|
|
|
|
|
Durchsuchen
der Seite einfach mit Strg+F |
|
PERSONEN|A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|>L|M|N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z|
|
|
.
|
|
zum
Listenende
|
Karl
Lagerfeld
(mode), (D/FRA)
: geb. 10.09.1938 [Hamburg]
Modedesigner, Verleger, Fotograph, Bücherfan / der wohl
weltweit bekannteste und kreativste Modedesigner des 20./21. Jhd. / schlagfertig
; Photowerbung für DIOR ; Baut ein in Hamburg (2009) ; hatte ein Haus in
Blankenese ; isst Vollkornbrot ; trinkt kein Alkohol ; trägt die Eheringe der
Eltern immer bei sich ; ist Europäer ; führt kein Tagebuch ; kennt die "DDR"
nicht ; kennt die Stadt Weimar gut ; total unpünktlich ; kein Handy, keine
E-Mails,
faxt lieber ; eigene Modemarke "Karl Lagerfeld" "KL" ; hat griechisch und
Latein
gelernt ; Universaltalent ; Eltern waren nicht streng ; ist nicht religiös
(interessiert an Geschichte der Religionen, Architektur) ; wollte Karikaturist
werden ; trinkt Light-Cola, wichtigster Antrieb: Selbsterhaltungstrieb ;
Matrekajat, hat sieben Patenkinder, kann über sich selbst Lachen ; hasst Leute
die langsam sprechen / Film mit Andy Warhol "L'Amore" (1970) / ging mit
15 Jahren nach Paris ; schneiderte für Pierre Balmain, Jean Patou, Fendi,
Valentino. Nach Coco Chanels Tod, 1987, übernahm er das Couturehaus. Kreierte eine
eigene Pret-a-Porter-Modelinie, entwarf eine H&M-Kollektion ; nach
eigenen Angaben besitzt er 230.000 Bücher (Sendg. 2002 "Boulevard Bio"),
ca. 300.000 (Juni 2009) , 150 MP3-Player (08.06.2009 "Johannes B. Kerner", ZDF) ; er
spricht 4 Fremdsprachen: englisch, französisch, italienisch, spanisch ; führte die bei CHANEL (1983 künstl. Leiter des
Hauses) den Titel eines "Director
of collections and ready-to-wear at Chanel"; brachte Claudia Schiffer als
TOP-Model weitweit heraus ; Adresse: Chanel, 29-31 rue Cambon, 75001 Paris, France ;
WEB: www.karllagerfeld.com
; VOGUE
|
|
James
Last
[eigtl. Hans Last, genannt Hansi]
(m/komp), (D)
: geb. 17.04.1929 [Bremen, DT]
Bandleader, Komponist / seit seinem 32.
Lebensjahr nennt er sich James Last / der weltweit erfolgreichste
Bandleader - 80 Mill. verkaufte Tonträgern ; 70 Mal ausverkaufte Royal
Albert Hall in London / war als
einziger fest angestellte Weltstar beim NDR/ Familie:
1. Ehe mit Waltraud (gest.), 2. Ehe Christine (seit 1998 verh.) ; lebt in Palms Beach, Florida,
USA
Wenn er auf die Bühne geht, geht
es richtig es los. Zwei Stunden ist er in Bewegung, als ob er noch einmal 20
ist. Für ihm ist das Entspannung in der Spannung seiner Musik. Das Orchester
spielt sich in die Herzen der Fans. Fit hält sich James Last durch etwas Sport
und seine Frau Christine, in der er den Jungbrunnen findet. Es ist gern in
Deutschland. Arbeitet mit jungen Musikern zusammen. Da hat er keine
Berühungsprobleme. |
|
Estée
Lauder
(untern), (USA)
: geb. 01.07.1908 [New York-City, USA] - gest. 24.04.2004 [New York,
USA] starb an Herz/Lungenversagen
Unternehmerin, Erfinderin / Gründerin des
US-Kosmetikkonzern "Estée Lauder" / Nach US-Medienberichten war sie zwischen 95 und 97 Jahre alt.
Das Einwandererkind Estée Lauder verkörperte den amerikanischen Traum vom Aufstieg aus einfachsten Verhältnissen: Ihre ersten Hautpflegeprodukte mischte die als Josephine Ester Mentzner geborene Tochter aus ungarisch-tschechischem Hause nach Rezepten ihres Chemiker-Onkels in der elterlichen Küche. Kurze Zeit später begann sie, ihre Produkte in Schönheitssalons und Hotels zu verkaufen. 1946 gründete sie gemeinsam mit ihrem Mann Joseph Lauter die Firma Estée Lauder, die sich über die Jahrzehnte zu einem weltweit erfolgreichen Kosmetik-Imperium entwickelte.
"In einer idealen Welt würden wir alle nach der Schönheit unserer Seelen
beurteilt, aber in dieser nicht ganz so perfekten Welt hat eine gut aussehende
Frau Vorteile und - meistens - das letzte Wort", schrieb Lauder in ihrer
Autobiografie "Estée: Eine Erfolgsstory".
Die Unternehmenschefin zog sich erst 1995 ganz aus der Firma zurück. Während ihres Berufslebens verbrachte sie viel Zeit hinter den Verkaufstischen, um Schönheitsberaterinnen zu unterrichten und die Kundinnen persönlich zu beraten. Lauder ist auch die Erfinderin der Gratis-Pröbchen, die es beim Kauf ihrer Produkte dazu gab. Auch auf dem Gebiet der Werbung setzte sie Trends: Estée Lauder war 1962 das erste Unternehmen, dass Stars und Supermodels als "Gesicht" der Kosmetiklinie einsetzte.
Im Laufe der Jahre kamen Firmen wie Aramis, Bobbi Brown, Donna Karan und Clinique mit in die Unternehmensfamilie. Das Unternehmen verkauft Makeup,
Parfums und Hautpflegeprodukte in mehr als 130 Ländern der Welt. Der Wert des
Unternehmens wurde beim Börsengang 1995 auf zwei Milliarden Dollar geschätzt. Im
vergangenen Jahr beschäftigte der Kosmetikriese 21.500 Mitarbeiter und machte
einen Umsatz von 5,12 Milliarden Dollar (2,75 Milliarden Euro).
Lauders Söhne Leonard und Ronald sowie mehrere Enkelkinder sind weiter im Unternehmen aktiv. Lauder erhielt zahlreiche Auszeichnungen für ihre unternehmerischen Erfolge. Sie engagierte sich für kulturelle und soziale Zwecke.
|
|
Yves
Saint
Laurent
(mode), (FRA)
: geb. 01.08.1936 [Oran, Algerien] - gest. 01.06.2008 [Paris, FRA]
Modeschöpfer /
im Alter von 17 Jahren ging er
nach Paris und liess sich zum Modezeichner ausbilden. Christian Dior verschaffte
ihm 1954 eine Stelle in seinem Modehaus. Als Dior 1957 starb, übernahm Yves
Saint Laurent auf dessen Wunsch die künstlerische Leitung des renommierten
Hauses. Die Einberufung zum Wehrdienst kostete ihn die Stelle, doch mit dem Geld
aus einem Schadenersatzprozess eröffnete er 1962 sein eigenes Modehaus. Ihm zur
Seite stand dabei sein Lebensgefährte und Marketing-Experte Pierre Berge. Als
erster Pariser Modeschöpfer brachte YSL 1966 eine eigene
Pret-a-porter-Kollektion auf den Markt, mit der er großen geschäftlichen Erfolg
hatte. Dazu bot er Kosmetik und Parfüms für Frauen und Männer an. Saint Laurent
galt als einer der bekanntesten Couturiers weltweit und revolutionierte die Mode
für Frauen, denen er Hosenanzüge und Smokings kreierte. Damit schuf er den
„androgynen Typ“ in einer Zeit, in der die Weiblichkeit der Frau im Vordergrund
stand. Neben dem Damen-Smoking entwarf er gerade geschnittene Blazer und gerade
lange Oberteile zu engen, kniekurzen Röcken. 1968 erfand er den Safari-Look; in
den 70er-Jahren ließ er sich von russischer Folklore inspirieren. 1999 zerfiel
das Reich des Designers in zwei Teile, die beide von dem französischen
Grossaktionär Francois Pinault kontrolliert werden. Daraus entstandene
Spannungen könnten zu der Entscheidung Saint Laurents beigetragen haben, der
Schneiderkunst adieu zu sagen. Der Star-Modeschöpfer trat im Januar 2002 von der
Haute-Couture-Bühne ab. Er setze einen Schlusspunkt unter das „wunderbare
Abenteuer“, erklärte der 65-Jährige am Montag vor Journalisten. Sein
Haute-Couture-Haus werde nicht weitergeführt. Zuletzt zeichnete der Modeschöpfer
nur noch für die Haute-Couture-Kollektionen verantwortlich. Die
Pret-a-porter-Mode unter seinem Namen entwirft schon länger der
Gucci-Stardesigner Tom Ford / privat war er homosexuell und mit seinem Partner
Pierre Bergé mehrere Jahre liiert
|
|
Avril
Lavigne
(m), (KAN)
: geb. 27.09.1984 [Napanee, Ontario, KAN]
kanadische Sängerin /
1,58 m (a.Q. 1,55 m RTL) / startete 2002 als neue Aussenseiterin (Rebellin) in der Musikszene
der USA /
TOP-Hits: 'Complicated' und 'Sk8ter Boi' (beides 2002) ; Album 'Let go' (2002) /
bekam im Oktober 2002 den MTV Video Musik Award als beste Newcomerin /
Beziehung: verheiratet mit Sum41-Sänger Deryck Whibley (29=2009) seit
15.07.2006 um 15:10 Uhr / WEB: www.avril-lavigne.com
|
|
Jack
Lemmon [eigtl.
John Uhler Lemmon]
(s), (USA)
: geb. 08.02.1925 [Boston, MA., USA] - gest. 27.06.2001 [USC Norris
Krebshospital von Los Angeles, USA] Krebs
Schauspieler / Hollywoods
Komödien-Urgestein: Über 50 Jahre stand der zweifache Oscar-Preisträger
vor der Kamera: Seine erste Rolle spielte er in der US-Serie "That wonderful guy"
(1949). Den Durchbruch zum Weltstar schaffte er 1959 in Billy Wilders Komödie
"Manche mögen's heiss" mit Marilyn Monroe. Es folgten Meilensteine der
Filmgeschichte wie "Das Mädchen Irma La Douce" (1963, mit Shirley
MacLaine) und "Der Glückspilz" (1966); ab den 70er-Jahren drehte Lemmon mit Walter Matthau eine Reihe von Filmen, so dass der
eine ohne den anderen bald kaum mehr denkbar war. Seinen letzten großen
Auftritt hatte "The odd couple" (zwei eigenwillige Herren die sich
mögen und ständig zanken) 1998 in den Kinos. Fast auf den Tag genau vor einem
Jahr war sein
Film-Partner und langjähriger bester Freund
Walter
Matthau am 01. Juli 2000 verstorben
/ erinnert sei ebenso an die
deutsche Synchronisation von Schauspieler Georg Thomalla
|
|
Wladimir Iljitsch
Lenin
[eigtl. Wladímir Iljítsch Uljánowsk]
(polit), (UdSSR)
: geb. 22.04.1870
[Simbirsk, heute Uljanowsk] - gest. 21.01.1924
[Gorki bei Moskau]
sowjet. Politiker und
Diktator / 1898 Heirat mit
Nadeschda Krupskaja / 1905 Teilnahme an der ersten Russischen Revolution /
Lenin war sowohl der Haupttheoretiker des
Marxismus-Leninismus als auch der Gründer der Sowjetunion. Als Revolutionär erwies er sich als genialer Taktiker. Der glänzende Rhetoriker entwickelte als Theoretiker die Lehre des
Marxismus weiter und passte sie den besonderen russischen Verhältnissen an. Neu war vor allem seine Darstellung des Zusammenhangs von Kapitalismus und Imperialismus. Zur prägenden Erfahrung wurde für L. die Hinrichtung seines älteren Bruders (Alexander) wegen dessen Beteiligung an der Planung eines Attentats auf Zar Alexander III. Von G. W. Plechanow beeinflusst, wandte er sich dem Marxismus zu und entwickelte seine Vorstellung von einer scharfen Trennung zwischen Partei und Arbeiterklasse, die eigentlich der marxistischen Grundauffassung widersprach. In seinem Werk »Was tun?« (1902) schrieb L. das Ziel vor, mit Hilfe einer straff organisierten und streng disziplinierten Kaderpartei die »Diktatur des Proletariats« zu errichten. Bereits damals befürchtete L. Trotzki, dass dies zu einer »Diktatur über das Volk« führen müsse. Solche unterschiedlichen Auffassungen über den Weg zur Verwirklichung des Sozialismus führten auf dem II. Kongress der Russischen Sozialdemokratischen Arbeiterpartei (1903) zur Spaltung der Bewegung. L. wurde der Führer der Fraktion der »Bolschewiki«
(Mehrteiler), die er 1912 in eine eigenständige Kaderpartei umwandelte. Während des 1. Weltkriegs forderte er von seinem Schweizer Exil aus, den »imperialistischen Krieg« in einen »Bürgerkrieg gegen die Ausbeuter im eigenen Land« umzuwandeln. Nach der Februarrevolution 1917 kam L. mit Hilfe der deutschen Regierung, die sich von ihm eine Destabilisierung der Ostfront erhoffte, nach Petrograd. Hier schrieb er seine berühmten »Aprilthesen«, in denen er »Frieden, Land und Brot« und »alle Macht den Räten« forderte. Nach einem missglückten Putschversuch im Juli 1917 musste L. nach Finnland fliehen. Hier bereitete er den bewaffneten Aufstand vor, der zur Oktoberrevolution führte. Nach der Revolution wurde er vom Allrussischen Sowjetkongress zum Vorsitzenden der Volkskommissare und damit zum Regierungs- und Staatschef gewählt. Um den Bestand der Revolution zu sichern, drängte er im März 1918 auf die Unterzeichnung des Friedensvertrags mit dem Deutschen Reich. Einen Attentatsversuch einer Sozialrevolutionärin im August 1918 nutzte er, um die Parteien der Linken
auszuschalten (1922 erster, 1923 zweiter Schlaganfall).
Mit der Errichtung des Politbüros und des dazugehörigen Sekretariats 1919 wurde die Macht in wenigen Händen konzentriert. Nach dem Bürgerkrieg versuchte L. mit Hilfe einer »Neuen ökonomischen Politik«
(NEP), die wirtschaftlichen Probleme, insbesondere die schlechte Versorgungslage der Bevölkerung, in den Griff zu bekommen (1921). Zugleich leitete er mit seinem »Verbot der Fraktionsbildung« das Ende offener Diskussionen und theoretischer Auseinandersetzungen in der Partei ein. Auf seine Initiative hin erfolgte 1922 die Gründung der »Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken« (UdSSR). L. wurde im Mausoleum auf dem Roten Platz in Moskau
beigesetzt und ist in seiner sterblichen Hülle einbalsamiert.
- 1887-91: Jurastudium in Kasan / St. Petersburg.
- 1893: Rechtsanwalt in St. Petersburg.
- 1895: Gründer des »Kampfbundes zur Befreiung der Arbeiterklasse«.
- 1897-1900: Verbannung nach Sibirien wegen politischer Agitation.
- 1900: Emigration nach Westeuropa.
- ab 1903: Nach Spaltung der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei auf dem II. Kongress in Brüssel und London Führer der Bolschewiki (Mehrteiler).
- 1905: Rückkehr nach Russland; Teilnahme an der Revolution; erneut Emigration nach Westeuropa.
- 1909: »Materialismus und Empiriokritizismus« (Schr.).
- 1912: Endgültige Trennung von den Menschewiki (Minderheitlern); Gründung des
Bolschewistischen Zentralkomitees.
- 1916: »Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus« (Schr.).
- April 1917: Mit deutscher Hilfe Rückkehr über Schweden nach Russland.
- Nov. 1917: Vors. des Rates der Volkskommissare.
- 1920: »Der Radikalismus, die Kinderkrankheit des Kommunismus« (Schr.). |
 Mary
LeTourneau [eigtl.
Mary Katherine 'Kay' LeTourneau, geb. Schmitz]
(päd), (USA)
: geb. 30.01.1962 [USA]
Lehrerin / Mutter von 5 Kindern ;
Skandal in den USA, als sie von einem 13jährigen, körperlich weit entwickelten Schüler
eine Tochter (*Mai 1997) bekam und eine beiderseits freiwillige über
8monatige sexuelle Beziehung hatten ; am 26.02.1997 musste sie als Lehrerin die
Schule verlassen
GERICHTSVERFAHREN: nach der Vorverhandlung am 07.08.1997
wurde sie am 14.11.1997 durch ein Gericht in Seattle im Bundesstaat
Washington unter dem Vorsitz von Richterin Linda Lau zu 80 Tagen Gefängnis
verurteilt.
Amerikanische Zeitungen hatten die Identität ihres Vaters enthüllt: bei dem 67jährigen handelt es sich um John Schmitz, einen Politiker, der in den 70er Jahren für eine unabhängige Partei sogar als Präsidentschaftskandidat gegen Richard Nixon angetreten war. Der ultrakonservative Schmitz hatte 1982 in einem
Aufsehen erregenden Skandal seine politische Karriere
ruiniert / Marys Ehemann und ihre vier Kinder zogen aus / Story: in
den USA gab es danach einer Verfilmung des realen Stoffs / engl.
Info /
Familie
|
|
Monica
Lewinski
(-), (USA)
: geb. 23.07.1973 12:21 PDT [San Francisco, CA, USA]
damalige Praktikantin im White House / am 21.01.1998 geriet der
damalige US-Präsident >Bill Clinton
durch einen Artikel der 'Washington Post' ins Kreuzfeuer der
Kritik. Es folgte Verfahren wegen sexueller Belästigung. Die Hauptzeugin der
Anklage war Monica Lewinsky, die als Praktikantin im Weissen Haus arbeitete ; Kenneth Winsto Starr *21.07.1946 [Vernon, Texas, USA] unabhängiger Berater und
Ermittler ermittelte in der sog. "Lewinsky-Affäre" und initiierte die Untersuchungen gegen
Clinton / Familie: Ls. Eltern wurden am 21.09.1987 geschieden, wobei
der Vater davor wegen Missbrauch durch ihrer Mutter beschuldigt wurde
|
|
Al
Lewis [eigtl.
Alexander Meister]
(s), (USA)
: geb. 30.04.1910 [New York, NY, USA] - gest. 03.02.2006 [New York, NY,
USA]
Schauspieler / Serie: u.a. "The Munsters"
(60er Jahre) als Opa |
|
Karl
Liebknecht
(polit), (D)
: geb. 13.08.1871 [Leipzig, DT] - gest. 15.01.1919 [Berlin] ermordet von Freikor-Offizieren
Politiker / gehörte seit
1908 als Sozialdemokrat dem preussischen Abgeordnetenhauses an ; überzeugter
Kriegsgegner 1914-1918 ; 09.11.1918 rief er in Berlin erfolglos die 'Freie
Sozialistische Republik' aus (vom Balkon des heutigen Karl-Liebknecht-Haus) / Vater
Wilhelm L. / Freundschaft zu -> Rosa Luxemburg
|
|
Wilhelm
Liebknecht
(polit), (D)
: geb. 29.03.1826 [Gießen, DT] - gest. 07.08.1900 [Berlin]
Politiker / Sohn Karl Li.
/ 1862 Rückkehr aus der Schweiz nach DT ; gründete mit -> A. Bebel die
Sozialdemokratische Arbeiterpartei (SAP, 1869) ; 1872 zwei Jahre Festungshaft ;
1867-1870 und 1874-1900 Mitglied des Reichtages in Berlin ; Herausgeber des
"Vorwärts"
|
|
Astrid
Lindgren [Astrid
Anna Emilia Ericsson]
(schr), (SWE)
: geb. 14.11.1907 [Näs, Bezirk Småland, Schweden] - gest. 28.01.2002 [in
ihrer Wohnung, Stockholm, Schweden]
einflussreiche Schriftstellerin,
Kinderrecht, Tierschützerin / als Tochter eines Bauernehepaars, aufgewachsen
im Vimmerby / Ausbildung zur Stenotypistin in Stockholm, arbeitete anschliessend
als Sekretärin bei einem Automobilclub / Familie: gebar mit 19 Jahren ihr erstes eigenes
Kind - Sohn Lars, später Tochter Karin und noch eine Tochter / 1931 heiratete ihren Ehemann Sture
Lindgren (gest. 1951) /
Autorin: Lindgren war und
ist die beliebteste und berühmteste Jugendbuchautorin der Welt, die Mutti von
"Pippi Langstrumpf" (1945), "Britt-Mari erleichtert ihr Herz" (1945), "Mio, mein
Mio", "Michel aus Lönneberga", "Karlsson vom Dach", "Kinder aus Bullerbü", "Die
Brüder Löwenherz", "Ronja Räubertochter" oder "Kalle Blomquist" - über 130
Millionen Exemplare (allein 25 Millionen im deutschsprachigen Raum) ; Die
Autorin verfasste mehr als 100 Werke und es wurden über 40 Filme und
Fernsehserien gedreht ; schrieb 1992 eine autobiografische Weihnachtsgeschichte
/ Auszeichnungen: Friedenspreis des Deutschen Buchhandels (1978),
Alternative Nobelpreis (1994) / In ihren letzten Lebensjahren erblindete sie und
war stark schwerhörig
|
|
Gina
Lollobrigida [eigtl.
Luigina Lollobrigida]
(s, fotograf), (ITA)
: geb. 04.07.1927 [Subiaco bei Rom, ITA]
Schauspielerin, Fotografin, Tierschützerin
/ ein der
"Sexgöttinnen" des 20. Jahrhunderts ; Tochter eines
Möbelschreiners ; studierte Bildhauerei und Malerei in Rom ; arbeitete als
Model, sowie beim Film in Hollywood und Europa ; Filme: "Fanfan der
Husar" (1951), "Der Glöckner von Notre-Dame" (1956) ; galt bis
in den 50er Jahren als ital. Schönheit in Konkurrenz zu Schauspielerin Sophia
Loren (*20.09.1934, Rom, eigtl. Sofia Scicolone), die 'Lollo' ablöste ;
arbeitete seit 1972 als Fotografin ; 1999 bewarb sie sich für einen Sitz im
europäischen Parlament
|
|
Jack
London
[eigtl. John Griffith]
(schr/journal), (USA)
: geb. 12.01.1876 [San Francisco, USA] - gest. 22.11.1916 [Glen Ellen, USA]
Suizid
Schriftsteller, Journalist /
zählt zu den meistverfilmten Autoren überhaupt. 80
Film- und Fernsehproduktionen verzeichnet "imdb" (International Movie
Data Base) zwischen 1908 und 1998. Seine grossen Erzählungen und
Abenteuerromane "Der Seewolf" (1904), "Wolfsblut" (1905), "Der Ruf
der Wildnis" oder "Der Lockruf des Goldes" (1910) lieferten spannende
Geschichten und fesselnde Charaktere in Hülle und Fülle. Die kanadische
Produktion "Klondike Fever" (TV-Titel "Goldrausch in
Alaska") verband Motive aus den Alaska-Erzählungen und biografische Fakten
zu einem actionbetonten Film über Jack London, dessen Biografie mindestens so
abenteuerlich wie seine oft autobiografisch gefärbten Werke war.
|
|
Michael
London
(s/r), (USA)
: geb. 1936 [] - gest. 1991 []
-
starb an Bauchspeicheldrüsenkrebs
Schauspieler und Regisseur /
Serie: u.a. "Bonanza", "Little
Joe", "Unsere kleine Farm" (1974-83) als Farmer Charles Ingalls,
"Engel auf Erden" (1984-1989, Regie) / Familie: Vater von neu Kindern,
u.a. Michael Landon
jr. setzt des Vaters biografisches Leben um: "Schatten des Ruhms - Die
Michael Landon-Story"
|
|
Gerhard
Löwenthal
(jurnal/mod), (D)
: geb. 08.12.1922 [Berlin] - gest. 06.12.2002 [Wiesbaden]
Journalist, Moderator,
Antikommunist /
brillanter "DDR"-Regime-Kritiker (Anti-kommunistischer Haudegen) und
TV-Moderator als Leiter der Sendung das "ZDF-Magazin" (585 Mal von 1969 bis
1987) - Gegenstück zur SED-Politsendung "Der schwarze Kanal" (Eduard von Schnitzler†) ; er
zog gegen die Ostpolitik BK Willy Brandts zu Felde und war schnell eine Reizfigur
für die deutsche Linke ; als Sohn eines jüdischen Fabrikanten geboren, war
Löwenthal zeitweise im Konzentrationslager Sachsenhausen inhaftiert. 1938
verliess er die Schule und erlernte das Optikerhandwerk. Nach Kriegsende
studierte er zunächst Medizin an der Humboldt-Universität, widmete sich nach
sieben Semestern jedoch nur noch seiner journalistischen Laufbahn beim Sender
RIAS-Berlin. Löwenthal zählt zu den Gründungsvätern der Freien Universität
Berlin (1948). Mit 29 Jahren wurde er stellvertretender Programmdirektor beim
RIAS. 1963 wurde er Redaktionsleiter beim ZDF in Brüssel. Nach 18-jähriger
Moderationszeit nahm Löwenthal 1987 Abschied vom Bildschirm und war seitdem
schriftstellerisch tätig.
|
|
Klaus
Löwitzsch
(s), (D)
: geb. 08.04.1936 [Berlin, DT] - gest. 02.12.2002 04:00 Uhr [München, DT] -
starb an Bauchspeicheldrüsenkrebs
Film-, Serien-,
Theater-Schauspieler, Tänzer / 1,69 m ; in Wien aufgewachsen
; seine Krebserkrankung hielt er geheim ; Stärken: direkt und unbequem
in Interviews / bekannt wurde er vor allem in der Rolle des Privatdetektivs Peter Strohm in der
gleichnamigen ARD-Serie von 1991-1999 ; Mitte der 70er
Jahre in amerikanischen Filmen zu sehen u.a. "Steiner - Das Eiserne Kreuz" Teil
I + II (); "Firevox" (1982) ; spielte in
Serien "Tatort" und "Der Alte" markante Rollen ; 300 TV- und Filmrollen / Preise:
Adolf-Grimme-Preis (1998)
|
Bela
Lugosi [eigtl.
Bela Blasko]
(s), (USA)
: geb. 1882 (a.Q. 1888)
[Lugos, Ungarn] - gest. 1956 []
Schauspieler / spielte vor
allem in Horrorfilmen z.B. 'Dracula' |
|
Rosa
Luxemburg
(polit), (POL/D)
: geb. 05.03.1871 [Zamosc bei Lublin, Polen] - gest. 15.01.1919 [Berlin]
ermordet von Freikoroffizieren
dt.-poln. sozialistische
Politikerin und Publizistin
/ Nationalökonomin ; L. war neben
Karl Liebknecht die
führende Persönlichkeit des linken, antimilitaristischen Flügels der
SPD.
; Sie wurde zusammen mit Liebknecht nach dem Januar-Aufstand 1919 ermordet und
in den Berliner Landwehrkanal geworfen.
Freundschaft zu ->
Karl Liebknecht ; Anmerkung:
Die SED der "DDR" nutzte für ihre politische Zwecke
die beiden Namen Luxemburg und Liebknecht aus, die Nachfolgepartei PDS führt den jährlichen
Rosa-Luxemburg-Gedenktag nach 1990 fort
|
L
L
(), ()
: geb. [] - gest. []
L / |
zum
Listenanfang
|
|
|
|
|