programmen auf der Bühne und trat nebenbei in Klassikerinszenierungen und in Film und Fernsehen auf. Mit seinem verstorbenen Freund Wolfgang Neuss spielte Gruner im Theaterstück «Zwei Berliner in Paris» und wirkte in dessen Film «Wir Kellerkinder» mit. Heute sei
Comedy angesagt Heute sei vor allem Comedy angesagt, und die meisten Kabaretts, die Deutschland politisch aufgemöbelt hätten, gebe es nicht mehr. Wenn er drei Wünsche frei hätte, würde er sich zwei Mal Gesundheit wünschen, sagte Gruner damals. Sein dritter Wunsch galt seiner Kunst: Es solle ihm weiter genügend Kabaretttaugliches einfallen. |
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2002 Ruth Handler (untern), (USA) - geb. 1916 - gest. 24.04.2002 [Los Angeles, Kal, USA] / Unternehmerin
2002 Jürgen Hart (k/s/m/a), (D "DDR") - geb. 1942 [Treuen/Vogtland/DT] - gest. 09.04.2002 [] an Krebs / sächs. Kabarettist, Autor, Regisseur und Kabarettist bei den »academixern«, Liedersänger "Sing, mei Sachse, sing" -> Arndt Bause
2002 Alfred 'Freddy' Heineken (untern), (NL), (78) - geb. - gest. 03.01.2002 [Noordwijk, NL] / langjähriger Chef der gleichnamigen niederländishen Brauerei / verstarb der 78-Jährig in seinem Haus in Noordwijk / er leitete das Brauereiunternehmen von 1971 bis 1989 und war bis zuletzt als Vorsitzender der Heineken-Holding aktiv / war 1983 entführt worden - galt als der reichte Mann der Niederlanden - und wurde gegen ein Lösegeld von 31 Millionen DM freigelassen
| - geb. 06.10.1914
- gest. 18.04.2002 [Alassio, ITA] / norw. Archäologe, Forscher und Zooologe
Mit der »Kon-Tiki« von Peru nach Tahiti Der norwegische Entdecker und Völkerkundler Thor Heyerdahl ist am Donnerstag im Alter von 87 Jahren gestorben. Heyerdahl litt an einem Hirntumor. Thor Heyerdahl gilt als Begründer der experimentellen Archäologie. Er besiegte seine Angst vor dem Meer, unternahm zahlreiche Seefahrten und widerstand der Kritik etablierter Wissenschaftler. Der norwegische Abenteurer und Forscher begeisterte ein Millionenpublikum, als er 1947 mit dem zerbrechlichen Floss »Kon-Tiki« über den Pazifik segelte. Heyerdahl Sohn eines Brauerei- und Landbesitzers geboren. Seine Mutter habe ihm als Kind Bücher über Anthropologie zu lesen gegeben, erzählte er einmal. 1933 schrieb er sich für Zoologie an der Universität Oslo ein, brach jedoch das Studium wieder ab, um sich in die praktische Forschungsarbeit stürzen zu können. »Wenn Sie mir als 17-Jährigem gesagt hätten, dass ich einmal auf einem Floss zur See fahre, hätte ich Sie für verrückt erklärt«, sagte Heyerdahl 1990 in einem Interview. Als Kind war der Abenteurer und Forscher in seiner norwegischen Geburtsstadt Larvik beinahe ertrunken. Erst mit 22 konnte er seine Angst vor dem Wasser überwinden, als er auf Tahiti in einen reissenden Fluss stürzte und selbst ans Ufer schwamm. Erfolgreiches
Experiment Nach 101 Tagen landete er mit seiner Crew auf einem Riff nahe Tahiti. Wissenschaftler erklärten daraufhin 1961 auf einem Kongress, dass Südamerika und Südostasien die Ursprungsländer der Polynesier gewesen seien. Mit der «Kon-Tiki» begründete Heyerdahl die experimentelle Archäologie. Seine Erlebnisse auf der «Kon-Tiki» und seine Theorien schilderte er in dem gleichnamigen Buch, das in über 70 Sprachen übersetzt und mehr als 25 Millionen Mal verkauft wurde. Oscar für
Dokumentarfilm 1969 unternahm Heyerdahl einen weiteren Versuch in experimenteller Archäologie. Um zu beweisen, dass sogar die Ägypter schon Zentralamerika erreichen konnten, baute er ein Papyrusboot, wie er es auf Jahrtausende alten ägyptischen Wandgemälden gesehen hatte. Doch die «Ra» besass Konstruktionsfehler und zerbrach 960 Kilometer vor Barbados. Heyerdahl liess sich davon nicht entmutigen. Mit der
»Tigris« auf See Nach 144 Tagen auf See setzte der Forscher sein Boot in Flammen, »um gegen den Krieg in der Region zu protestieren.« Auch das Alter hielt Heyerdahl nicht von seinen Forschungen ab. Noch über seinen achtzigsten Geburtstag hinaus studierte der in dritter Ehe mit der Französin Jacqueline Beer verheiratete Abenteurer Pyramiden auf Teneriffa und in Amerika. Er glaubte, dass deren Erbauer in Kontakt mit den Architekten der ägyptischen Pyramiden standen. |
2002 Paul
Hubschmid (s), (CH)
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geb. 20.07.1917 [Schönenwerd, Schweiz] - gest. 01.01.2002 [Berlin] / Der
Film- und Theaterschauspieler Paul Hubschmid ist tot. Der gebürtige Schweizer
starb am Neujahrstag in Berlin, teilte seine Agentur mit. Hubschmid erlag im
Ater von 84 Jahren einer Lungenembolie.Für viele galt der hochgewachsene
Kavalier als "der schönste Mann Deutschlands" - zumindest in der
Nachkriegszeit. Berühmt wurde der am 20. Juli 1917 in Aarau geborene Hubschmid
unter anderem mit Filmen wie "Maske in Blau" (1953) mit Marika Rökk,
"Der Tiger von Eschnapur" (1958) von Fritz Lang und der
Dreieckskomödie "Die Zürcher Verlobung" (1957) mit Lieselotte Pulver
und Bernhard Wicki. /// Am Berliner Theater
des Westens spielte er in den 60er Jahren in der deutschen Erstaufführung des
Musicals "My Fair Lady" den Professor Higgins. In der WDR-Verfilmung
"Jolly Joker" stand er 1989 erstmals mit seiner Adoptivtochter
Anouschka Renzi vor der Kamera. Seine letzte Rolle hatte er 1995 als stummer Opa
in "Holzers Peepshow" am Berliner Schlosspark-Theater. "Jeder
spielt sich doch letzten Endes selbst", hatte Hubschmid, der 1980 das
Filmband in Gold erhielt, einmal gesagt.
Hubschmid war drei
Mal verheiratet. Er lebte zuletzt in Berlin und Zürich und soll im engsten
Familienkreis in der Schweiz beigesetzt werden.
2002 Kim Hunter (s), (USA) [eigtl. Janet Cole] - geb. 12.11.1922 [Detroit, MI, USA] - gest. 11.09.2002 [] / / 1951 "Oscar" / 2000 letzte Filmrolle "Here's to life!"
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- geb. 20. April 1950 [Nowotscherkask / Südrussland] - gest. 28.04.2002 [Flugzeugabsturz einer Mi-8 in der Nähe der sibirischen Stadt Abakan, Sibirien] / russ. Politiker / 1997 Präsident der Republik Chakasija (Chakassien) - Wiederwahl am 24.12.2000 mit 72% der Stimmen Moskau - Der russische Ex-General und Politiker Alexander Lebed (a.Q. Aleksej, Alexandr) ist tot. Der 51-Jährige starb am Sonntag bei einem Hubschrauberabsturz in Sibirien. Das berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Hochspannungsleitung
gestreift Unklarheit
über weitere Opfer Lebed wollte
Präsident werden Die Maschine des Typs Mi-8 flog am Sonntag in der Nähe der sibirischen Stadt Abakan bei schlechter Sicht in eine Stromleitung und ging zu Bruch. An Bord waren 14 Menschen, wie die Nachrichtenagentur Itar-Tass meldete. Ob es Überlebende gab, war zunächst nicht bekannt. Der russische Präsident Wladimir Putin sprach den Hinterbliebenen sein Beileid aus. Lebed wurde 1998 zum Gouverneur der sibirischen Region Krasnojarsk gewählt, nachdem er sich zwei Jahre zuvor vergeblich um die Präsidentschaft der Russischen Föderation bemüht hatte. Getragen von einer grossen Popularität als Kritiker des Tschetschenien-Kriegs, erhielt der national-konservative Politiker bei der Wahl von 1996 14,7 Prozent der Stimmen und wurde damit Dritter hinter Boris Jelzin und KP-Chef Gennadi Sjuganow. 1997 gründete Lebed die Russische Republikanische Volkspartei. Krasjonarsk – die Region ist immerhin viermal so gross wie Frankreich – hätte das Sprungbrett für einen zweiten Anlauf zur Präsidentschaft sein können, aber Lebed lehnte eine Kandidatur bei der Wahl im Jahr 2000 ab. Lebed wurde am 20.
April 1950 in der südrussischen Stadt Nowotscherkask geboren. Sein Vater kam in
der Stalin-Zeit ins Gefängnis, weil er zu spät zur Arbeit kam – später
wurde er in einem Strafbataillon im Weltkrieg eingesetzt. 1962 sah der
zwölfjährige Lebed, wie Truppen auf streikende Arbeiter schossen. |
Peggy
Lee [eigtl.
Norma Deloris Enstrom]
(m/s), (USA)
- geb. 26.05.1920 [Jamesstown, North Dakota, USA] - gest. 21.01.2002 [Los
Angeles, USA] Herzinfarkt / Sängerin / Ihre rauchige Stimme ist auf der ganzen
Welt bekannt: Peggy Lee, Jazz-Legende und Sängerin von "Fever" und
"Is That All There Is?" starb im Alter von 81 Jahren an einem
Herzinfarkt.![]() Quelle: www.berlin-hidden-places.de |
- geb. 18.03.1928
[Berlin-Mahlsdorf] - gest. 30.04.2002 [Berlin] / Beisetzung war am 11.05.2002 |
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Die Staatsaktion sei
dann dank des Engagements der Schauspielerin Annekathrin Bürger und des
Rechtsanwalts Friedrich Karl Kaul gestoppt worden. Von der Aura des Museums
fühlten sich die Schwulen- und Lesbenszene wie auch Film- und Fernsehteams
angezogen. Ein dunkler Punkt in der Biographie Mahlsdorfs war ihre IM-Tätigkeit
für die Stasi. Der "Berliner Zeitung" gestand sie damals ihre
Stasi-Mitarbeit, zu der sie sich 1971 verpflichtet habe. April 2004: Die Sammlung von Gründerzeit-Möbeln des im April 2002 gestorbenen Transvestiten Charlotte von Mahlsdorf ist wieder in Berlin. Die Möbel sind von diesem Sonntag (11.04.2004) an im Gründerzeitmuseum am Hultschiner Damm in Mahlsdorf wieder für die Öffentlichkeit zugänglich, teilte das Museum am Vormittag mit. Von Mahlsdorf alias Lothar Berfelde hatte die Möbel nach der Übersiedlung nach Schweden mitgenommen. Nach dem Tod von Mahlsdorfs hatte die schwedische Regierung die Erbschaft ausgeschlagen. Der Förderverein des Mahlsdorfer Museums schloss daraufhin mit den Erben einen Leihvertrag über zehn Jahre. Das Museum zeigt neun komplett eingerichtete Wohnzimmer und eine Küche aus der Gründerzeit Ende des 19. Jahrhunderts. Dazu gehören auch Einrichtungen aus der legendären «Mulackritze», der letzten «Zille-Kneipe» im alten Berlin. Ein Theaterstück über Charlotte von Mahlsdorf ist jetzt mit dem amerikanischen Pulitzerpreis für Theaterinszenierungen ausgezeichnet worden. Damit wurde Doug Wright für sein am New Yorker Off-Broadway gefeiertes Drama «I Am May Own Wife» (Ich bin meine eigene Frau) geehrt. In dem Einpersonenstück spielt der US-Schauspieler Jefferson Mays Charlotte von Mahlsdorf und rund 40 weitere Rollen. Das Gründerzeitmuseum am Hultschiner Damm 333 in Mahlsdorf ist mittwochs und sonntags von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Gruppenführungen können extra vereinbart werden. In diesem Jahr kamen bisher über 1.200 Besucher. |
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2002
Elisabeth Mann Borgese, (wiss), (D)
- geb. 1918 - gest. 08.02.2002 [St. Moritz, CH] / genannt Medi / Meeresforscherin
/ Elisabeth Mann Borgese, die jüngste Tochter des
Schriftstellers Thomas Mann, ist im Alter von 83 Jahren in der Nacht zum Freitag
im Ferienort St. Moritz gestorben. Das wurde dpa am Freitagabend aus dem Kreis
der Familie ihres Neffen Frido Mann in Göttingen bestätigt. Nach Angaben des
International Ocean Institute in Halifax (Kanada) erlag sie in einem Schweizer
Krankenhaus einer Lungenentzündung, die sie sich beim Skiurlaub zugezogen
hatte. Elisabeth Mann Borgese war das letzte noch lebende Kind des
Literatur-Nobelpreisträgers Thomas Mann und erst vor kurzem noch im
Fernsehmehrteiler "Die Manns" von Heinrich Breloer zu sehen.
Noch zwei Tage vor
ihrem Tod habe sie bei einem Telefongespräch begeistert über das Skilaufen
berichtet, sagte der Präsident des Meeresinstituts in Halifax (Provinz Nova
Scotia), Robert Race, der dpa. Trotz ihres Alters war Mann Borgese eine
leidenschaftliche Skifahrerin.
"Damit hat
niemand gerechnet", sagte auch eine Sprecherin des "Suvretta-House",
des St. Morizter Hotels, in dem die Familie Mann häufig ihre Winterferien
verbrachte. Noch am Tag vor ihrem Tod sei die alte Dame Ski gelaufen.
Die als Pianistin
ausgebildete Tochter von Thomas Mann hatte sich in ihren späteren Jahren für
die Erhaltung und friedliche Nutzung der Meere engagiert. Sie war die Gründerin
des International Ocean Institute mit Hauptsitz auf Malta und Niederlassungen in
20 Ländern und gehörte seinem Vorstand weiter als Ehrenmitglied an.
Mann Borgese lebte in
Halifax in der Nähe eines Adoptivsohnes und seiner Familie. Sie hatte zwei
leibliche Töchter, von denen eine in Mailand und die andere in Kalifornien
lebt. Nach Angaben eines mit Mann Borgese befreundeten Journalisten wird sie
vermutlich im Familiengrab der Manns in Zürich beigesetzt.
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- geb. 19.04.1935
[Dagenham, nahe London, GB] - gest. 27.03.2002 [Plainfield, New Jersey, USA] starb an
Lungenentzündung / Schauspieler und Komiker / in den 70er und Anfang der 80er
in zahlreichen Komödien teils in trottligen Rollen zu sehen |
2002 Georg Nader (s), (USA) - geb. - gest. 04.02.2002 [Woodland, bei Los Angeles] / Darsteller Filme nach den millionenfach verkauften Comicheften 'Jerry Cotton' - Filme zw. 1965-1968 gedreht / war Lebenspartner von Rock Husdon
2002 Hans Posegga (komp), (D), (85 Jahre) - geb. [Berlin] - gest. 19.05.2002 [Wien, AUS] / Schöpfer der «Maus»-Melodie - 'Sendung mit der Maus' (komponiert 1971) / zu seinen bekanntesten Werken gehören Begleitmusiken zu ZDF-Serien wie «Der Seewolf» oder «Lockruf des Goldes». Er gewann Bundesfilmpreise für die Sielmann- Dokumentation «Galapagos» und Peter Schamonis «Schonzeit für Füchse».
2002 Catya Sassoon (s/model), (USA) - geb. September 1968 [New York City, USA] - gest. 01.01.2002 [Hollywood, California, USA] Herzinfarkt / US-Schauspielerin und Model / Catya Sassoon, Tochter des Star-Friseurs Vidal Sassoon, ist im Alter von 33 Jahren in Los Angeles gestorben. Die genaue Todesursache ist noch unklar. Catya Sassoon war offenbar nach einer Silvesterparty zusammengebrochen.
2002 Kevin Tod Smith (s), (USA) - geb. 16.03.1963 Neuseeland - gest. 15.02.2002 Peking, Schauspieler (Serie: "Zena") starb bei einem Sturz während des Filmdrehs)
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- geb. 20.08.1916
[Heideck, Mittelfranken] - gest. 02.05.2002 [Weißenburg] /
Ex-Bundestagspräsident (CSU) |
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- geb. 19.12.1947 [Toronto, Ohio, USA] - gest. 16.04.2002 [Thousand Oaks, KA, USA] starb an Krebs / amerikanische Serienschauspieler / Sohn Ryan Urich (ebenfalls Schauspieler) Wie seine Managerin Cindy Guagenti in Los Angeles mitteilte, erlag
Urich in einem Krankenhaus im kalifornischen Thousand Oaks einem Krebsleiden. Viele seiner Fans liebten ihn wegen seinen liebenswerten Vaterrollen in TV-Produktion. Damit starb wieder einer viel zu früh und hinterlässt ein Loch im Filmbereich. |
2002 Cyrus Roberts
Vance (polit/jur), (USA)
- geb. 27.03.1917 [Clarksburg, West Virginia, USA]- gest. 12.01.2002 [Mount Sinai Klinik,
New York, USA] Politiker und Jurist / US-Aussenminister unter Jimmy Carter. Vance litt an Alzheimer, die genaue Todesursache wurde zunächst aber nicht
bekannt. / der Demokrat wurde
1977 von Präsident Jimmy Carter zum Aussenminister ernannt. Er spielte eine
wichtige Rolle in den Camp-David-Gesprächen zwischen Israel und Ägypten,
brachte die Verhandlungen über den Panamakanal-Vertrag voran. Zudem setzte er
sich für Rüstungskontrolle und Entspannung ein. 1980 trat er aus Protest gegen
den Versuch, die Geiseln in der US-Botschaft in Teheran gewaltsam zu befreien,
zurück und nahm wieder seinen alten Beruf als Rechtsanwalt auf.
Zu Beginn der 90er
Jahre beriefen ihn die Vereinten Nationen: 1992 vermittelte Vance in Südafrika
zwischen der Regierung und dem Afrikanischen Nationalkongress. Zusammen mit dem
Briten Lord Owen entwickelte er einen Friedensplan für Bosnien-Herzegowina, den
so genannten Vance-Owen-Plan, der allerdings 1993 von den bosnischen Serben
endgültig abgelehnt wurde.
2002 Henry
Verneuil [eigtl.
Achod Malakian] (r),
(Türkei/FRA)
- geb. 15.10.1920 [Rodosto, Türkei] - gest. 11.01.2002 [Paris, FRA] / Der
französische Regisseur Henri Verneuil ist im Alter von 81 Jahren in einem
Krankenhaus in Paris verstorben. Verneuil gehörte zu den beliebtesten und
produktivsten Filmemachern und Drehbuchautoren Frankreichs / zu den bekanntesten
Werken Verneuils gehören "Der Clan der Sizilianer" (1969) mit Jean
Gabin, "I...wie Ikarus" (1979) und "Tausend Milliarden
Dollar" (1982).
Mit bürgerlichem
Namen hiess der in der Türkei geborene Verneuil Achod Malakian. Als
Vierjähriger kam er nach Frankreich. In der seiner 40-jährigen Karriere
arbeitete der Wahlfranzose mit vielen Schauspielgrössen zusammen, darunter
Alain Delon, Yves Montand, Fernandel und Lino Ventura.
Internationale
Anerkennung errang Verneuil erstmals 1954 mit seinem Streifen "Staatsfeind
Nr. 1". Er inszenierte Komödien, Kriminalgeschichten und Thriller. Oft
ging es darin um Intrigen, soziale Ungerechtigkeit und finanzielle
Machenschaften.
2002 Helmut Zacharias (geiger), (D) - geb. 27.01.1920 [Berlin] - gest. 28.02.2002 [Brissago am Lago Maggiore / Schweiz] an Lungenentzündung / dt. Star-Geiger, bekannt aus zahlreichen TV-Musiksendungen - immer beim Spiel mit einem Lächeln / Komponist und TV-Unterhaltungsstar bis 1995 / Ehefrau Hella