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RUBRIK ::: PERSONEN - G

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UpDate: 10.01.2017

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Galileo Galilei
(wiss), (ITA) : geb. 15.02.1564 [Pisa, ITA] - gest. 08.04.1642 [Arcetri bei Florenz, ITA]
ital. Naturforscher / begründete die moderne, auf Erfahrung und Experiment beruhende Physik / 1592 Prof. in Padua / 1609 konstruierte er ein Fernrohr und entdeckte Mondberge, Jupitermonde, Sonnenflecken, Phasengestalten der Venus u.a. / 1610 nach Florenz berufen / 1615 wegen seinem heliozentristischen Weltsystem des Kopernikus mit der Kirche in Konflikt und wurde 1616 zum Schweigen verurteilt. 1626-1630 schrieb er sein Hauptwerk, "Dialog über die beiden grossen Weltsysteme". Wegen Ungehorsams und Ketzerei schwor er 1633 in Rom vor dem Inquisitionsgericht ab, widerrief jedoch angebl. mit "Eppur si muove" ["Und sie (die Erde) bewegt sich doch"] und blieb bis zu seinem Tod Gefangener der Inquisition. 1979 von Papst Johannes Paul II. öffentlich rehabilitiert.

Raumsonde »Galileo«

(Photo: dpa) Das undatierte Computerbild zeigt die Raumsonde »Galileo« vor dem Planeten ->Jupiter. Die blauen Punkte sollen die Radio-Signale illustrieren, die die Sonde über eine Tochterkapsel von Proben der Jupiter-Atmosphäre empfing. ->Astronomie

EINE SONDE ZU EHREN GALILEIS:

Die am 18.10.1989 gestartet Sonde, die mit einem deutschen Antrieb bestückt ist, hat bisher alle Erwartungen der Wissenschaftler und Techniker übertroffen. Wenn sie ihren Dienst beendet, sind über 30 Jahre seit Beginn des vom JPL entwickelten 1,4 Milliarden Dollar teuren Unternehmens verstrichen. Mit dem Projekt war eine neue Ära der Planetenforschung eingeleitet worden. Am 22.09.2003 ist die Sonde in der Jupiteratmosphäre (60.000 km dick) verglüht.

Bis 2008 gab es zwischen Italien und Deutschland ein weiteres Projekt, was sich 'europäisches Navigationssystems «Galileo» nennt. Bestehend aus 30 Satelliten mit einem finanziellen Volumen von 3,4 Milliarden Euro.

Greta Garbo [eigtl. Greta Lovisa Gustafsson]
(s), (SWE,USA) : geb. 18.09.1905 [Stockholm, Schweden] - gest. 15.04.1990 [New York, USA]
Schauspielerin, Filmdiva / ab 1951 US-Staatsbürgerin ; 1922 erste Filmrolle, 1941 verabschiedete sie sich, zug sich ins Privatleben zurück /
Greta Garbo - war sie es, oder war sie's nicht? Lesbisch nämlich. Zehn Jahre nach dem Tod der Hollywood-Diva sollte das in den USA jetzt endlich geklärt werden. Wurde die Garbo doch gerade zur Lesben-Ikone... Darüber hinaus wollte man auch unbedingt noch wissen, warum sich die Diva 1941 - auf dem Höhepunkt ihres Ruhms - im Alter von 36 Jahren so plötzlich aus Hollywood zurückgezogen hatte, um danach in völliger Abgeschiedenheit zu leben. Die skandinavische Schönheit hatte zunächst im Stummfilm Karriere gemacht und war dann mit Filmen wie "Mata Hari", "Anna Karenina" und "Ninotschka" in den 30er Jahren zum Weltstar aufgestiegen. Aufschluss über das (Liebes-)leben der Diva erhofften sich Filmhistoriker und Verwandte nun aus 55 Briefen, 17 Karten und 15 Telegrammen - geschrieben zwischen 1931 und 1959 an die Freundin und Drehbuchautorin Mercedes de Acosta. Und die war bekennendermassen lesbisch und hatte schon 1960 in ihrer Autobiografie behauptet, nicht nur mit Marlene Dietrich und der damals berühmten Tänzerin Isadora Duncan im Bett gewesen zu sein, sondern auch mit der "göttlichen" Garbo eine intensive Affäre gehabt zu haben. Das allerdings bezweifelten Biografen und Erben der am 15. April 1990 in New York gestorbenen Garbo von Anfang an. De Acosta habe ständig mit ihren sexuellen Eroberungen geprahlt und zumindest in Bezug auf Greta Garbo masslos übertrieben. Der Hollywood-Star selbst  hatte nach der Veröffentlichung des Buches alle Kontakte zur spanischen Freundin abgebrochen. Und nun - zehn Jahre nach dem Tod der Diva - durften laut Vermächtnis der 1968 gestorbenen de Acosta die Briefe der Garbo an sie geöffnet werden. Unter dieser Auflage hatte die Spanierin nämlich die Korrespondenz 1960 dem Rosenbach Museum in Philadelphia übergeben. Grosse Spannung also bei der Öffnung der Archivbox, an der sowohl Experten des Museums als auch Vertreter der Familie Garbos teilnahmen. Und siehe da: Neben dem Aufatmen - wir haben's doch immer gewusst - machte sich stante pede auch eine gewisse Enttäuschung breit. Zeigten die Briefe doch tatsächlich "nur", dass beide Frauen einander in "intensiver Freundschaft" zugetan gewesen waren, so die Grossnichte des schwedischen Stars, Gray Horan. Und keine Spur von einem Hinweis auf den seltsamen Rückzug der Diva auf dem Höhepunkt ihrer Karriere. Nein, das Leben Greta Garbos bleibt geheimnisvoll. Nun sind die Dokumente im Rosenbach Museum zum Eintrittspreis von fünf Dollar (zehn Mark) für jedermann zu sehen. Bis Anfang Juni können die brisanten Briefe dort nachgelesen werden. Das bisher wenig bekannte Institut rühmt sich im Übrigen damit, mehrere Liebesbriefe von historischer Brisanz zu beherbergen. Dazu gehöre auch das Bekenntnis des Erfinders und Politikers Benjamin Franklin an die Frau eines französischen Diplomaten, der er schrieb: "Quand je pense de vous, je chante" (Wenn ich an Sie denke, singe ich). Den Rummel um die möglichen sexuellen Neigungen der Garbo machten sich bereits einige der amerikanischen Schwulen- und Lesbenorganisationen zu Nutze. Sie traten nicht nur als Sponsoren der Ausstellung von Garbos Briefen auf, sondern machten das Verhältnis zwischen der Diva und de Acosta auch zum Tagesordnungspunkt eines Homosexuellen-Treffens in Philadelphia. Die Fragen über Fragen, die das Leben und Lieben der Garbo hinterliess, bewegen allerdings nicht nur Schwule und Lesben, sondern auch Filmhistoriker. Liebte sie Mercedes de Acosta nun wirklich, oder hat sie die ebenso schöne wie umtriebige Drehbuch-Autorin sogar regelrecht benutzt? Ist sie mit dem schwulen Fotografen Cecil Beaton ins Bett gegangen, um Mercedes eins dafür auszuwischen, dass die auch mit Marlene Dietrich schlief? Seit 1931 soll die Affäre zwischen der Schauspielerin und der Autorin viele Höhen und Tiefen gehabt haben, voll von Sehnsüchten, Selbstverleugnung, Eifersucht und Hass gewesen sein. Bis 1960 blieben sie noch befreundet. Doch dann brach die Garbo, die längst zurückgezogen in New York lebte, den Kontakt ab. Sie war erzürnt und zutiefst darüber enttäuscht, dass die Ex-Geliebte in ihren Memoiren über die Beziehung berichtete - und dabei offensichtlich so manches Detail hinzudichtete. Kaum etwas hasste die 1905 in Stockholm als Seemanns-Tochter geborene so sehr wie unerwünschte Einblicke in ihr Privatleben. "Ein Filmstar zu sein", beklagte sie, "bedeutet, dass man aus allen möglichen Perspektiven betrachtet wird. Du wirst niemals in Frieden gelassen, Du bist einfach Freiwild." 1941 zog die Garbo überraschend Konsequenzen und sich selbst vollständig zurück - gerade hatte sich der Film "Die Frau mit den zwei Gesichtern" als Flop erwiesen. Die Gerüchte, dass ihre Angst, als Lesbe enttarnt zu werden, ein Grund für den Weggang der Garbo aus Hollywood war, verstummten nie. Auch deshalb war sie nun im Begriff, zu einer Ikone der amerikanischen Lesbenbewegung zu werden. Die Beziehung zwischen Garbo und de Acosta und die Probleme, die Lesben auch heute noch in der überwiegend prüden US-Gesellschaft haben, sollen beim "PrideFest America" Anfang Mai in Philadelphia ausgiebig anhand des Briefwechsels diskutiert werden. Neben der sexwütigen de Acosta ("Ich kann jede Frau jedem Mann abspenstig machen") war es vor allem der Autor Hugo Vickers, der 1994 aus Garbos Liebesleben Kapital schlug. Er schlachtete für das Buch "Loving Garbo" jede Menge Interviews mit Zeitzeugen sowie die bis dahin zugänglichen Briefe der "Göttlichen" aus und schrieb sich über die Affären mit de Acosta und Cecil Beaton die Finger wund. Doch schon der Briefwechsel mit Beaton zeigt, dass die Briefe der Garbo nur selten erotischen Zündstoff enthalten. Denn während Beaton die Geliebte mit der für sie offenbar erotischen Vorstellung aufzog, ein junger Mann zu sein ("Kannst Du schon mit einem Rasierer umgehen?"), übte die Skandinavierin nordische Zurückhaltung. Zwar schrieb sie oft an Beaton, aber nie offen über Sex. Ganz anders die heissblütige, aus Kuba stammende de Acosta, deren Hollywood-Ruhm weniger auf ihrer Arbeit denn auf ihren prominenten Eroberungen basierte. Das regte sogar Schriftsteller Truman Capote zu einem Spielchen der besonderen Art an: Er erfand das "internationale Gänseblümchenspiel". Dabei mussten Prominente über ihre Bettkontakte in Verbindung gebracht werden. Gab es eine Lücke, durfte man de Acosta als "Joker" einsetzen. Selbst die Grossnichte des schwedischen Stars, Gray Horan, war fast enttäuscht über die Inhalte der Korrespondenz: "Ich war überrascht, dass die Briefe nicht persönlicher sind," sagte sie im Rosenbach Museum in Philadelphia, das die Briefe seit 1960 verwahrte. Es gehe in den Zeilen hautpsächlich um ganz alltägliche Themen wie Reisen, Gesundheit und Ernährung - "absolut nichts Überraschendes", so Horan. Und sie rückte gleich mal die Bilder gerade: So habe de Acosta in der Familie Garbos immer den Spitznamen "Die Krähe" gehabt, weil sie stets schwarz gekleidet und alles in allem eine seltsame Frau gewesen sei. Sie habe die Garbo mit ihrer ergebenen Leidenschaft geradezu verfolgt. Ausserdem habe ihre Grosstante immer nur Interesse an Männern gezeigt, erzählte Horan, de Acosta habe mit ihren Behauptungen vermutlich nur auftrumpfen und Geld machen wollen. Eine leidenschaftliche Liebe etwa habe Greta Garbo für den russisch-schwedischen Stummfilmregisseur Mauritz Stiller (1883-1923) gehegt. Stiller war mit Filmen wie "Erotikon" (1920) und "Dämon Weib" (1926) bekannt geworden.
Filmhistoriker hatten sich von der Lektüre der Briefe auch genauere Auskunft darüber erhofft, warum Garbo sich mit 36 Jahren überraschend in die völlige Abgeschiedenheit geflüchtet hatte. Aber auch darüber geben die Schriftstücke offenbar keinerlei Auskunft. (Stand: Mai 2000)

Bill Gates - Microsoft (Photo: Reuters)

Bill Gates zählt zu den 10 wichtigsten und erfolgreichsten Personen der Welt.

Er ist ausserdem in der Wirtschaft die Nr. 1 unter den Unternehmern. Hält zahlreiche Guinness-Rekorde.

www.thegatesnotes.com

Bill Gates [eigtl. William Henry Gates III.]
(untern/autor), (USA) : geb.
28.10.1955 [Seattle, USA]
Gründer und Teilhaber der Firma Microsoft Corporation mit Hauptsitz in Redmond bei Seattle (USA) und reichste Person und Unternehmer der Welt (seit Mitte der 90er Jahre bis Stand 2008, 2013) ; mit 13 Jahren programmierte er sein erstes PC-Game ; Im Jahr 2000 gab Bill die Führung des Konzerns an seinen langjährigen Weggefährten Steve Ballmer ab. Danach wurde er Chairman und Chief Executive Officer der Microsoft Corporation. 2009 Beeendigung seiner offiziellen Tätigkeit bei Microsoft. Mit seiner Frau Milinda kümmert sich Bill um seine Stiftung, dessen Vermögen 2009 30 Milliarden Dollar betrug. www.gatesfoundation.org

Neuer Microsoft-Chef: Steve Ballmer (seit 2000 | August 2013 Rückzug innerhalb eines Jahres)

Firma Mircosoft wurde am 04.04.1975 gemeinsam von Bill und Paul Allen (52=2006) - Allen schied wegen Krankheit 1983 aus, besitzt aber noch 13% der Microsoft-Aktien / 1986 Börsengang von MS / Bill war bis 2009 reichster Unternehmer der Welt (1999 = 160 Mrd $) / Rücktritt als Chef von Microsoft am 14.01.2000 / Durchbruch mit MS-DOS, dem ersten PC's von IBM; Gates behielt die Rechte am MS-DOS-Betriebssystem (1996 mehr als 100 Mill. Mal verkauft) / Microsoft beschäftigte 1996 19.641 Mitarbeiter / Aktie in New York 109 U$ am 18.07.1995

Windows: Systemprogramm WINDOWS-Versionen: Windows 3,0 - Windows 3.1 - Windows 3.11 - Windows 95a,b,c - Windows 98a,b - Windows ME - Windows NT - Windows 2003 - Windows 2008 - Windows XP - Windows Vista (in 5 Versionen) - Windows 7 - Windows 8.0 - Windows 8.1 (November 2013)

Multi-Millionär seit 13.03.1986 ; jüngster Milliardär der Welt mit 31 Jahren und seit 1998 bis 2008, 2013 führt Bill Gates die Forbes-Liste der reichsten Menschen der Welt an. Gleichzeitig ist er aber auch der "grösste Wohltäter" der Welt: Experten vermuten, dass er fast die Hälfte seines Vermögens gespendet hat (Stiftungsvolumen 2006: 29 Mrd. U$, "Bill & Melinda Gates Foundation").

VERMÖGEN: 1995: 8,5 Mrd. U$ ; Ende 1995: 14,8 Mrd. U$ ; 1996: 12,9 Mrd. U$ entspr. 22,6 Mrd. DM ; I. Quartal 2000: 173 Mrd. DM ; März 2004: 46,6 Mrd. U$ ; Sep. 2004: 48 Mrd. U$ ; April 2006: 50 Mrd. U$ ; Sept. 2006: 53 Mrd. U$ ; Febr. 2009: 40 Mrd. U$ ; Sep. 2013: 72 Mrd. U$ ; Nummer Eins der Forbes-Liste 2014-2016: 75 Mrd U$

WOHNORT: Baute sich in Medina am Lake Washington ein riesiges Anwesen mit mehren Häusern. Darin hat er zahlreiche Videowände, teils vollautomatische Kontrolle aller Funktionen die ein Haus der Zukunft hätte ...

FAMILIE: Am 01.01.1994 Heirat auf der Hawaii-Insel Lanai mit Melinda French (41=2006, seit 1987 als Programmiererin bei Microsoft tätig), haben zusammen 3 Kinder: Jennifer Katharine *April 1996 [Redmond, Washington, USA], Sohn (*1998), Phoebe Adelle (*Sept. 2002) ; Bill's Eltern: William Henry Gates Jr. und Mary

KÄUFE: u.a. Das 72seitige "Codex Leicester"-Manuskript von Leonardo da Vinci (*15.04.1452 - †02.05.1519) ersteigerte Bill Gates im Nov 1996 für 30,8 Mill. Dollar. Im Manuskript schrieb da Vinci seine Ansichten über die verschiedenen Naturerscheinungen nieder. Gründung der Bilderagentur CORBIS (grösste Bildagentur der Welt), die Bill gehört.

AUTOR: u.a. "Der Weg nach vorn - Die Zukunft der Informationsgesellschaft" (1995)

JUGENDSÜNDE: Am 13.12.1977 wurde Gates wegen eines Verkehrsdeliktes in Albuquerque verhaftet und in einer Polizeiwache kriminaltechnisch behandelt.

TORTEN-ATTENTAT: 04.02.1998 Belgien: In Brüssel wird Bill Gates Opfer des belgischen Anarchisten Noël Godin *13.09.1945 [Lüttich]: Mit einer Sahnetorte traf dieser den Microsoft-Chef mitten ins Gesicht. Bill fand das gar nicht lustig.

Charles de Gaulle [eigtl. Charles Maria Joseph de Gaulle]
(polit/militär), (FRA) : geb. 22.11.1890 [Lille, FRA] - gest. 09.11.1970 [Colombey-les-Deux-Églises, FRA]
Politiker & General (3Sterne) / er zählt zu Frankreichs Grossen Söhnen / Offizier im Ersten und Zweiten Weltkrieg, beförd. zum General (Kindheitswunsch) ; ging als "Befreier der Republik und von Paris" durch die Strassen, das er für seine Popularität nutzte - am 25.08.1944 befreite der Aufstand der Résistance Paris ; war u.a. seit 1940 aktiv gegen die deutschen Besatzer in Frankreich, in dem er von England aus seine Landsleute zum Widerstand aufrief / 1944-1946 provisorisches Staatoberhaupt, 1958-1959 Ministerpräsident, 1959-1969 französ. Staatspräsident der 5. Republik ; Führer der gaullistischen Bewegung gegr. 1947 / Familie: 3 Söhne / BIOGRAFIE

Günter Gaus (AP) - 70er JahreGünter Gaus
(diplomat/journal), (D) : geb. 23.11.1929 [Braunschweig, DT] - gest. 14.05.2004 [Hamburg, DT] starb an einem Krebsleiden
Diplomat, SPD-Politiker, Journalist, Publizist / enger Weggefährte Willy Brandts und einer der verdienstvollsten Persönlichkeiten Deutschlands (Auszeichnungen: u.a. Adolf-Grimme-Preis (1988), Deutscher Kritikerpreis, Bundesverdienstkreuz) / 1969-1973 Chefredakteur des "SPIEGEL";
von 1973-1981 er war vielen Menschen bekannt geworden, als Staatsekretär und ab 20.06.1974 erster Leiter der Bonner Ständigen Vertretung der Bundesrepublik bei der "DDR" (ursprünglich im Mai '74 vorgesehen, aber wegen der Guillaume-Affäre verschoben); 1981 kurzzeitig Senator für Wissenschaft und Forschung in Westberlin; sowie im TV seit 1963 mit seiner Portrait-Sendung "Zur Person" (ZDF/ARD/RBB), in der er Politiker und Zeitzeugen aus allen gesellschaftlichen Bereichen interviewte / SPD-Mitglied bis Okt. 2001 - Austritt wegen Kanzler Schröders uneingeschränkter Solidarität mit den USA des 11. Sept. 2001 / Familie: wohnte mit seiner Frau Erika in Reinbek bei Hamburg

Hans-Dietrich Genscher
(pol), (DT) : geb. 21.03.1927 [Reideburg bei Halle, Sachsen-Anhalt] - gest. 01.04.2016 [] starb an Herz-Kreislaufversagen
Staatsmann, Aussenminister, FDP-Mitglied und Vorsitzender / Spitzname "Genschman" (Gelber Pullover), Staatsmann, FDP-Politiker (Vors. 1974-1985), Ministerämter (23 Jahre lang), davon als Aussenminister (06.05.1974 -18.05.1992), Europäer und sich für Freiheit einsetzend. 30. Juni 1989 sprach er die befreienden Worte zur Aussreise der dorten 'DDR'-Bürger in der Prager Botschaft. 18 Jahre Aussenminister unter drei Regierungen der Bundeskanzler W. Brandt, H. Schmidt und H. Kohl. Staatsakt am 16.04.2016 12:00 - 13:15 Uhr in Bonn. Mit seiner Ehefrau Barbara Genscher 47 Jahre verheiratet.

Heinrich George
(s/th), (D) : geb. 09.10.1893 - gest. 25.09.1946 [Internierungslager Sachsenhausen, Oranienburg bei Berlin] starb nach einer Blinddarm-OP
Film- und Theater-Schauspieler /
seine Frau Bertha Drews (*19.11.1901 - †10.04.1987 wurde auf See bestattet), zwei Söhne Jan George und Götz George (*1938 - †2016 - Tatort, Figur als "Schimanski") ; Exhumierung am 20.04.1994 und beigesetzt 1994 auf dem Onkel-Tom-Friedhof in Zehlendorf (Berlin)

George Gershwin
(komp), (USA) : geb. 26.09.1898 [Brooklyn, USA] - gest. 11.07.1937 [Beverly Hills, USA]
Komponist /
bedeutenster Unterhaltungskomponist im Bereich des Schlagers der zwanziger und dreissiger Jahre ; schrieb auch amerikanische Opern "Porgy and Bess" (1935)

Erwin Geschonneck
(s), (D "DDR") : geb. 27.12.1906 [Bartenstein / Ostpreußen] - gest. 12.03.2008 [Berlin, DT] starb am Morgen
Schauspieler /
einer der bedeutendsten DEFA- u. Volksschauspieler der "DDR" ; 1949 von Berthold Brecht zum Berliner Ensemble / Filme: "Karbid und Sauerampfer" (1963), "Nackt unter Wölfen" (1963), "Jakob der Lügner" (1974), "Das kalte Herz" (1950), letzter Film 1995 "Matulla und Busch" mit Fred Delmare (R: Matti G.) / Krieg/"DDR": Kommunist und von 1949-89 SED-Mitglied in der "DDR", 1939-45 Gefangenschaft und Überleben im KZ Sachsenhausen, Dachau, Neuengamme und 03.05.1945 Überlebender der "Cap Arkona" (Häftlingsschiff) ; 1958-1982 als IM-Vorlauf "Erwin" beim MfS erfasst ; 1954, 1960, 1961, 1968 Nationalpreis, 1976 Verdienstorden, 1981 Karl-Marx-Orden, 1985 Kunstpreis des FDGB, 1990 Mitgl. des Beirates der Alten beim Parteiverband der PDS ; 1992 Bester "DDR"-Schauspieler, 1993 Bundesfilmpreis (Lebenswerk) / Familie: Ex-Ehefrau Hannelore Wüst, Tochter Fina, Sohn Matti (*1952, Regisseur); heiratete 1971 in 5. Ehe mit 62 Jahren seine grosse Liebe Heike (damals 23 und Lehrerin) die sich 1968 erstmals trafen; Sohn Sascha (*1970)

Heinz Geyer
(stasi), ("DDR" D) : geb. 30.04.1929 [Lauban, Schlesien] - gest. 03.06.2008 [bei Berlin, DT]
Stasi-General / Ltr. des Stabes der Hauptabteilung Aufklärung - HVA, Stasi-Generalmajor (1982-90) ; KPD/SED (1945) ; Volkspolizei (1949) ; Ministerium für Staatssicherheit - MfS (ab 1950) ; Verdienstorden (1985)

Mel Gibson
(s/a/prod), (USA) : geb. 03.01.1956 [Peekskill, N.Y., USA]
Schauspieler, Produzent / Schotte / geboren als 6.tes von 11 Kindern / Familie: lebt mit seinen 7 Kindern und Ehefrau Robny Moore (seit 1980) in Australien / 1995 zwei Oscars für den Film 'Braveheart'

Rex Gildo [eigtl. Ludwig Alexander Hirtreiter]
(s/m/TV), (D) : geb. 02.07.1936 {a.A. 1939} [Straubing, Nieder-Bayern, DT] - gest. 26.10.1999 - 23:45 Uhr [München, DT] Suizid
S
chlagersänger und Schauspieler seit den 60ger Jahren / jüngstes von fünf Kindern / insges. 39 Millionen verkaufte Schallplatten bis Okt. 1999 ; Sang bei den "Regensburger Domspatzen" / Kultlied: "Hossa Hossa - Fiesta Mexicana" (1973) - über verk. 10 Millionen Platten / Gönner: Fred Mickley (gest. 1988) / G. stürzte sich am 23.10.1999 auf dem zweiten Stock eines Wohnhauses im Innenhof der Ottostrasse 19 - 8 Meter tief und starb drei Tage später an Folge eines Herz - und Kreislaufversagens in einer Münchner Klinik / Depressionen aus Einsamkeit und Angst vorm Älterwerden waren Mitgründe an seinem Selbstmordversuchs / seit 1975 verheiratet mit Marion (55=1999), lebte aber lange Jahre mit seinem Freund (Alexander "Dave" Klingeberg, 26) zusammen / wohnte zuletzt in Au bei Rosenheim (Bayern) / hatte die letzten Jahre, pro Jahr über 200 Auftritte / beigesetzt am 29.10.1999 in München

Dr. Joseph Goebbels [eigtl. Joseph Paul Goebbels]
(ns-polit), (D) : geb. 29.10.1897 [Rheydt, DT] - gest. 01.05.1945 [Berlin] Suizid
Nationalsozialistischer Politiker, Antisemit, Hauptkriegsverbrecher / Sohn aus einem streng katholischen Elternhaus, Vater Buchhalter / drei Geschwister / Gehbehinderung durch eine Knochenmarksentzündung in der Kindheit / 1917 Abitur in Rheydt / Studium während des I. WK - Germanistik, Philosophie, Kunstgeschichte in Bonn, Freiburg, Würzburg, München und Heidelberg / 1923 kurze Tätigkeit bei der Dresdner Bank / Dank Hitlers ab 1926 NS-Gauleiter von Berlin-Brandenburg und bereits ein Jahr später der am meisten gefürchtete Demagoge der Reichshauptstadt, organisierte nach der nationalsozialistischen Machtergreifung als Minister für Volksaufklärung und Propaganda die Gleichschaltung der Massenmedien und des kulturellen Lebens. 19.12.1931 Hochzeit mit Magda Quandt.

Im Herbst 1933 wurde er Präsident der von ihm gegründeten Reichskulturkammer. Sein Ziel war die Propagierung des »Führermythos«; zu diesem Zweck setzte er Rundfunk, Presse und Film ein. Am 09.11.1938 initiierte G., der wie kein anderer von A. Hitlers Gefolgsleuten den Antisemitismus als Propagandawaffe benutzte, das Pogrom der »Reichskristallnacht«. In der berüchtigten Rede im Sportpalast (18.02.1943) putschte er die Massen zum »totalen Krieg« auf. Nach dem Hitler-Attentat vom 20.07.1944 wurde er »Generalbevollmächtigter für den totalen Kriegseinsatz«. Wenige Stunden nach dem Tod Hitlers (30.04.) tötete am 01.05.1945 der SS-Arzt Dr. Helmut Kunz im Auftrag Magda Goebbels ihre 6 Kinder durch Zyankali (Helga *01.09.1932 ; Hilde *13.04.1934 ; Helmut *02.10.1935 ; Holde *19.02.1937 ; Hedda *05.05.1938 ; Heide *20.10.1940) und schied mit seiner Frau im Hof der Reichskanzlei aus dem Leben.

J. Goebbels gehörte zum engsten Machtkreis um A. Hitler und war u.a.

- 1924: nach Studium, Eintritt in die Redaktion der Elberfelder »Völkischen Freiheit« ; Mitgl. der NSDAP
- 1927-34: Hg. des »Angriffs« (Hetzblatt gegen die Weimarer Republik)
- ab 1928: Mitglied des Reichstages
- 1933-45: Minister für Volksaufklärung und Propaganda

Johann Wolfgang von Goethe
(dicht), (D) : geb. 28.08.1749 [Frankfurt am Main, DT] - gest. 22.03.1832 [Weimar, DT]
Dichter / Vater: Johann Kaspar Goethe (geb. 31.07.1710 Frankfurt am Main] - gest. 25.03.1782 [ebd.], Jurist und ab 1742 Kaiserlicher Rat / Mutter von Johann W.: Katharina Elisabeth (geb. 19.02.1731 FfM - gest. 13.09.1808 ebd.) / Sohn: August von Goethe (geb. 25.12.1789 Weimar - gest. 28.10.1830 Rom) Kammerherr / August's Mutter: Christiane Vulpius (geb. 01.06.1765 Weimar - gest. 06.06.1816 ebd.) lebte seit 1788 mit Johann W. zusammen, Heirat 1806 - Christianes Bruder: Christian August Vulpius geb. 23.01.1762 [Weimar] - gest. 26.06.1827 [ebd.] Schriftsteller / ...Bio

Helga Göring
(s/th), (D "DDR") : geb. 14.01.1922 [Meißen, Sachsen, DT.] - geb. 03.10.2010 [Berlin, DT.] starb an akuten Herzversagen im Auguste-Viktoria-Klinikum in Berlin-Schöneberg
Schauspielerin / sehr bekannte und beliebte DEFA-, TV- und Theater-Schauspielerin ; Film: "Die grosse Reise der Agathe Schweigert" (1972) ; Serie: u.a. "Rentner haben niemals Zeit (TV, 1978) / Helga Göring ist nicht mit dem Schauspieler -> Herbert Köfer verheiratet! Beide spielten oft das ideale Serien/Film-Ehepaar / Frau Göring hat eine Tochter Manja Greese (*1955), die mit dem Schauspieler -> Wolfgang Greese verheiratet war ; Helga lebte mit ihrer Schwester Doris zusammen, die sie Jahrzehnte unterstütze (Postbearbeitung, Haushalt uvm.) / Vater Hugo (Augenarzt) / Beerdigung am 15.11.2010: Auf dem evangelischen Georgen-Parochial-Friedhof in Berlin-Prenzlauer Berg wurde sie beigesetzt.

Steffi Graf [eigtl. Stefanie Maria Graf]
(sport), (D) : geb. 14.06.1969 [Brühl bei Mannheim, DT]
Ex-Tennisspielerin /
1,75 m, 59 kg (1993), Augenfarbe: blaugrau, Haarfarbe: blond / Familie: Ehemann Andre Agassi (Tennisspieler), zusammen zwei Kinder: Sohn Jaden Gil und Tochter Jaz Elle / Sport: 16.08.1987 Nr. 1 der Weltrangliste als erste Deutsche ; 13.08.1999 erklärte sie in Heidelberg ihren Rücktritt vom Profi-Tennis. Graf gewann in ihrer beispiellosen Karriere 107 Titel, davon 23 (22 Einzel) bei Grand-Slam-Turnieren, und war 377 Wochen lang die Nummer eins der Weltrangliste, länger als jeder andere Tennisprofi in der Geschichte dieser Sportart. Ihren letzten Titel errang Graf Anfang Juni 1999 bei den French Open gegen die Schweizerin Martina Hingis. In jenem Jahr hatte sie die French Open in einem dramatischen Finale  und in Wimbledon das Endspiel gegen die Amerikanerin Lindsay Davenport erreicht. Bei der selben Veranstaltung trat Steffi mit John McEnroe im Mixed an und kam bis ins Halbfinale ; 11.07.2004 wurde sie in die "Tennis Hall of Fame" aufgenommen /

Wolfgang Greese
(s), ("DDR" D) : geb. 08.03.1926 [Lübz] - gest. 02.05.2001 22:29 Uhr [Berlin] starb an Leberkrebs
Schauspieler /
markanter Darsteller aus zahlreichen Episodenrollen in Film und Fernsehen ; 1971 hatte das Fernsehen der DDR Greese von der Berliner Volksbühne in sein Schauspielerensemble geholt. Häufig spielte Greese Gauner-Rollen in der TV-Serie «Polizeiruf 110». In der Defa-Verfilmung von Jacques Offenbachs «Orpheus in der Unterwelt» (Horst Bonnet 1976) war Greese der Titelheld. In einer der letzten Produktionen des Deutschen Fernsehfunks spielte Greese 1991 in der 26-teiligen Vorabendserie «Agentur Herz» mit. Im selben Jahr erhielt der Schauspieler, der mit dem Theodor-Körner-Preis der DDR geehrt wurde, beim letzten DDR-Spielfilmfestival den Preis als bester Nebendarsteller für eine Rolle in Peter Kahanes "Architekten" / Ehefrau Manja Göring (13 Jahre verheiratet)

Helmut Griem
(s/th), (D) : geb. 06.04.1932 [Hamburg, DT] - gest. 19.11.2004 [München, DT]
Schauspieler / studierte Philosophie und Literaturwissenschaft / 1956 in Lübeck für das Theater entdeckt, auch international bekannter Schauspieler ; spielte in Luchino Viscontis "Die Verdammten", Bob Fosses "Cabaret" an der Seite von Liza Minelli, "Fabrik der Offiziere" (1960) ; TV-Filme: "Der Leutnant und sein Richter", "Endloser Abschied", "Die Spaziergängerin von Sans-Souci", mit Thekla Carola Wied "Liebe auf Bewährung" (ARD, 2003)

Jenny Gröllmann
(s), (D "DDR") : geb. 05.02.1947 [Hamburg, DT] - gest. 09.08.2006 [Berlin, DT]
S
chauspielerin und beliebte TV-Schauspielerin nach der Wende in zahlreichen Serien (u.a. die Rolle der Staatsanwältin Dorn in "Schwurgericht" (SAT.1 1995), "SOKO 5113", "Grossstadtrevier", "In aller Freundschaft", "Liebling Kreuzberg") / Familie: war mit Ex-Mann -> Ulrich Mühe (†2007, Schauspieler) verh. der sie 2005/2006 als Stasi-IM belastet hatte ; ihre gemeinsame Tochter Anna Maria Mühe ist ebenfalls Schauspielerin ("Polizeiruf 110: Vergewaltigt" - 600. Folge) / G. starb nach Krebserkrankung

Wolfgang Gruner
(kabarett/s) (D) : geb. 20.09.1926 [] - gest. 14.03.2002 []
Kabarettist und Schauspieler / spielte oft die lustige Rolle eines Berliner Polizisten (Verkehrserziehung)

«Die Stachelschweine» machten ihn bundesweit berühmt
Das «kabarettistische Urgestein» Berlins ist tot: Im Alter von 75 Jahren starb am Samstagabend der bundesweit bekannte und beliebte Schauspieler Wolfgang Gruner, wie die Geschäftsführerin des Kabaretts «Die Stachelschweine», Charlotte Reeck, am Sonntagabend bestätigte. Nach Informationen des Senders Freies Berlin erlag Gruner einem Krebsleiden.

Der 75-Jährige hatte zum Jahreswechsel einen Herzanfall erlitten und war mehrere Wochen in einer Klinik behandelt worden.

Inbegriff der Berliner Schnauze
Gruner, der ausserhalb der Hauptstadt als «Inbegriff der Berliner Schnauze» galt, war vor dem Krieg zum Steuerinspektor ausgebildet worden. Er sei immer stolz darauf gewesen, «ein ausserplanmässiger Steuereinnehmer zu sein», sagte er einmal. Doch in der sowjetischen Kriegsgefangenschaft, aus der er 1949 entlassen wurde, begann Gruner, Theater zu spielen - vor allem Frauenrollen.

Neben Auftritten in Operetten gab er auch die Titelrolle in Ibsens «Nora». Auf der Schauspielschule in Berlin lernte er später unter anderem Edith Hancke, Horst Buchholz und Harald Juhnke kennen. Von Juhnke ermutigt, stiess er 1951 zu den «Stachelschweinen». Seitdem stand er in mehr als 60 Programmen auf der Bühne und trat nebenbei in Klassikerinszenierungen und in Film und Fernsehen auf. Mit seinem verstorbenen Freund Wolfgang Neuss spielte Gruner im Theaterstück «Zwei Berliner in Paris» und wirkte in dessen Film «Wir Kellerkinder» mit.

Heute sei Comedy angesagt
Bekannt wurde er auch mit dem Strassenfeger «Telekehrer Otto Schruppke» in der Berliner Abendschau und als «Fritze Flink» in Wim Thoelkes «Der grosse Preis». 1965 zogen die «Stachelschweine» in das Untergeschoss des Europa-Centers. Zu Anfang sei dort Rauchen erlaubt gewesen. Der blaue Dunst habe dazu geführt, dass man die Schauspieler auf der Bühne nur noch schemenhaft erkennen konnte, erzählte der Kabarettist anlässlich seines 75. Geburtstages im vergangenen Jahr.

Heute sei vor allem Comedy angesagt, und die meisten Kabaretts, die Deutschland politisch aufgemöbelt hätten, gebe es nicht mehr. Wenn er drei Wünsche frei hätte, würde er sich zwei Mal Gesundheit wünschen, sagte Gruner damals. Sein dritter Wunsch galt seiner Kunst: Es solle ihm weiter genügend Kabaretttaugliches einfallen.

Bernhard Grzimek
(tier/a/zoo), (D) : geb. 24.04.1909 [Neisse, Oberschlesien] - gest. 13.03.1987 [Frankfurt am Main, DT] starb während eines Zirkusbesuches
Tierarzt, Zoo-Direktor, Tierfilmer, TV-Moderator, Autor /
1932 Promotion zum Doktor für Veterinärmedizin ; 1945-1974 Direktor des Frankfurter Zoo's (Hessen) ; 1964-1968 Präsident des Deutschen Naturschutzringes ; bekanntester Tierfilmer ; US-Film-"Oscar" für die Tierdokumentation "Serengeti darf nicht sterben" (1959) ; mehrteilige Tiersendung "Ein Platz für Tiere" (seit 1956) / BUCH: zw. 1967- 1972 veröffentlichte G. die 16-bändige Enzyklopädie "Grzimeks Tierleben" / Spendenaufrufe brachten über 30 Millionen DM für den Naturschutz ein / Sohn Michael starb 1959 während der Dreharbeiten in Afrika bei einem Flugzeugabsturz ; beide sind am Ngorongoro-Krater (Afrika) beerdigt

Chris Gueffroy
(maueropfer), (D "DDR") : geb. 21.06.1968 ["Ost"-Berlin] - gest. 05.02.1989 um 23:40 Uhr [Berlin-Treptow] (a.Q. gest. 06.02.1989)
letztes der 235* Opfer der Berliner Mauer / mit seinem Freund Christian Gaudian wollte er über den Grenzabschnitt Britzer Zweigkanal zwischen Treptow (Ost) und Rudow (West) nach West-Berlin. Beide waren sich sicher, das der Schusswaffengebrauch wegen des anstehenden Besuches eines Staatsgastes (mögl.weise aus Schweden, Anm. Karin Gueffroy) nicht bestand. Schüsse fielen und Chris G. wurde in Brusthöhe von vorn getroffen, Christian G. wurde schwer verletzt ; Erinnerung: an der Stelle am heutigen Britzer Verbindungskanal, wo beide junge Männer im Feb. 1989 gestoppt wurden, befindet sich seit dem 21.06.2003 eine hohe Erinnerungstafel ; Die Verbrechen der SED, Stasi und durch den Mauer-/Grenzbau sind bis heute nicht richtig aufgearbeitet. Ein Vergessen ist ein Verbrechen aller Generationen, zumal das die Mauer heute authentisch nicht mehr existiert! / Familie: Mutter Karin Gueffroy ; Bruder Stefan Gueffroy / *Opferzahl lt. ZDF

Günter Guillaume
(spion/stasi), (D "DDR") : geb. 01.02.1927 [Berlin] - gest. 10.04.1995 [Eggersdorf]
"DDR"-Spion /
Offizier [Oberst] der HVA des Staatssicherheitsdienstes der "DDR" (HVA = Hauptverwaltung Aufklärung des M.f.S. unter Markus Wolf) ; 1944-45 Flakhelfer ; NSDAP-Mitglied ; bis Dez. 1945 Kriegsgefangenschaft ; 1950-1956 Mitarbeiter im Verlag Volk und Wissen ; 13.05.1956 Übersiedelung in die Bundesrepublik nach Frankfurt am Main, um sich später als Mitarbeiter im Bonner SPD-Büro das Vertrauen von Willy Brandt zu erwerben ; 1957 SPD-Mitglied / 1972 einer der drei persönlichen Referenten des Kanzlers Brandt ; Kanzlerspion am 24.04.1974 wird Guillaume und Frau unter dem Verdacht der Spionage festgenommen. Grösster Spionagefall der Bundesrepublik ; 06.05.1974 Sturz des damal. Bundeskanzlers Willy Brandt †1992 ; 1975-1981 Haft  / kehrte am 01.10.1981 im Austausch von "DDR"-Bürgern in die "DDR" zurück ; wurde mit dem Karl-Marx-Orden und weiteren hohen Auszeichnungen des Staates und der Stasi ausgezeichnet, sowie 1985 zum Dr. jur. h.c. an der JHS des MfS Potsdam ; 1994 nahm er den Namen seiner zweiten Frau an und hiess seit dem Günter Bröhl / Familie: Ex-Ehefrau Christel (†2004, Heirat 1950, Scheidung nach 1981) ; Sohn Pierre Boom (geb. 1957) / Beisetzung: 19.04.1995

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(), () : geb. - gest.
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