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RUBRIK ::: PERSONEN - L

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UpDate: 10.01.2017

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Karl Lagerfeld
(mode), (D/FRA) : geb. 10.09.1938 [Hamburg]
Modedesigner, Verleger, Fotograph, Bücherfan / der wohl weltweit bekannteste und kreativste Modedesigner des 20./21. Jhd. / schlagfertig ; Photowerbung für DIOR ; Baut ein in Hamburg (2009) ; hatte ein Haus in Blankenese ; isst Vollkornbrot ; trinkt kein Alkohol ; trägt die Eheringe der Eltern immer bei sich ; ist Europäer ; führt kein Tagebuch ; kennt die "DDR" nicht ; kennt die Stadt Weimar gut ; total unpünktlich ; kein Handy, keine E-Mails, faxt lieber ; eigene Modemarke "Karl Lagerfeld" "KL" ; hat griechisch und Latein gelernt ; Universaltalent ; Eltern waren nicht streng ; ist nicht religiös (interessiert an Geschichte der Religionen, Architektur) ; wollte Karikaturist werden ; trinkt Light-Cola, wichtigster Antrieb: Selbsterhaltungstrieb ; Matrekajat, hat sieben Patenkinder, kann über sich selbst Lachen ; hasst Leute die langsam sprechen / Film mit Andy Warhol "L'Amore" (1970) / ging mit 15 Jahren nach Paris ; schneiderte für Pierre Balmain, Jean Patou, Fendi, Valentino. Nach Coco Chanels Tod, 1987, übernahm er das Couturehaus. Kreierte eine eigene Pret-a-Porter-Modelinie, entwarf eine H&M-Kollektion ; nach eigenen Angaben besitzt er 230.000 Bücher (Sendg. 2002 "Boulevard Bio"), ca. 300.000 (Juni 2009) , 150 MP3-Player (08.06.2009 "Johannes B. Kerner", ZDF) ; er spricht 4 Fremdsprachen: englisch, französisch, italienisch, spanisch ; führte die bei CHANEL (1983 künstl. Leiter des Hauses) den Titel eines "Director of collections and ready-to-wear at Chanel"; brachte Claudia Schiffer als TOP-Model weitweit heraus ; Adresse: Chanel, 29-31 rue Cambon, 75001 Paris, France ; WEB: www.karl.com ; VOGUE

Otto Graf Lamsdorff
(polit), (D) : geb. 20.12.1926 [Aachen, DT] - gest. 05.12.2009 [DT]
dt. Politiker (FDP) ; Ehrenvorsitzender der FDP (1993) / Spross eines westfälisch-baltischen Adelsgeschlechts ; aufgewachsen in Brandenburg und Berlin ; 1944-46 Kriegsdienst und Gefangenschaft ; Studium an der Fakultät der Universität Bonn (Rechts- und Staatswissenschaftlichen) ; 1951 Mitglied der FDJ ; 1968 FDP-Landesschatzmeister NRW ; 1972 bis 1998 im Bundestag ; ab 1977 Wirtschaftsminister im Kabinett von Helmut Schmidt und Helmut Kohl, Lambsdorf Rücktritt 1984 ; Im Rahmen der Parteispenden-Affäre wurde er durch das Landgericht Bonn durch Klage wegen Steuerhinterziehung und Bestechlichkeit vorgeladen - wegen Steuerhinterziehung wurde er 1987 zu einer Strafe von 180 000 Mark verurteilt, ohne das es einen Beweis für eine Korruption erbracht werden konnte / 1988 Bundesvorsitzender der FDP, Aug. 1990 zum ersten Vorsitzenden der Bundes-FDP gewählt bis 1993 ; ab 1995 Vorsitzender der Friedrich-Naumann-Stiftung ; Juli 1999 Bundesbeauftragter für die Entschädigung der ehemal. NS-Zwangsarbeiter bis zum 17.07.2000 ; starb in einem Krankenhaus unweit von Bad Münstereifel / Familie: u.a. einen Sohn (Politiker)

James Last [eigtl. Hans Last, genannt Hansi]
(m/komp), (D) : geb. 17.04.1929 [Bremen, DT]
Bandleader, Komponist / seit seinem 32. Lebensjahr nennt er sich James Last / der weltweit erfolgreichste Bandleader - 80 Mill. verkaufte Tonträgern ; 70 Mal ausverkaufte Royal Albert Hall in London / war als einziger  fest angestellte Weltstar beim NDR/ Familie: 1. Ehe mit Waltraud (gest.), 2. Ehe Christine (seit 1998 verh.) ; lebt in Palms Beach, Florida, USA

Wenn er auf die Bühne geht, geht es richtig es los. Zwei Stunden ist er in Bewegung, als ob er noch einmal 20 ist. Für ihm ist das Entspannung in der Spannung seiner Musik. Das Orchester spielt sich in die Herzen der Fans. Fit hält sich James Last durch etwas Sport und seine Frau Christine, in der er den Jungbrunnen findet. Es ist gern in Deutschland. Arbeitet mit jungen Musikern zusammen. Da hat er keine Berühungsprobleme.

Estée Lauder
(untern), (USA) : geb. 01.07.1908 [New York-City, USA] - gest. 24.04.2004 [New York, USA] starb an Herz/Lungenversagen
Unternehmerin, Erfinderin / Gründerin des US-Kosmetikkonzern "Estée Lauder" / Nach US-Medienberichten war sie zwischen 95 und 97 Jahre alt. Das Einwandererkind Estée Lauder verkörperte den amerikanischen Traum vom Aufstieg aus einfachsten Verhältnissen: Ihre ersten Hautpflegeprodukte mischte die als Josephine Ester Mentzner geborene Tochter aus ungarisch-tschechischem Hause nach Rezepten ihres Chemiker-Onkels in der elterlichen Küche. Kurze Zeit später begann sie, ihre Produkte in Schönheitssalons und Hotels zu verkaufen. 1946 gründete sie gemeinsam mit ihrem Mann Joseph Lauter die Firma Estée Lauder, die sich über die Jahrzehnte zu einem weltweit erfolgreichen Kosmetik-Imperium entwickelte.
"In einer idealen Welt würden wir alle nach der Schönheit unserer Seelen beurteilt, aber in dieser nicht ganz so perfekten Welt hat eine gut aussehende Frau Vorteile und - meistens - das letzte Wort", schrieb Lauder in ihrer Autobiografie "Estée: Eine Erfolgsstory".
Die Unternehmenschefin zog sich erst 1995 ganz aus der Firma zurück. Während ihres Berufslebens verbrachte sie viel Zeit hinter den Verkaufstischen, um Schönheitsberaterinnen zu unterrichten und die Kundinnen persönlich zu beraten. Lauder ist auch die Erfinderin der Gratis-Pröbchen, die es beim Kauf ihrer Produkte dazu gab. Auch auf dem Gebiet der Werbung setzte sie Trends: Estée Lauder war 1962 das erste Unternehmen, dass Stars und Supermodels als "Gesicht" der Kosmetiklinie einsetzte.
Im Laufe der Jahre kamen Firmen wie Aramis, Bobbi Brown, Donna Karan und Clinique mit in die Unternehmensfamilie. Das Unternehmen verkauft Makeup, Parfums und Hautpflegeprodukte in mehr als 130 Ländern der Welt. Der Wert des Unternehmens wurde beim Börsengang 1995 auf zwei Milliarden Dollar geschätzt. Im vergangenen Jahr beschäftigte der Kosmetikriese 21.500 Mitarbeiter und machte einen Umsatz von 5,12 Milliarden Dollar (2,75 Milliarden Euro).
Lauders Söhne Leonard und Ronald sowie mehrere Enkelkinder sind weiter im Unternehmen aktiv. Lauder erhielt zahlreiche Auszeichnungen für ihre unternehmerischen Erfolge. Sie engagierte sich für kulturelle und soziale Zwecke.

Yves Saint Laurent
(mode), (FRA) : geb. 01.08.1936 [Oran, Algerien] - gest. 01.06.2008 [Paris, FRA]
Modeschöpfer /
im Alter von 17 Jahren ging er nach Paris und liess sich zum Modezeichner ausbilden. Christian Dior verschaffte ihm 1954 eine Stelle in seinem Modehaus. Als Dior 1957 starb, übernahm Yves Saint Laurent auf dessen Wunsch die künstlerische Leitung des renommierten Hauses. Die Einberufung zum Wehrdienst kostete ihn die Stelle, doch mit dem Geld aus einem Schadenersatzprozess eröffnete er 1962 sein eigenes Modehaus. Ihm zur Seite stand dabei sein Lebensgefährte und Marketing-Experte Pierre Berge. Als erster Pariser Modeschöpfer brachte YSL 1966 eine eigene Pret-a-porter-Kollektion auf den Markt, mit der er großen geschäftlichen Erfolg hatte. Dazu bot er Kosmetik und Parfüms für Frauen und Männer an. Saint Laurent galt als einer der bekanntesten Couturiers weltweit und revolutionierte die Mode für Frauen, denen er Hosenanzüge und Smokings kreierte. Damit schuf er den „androgynen Typ“ in einer Zeit, in der die Weiblichkeit der Frau im Vordergrund stand. Neben dem Damen-Smoking entwarf er gerade geschnittene Blazer und gerade lange Oberteile zu engen, kniekurzen Röcken. 1968 erfand er den Safari-Look; in den 70er-Jahren ließ er sich von russischer Folklore inspirieren. 1999 zerfiel das Reich des Designers in zwei Teile, die beide von dem französischen Grossaktionär Francois Pinault kontrolliert werden. Daraus entstandene Spannungen könnten zu der Entscheidung Saint Laurents beigetragen haben, der Schneiderkunst adieu zu sagen. Der Star-Modeschöpfer trat im Januar 2002 von der Haute-Couture-Bühne ab. Er setze einen Schlusspunkt unter das „wunderbare Abenteuer“, erklärte der 65-Jährige am Montag vor Journalisten. Sein Haute-Couture-Haus werde nicht weitergeführt. Zuletzt zeichnete der Modeschöpfer nur noch für die Haute-Couture-Kollektionen verantwortlich. Die Pret-a-porter-Mode unter seinem Namen entwirft schon länger der Gucci-Stardesigner Tom Ford / privat war er homosexuell und mit seinem Partner Pierre Bergé mehrere Jahre liiert

Avril Lavigne
(m), (KAN) : geb. 27.09.1984 [Napanee, Ontario, KAN]
kanadische Sängerin / 1,58 m (a.Q. 1,55 m RTL) / startete 2002 als neue Aussenseiterin (Rebellin) in der Musikszene der USA / TOP-Hits: 'Complicated' und 'Sk8ter Boi' (beides 2002) ; Album 'Let go' (2002) / bekam im Oktober 2002 den MTV Video Musik Award als beste Newcomerin / Beziehung: verheiratet mit Sum41-Sänger Deryck Whibley (29=2009) seit 15.07.2006 um 15:10 Uhr / WEB:
www.avril-lavigne.com

Alexander Lebed (a.Q. Aleksej, Alexandr)
(general/polit), (RUSS) : geb. 20.04.1950 [Nowotscherkask / Südrussland] - gest. 28.04.2002 [in der Nähe der sibirischen Stadt Abakan, Sibirien] Flugzeugabsturz einer Mi-8
Politiker und Militär / Ex-General /
1997 Präsident der Republik Chakasija (Chakassien) - Wiederwahl am 24.12.2000 mit 72% der Stimmen

Hochspannungsleitung gestreift
Der Hubschrauber vom Typ Mi-8 sei am frühen Morgen in der Region Krasnojarsk verunglückt, nachdem er eine Hochspannungsleitung gestreift habe. Die Sicht sei schlecht gewesen. In der Maschine befanden sich vermutlich 14 Menschen.

Unklarheit über weitere Opfer
Lebed starb kurz nach dem Unglück an seinen Verletzungen. Auch anderer Passagiere sind schwer verletzt worden. Ob es weitere Todesopfer gab, war noch nicht bekannt.

Lebed wollte Präsident werden
Der populäre General war 1996 gegen Boris Jelzin in der Präsidentenwahl angetreten und hatte den drittgrössten Stimmenanteil erhalten. Er hatte 1996 das Friedensabkommen mit den tschetschenischen Rebellen ausgehandelt.

Die Maschine des Typs Mi-8 flog am Sonntag in der Nähe der sibirischen Stadt Abakan bei schlechter Sicht in eine Stromleitung und ging zu Bruch. An Bord waren 14 Menschen, wie die Nachrichtenagentur Itar-Tass meldete. Ob es Überlebende gab, war zunächst nicht bekannt. Der russische Präsident Wladimir Putin sprach den Hinterbliebenen sein Beileid aus.

Lebed wurde 1998 zum Gouverneur der sibirischen Region Krasnojarsk gewählt, nachdem er sich zwei Jahre zuvor vergeblich um die Präsidentschaft der Russischen Föderation bemüht hatte. Getragen von einer grossen Popularität als Kritiker des Tschetschenien-Kriegs, erhielt der national-konservative Politiker bei der Wahl von 1996 14,7 Prozent der Stimmen und wurde damit Dritter hinter Boris Jelzin und KP-Chef Gennadi Sjuganow. 1997 gründete Lebed die Russische Republikanische Volkspartei. Krasjonarsk – die Region ist immerhin viermal so gross wie Frankreich – hätte das Sprungbrett für einen zweiten Anlauf zur Präsidentschaft sein können, aber Lebed lehnte eine Kandidatur bei der Wahl im Jahr 2000 ab.

Sein Vater kam in der Stalin-Zeit ins Gefängnis, weil er zu spät zur Arbeit kam – später wurde er in einem Strafbataillon im Weltkrieg eingesetzt. 1962 sah der zwölfjährige Lebed, wie Truppen auf streikende Arbeiter schossen.

Gleichwohl schlug er selbst eine militärische Karriere ein, war 1981 Kommandeur in Afghanistan, und befehligte 1989 die Elitetruppe der Fallschirmjäger von Tula. Beim Putsch gegen Michail Gorbatschow im August 1991 weigerte er sich, seine Truppen gegen Jelzin in Marsch zu setzen. Im Jahr darauf wurde Lebed in die von Moldawien abtrünnige Region Transnistrien geschickt, wo er auf ein Ende des Bürgerkriegs hinwirkte. Schliesslich berief Jelzin den General in seinen Sicherheitsrat. Dort vermittelte Lebed erfolgreich im ersten Tschetschenien-Krieg.

Peggy Lee [eigtl. Norma Deloris Enstrom]
(m/s), (USA) : geb. 26.05.1920 [Jamesstown, North Dakota, USA] - gest. 21.01.2002 [Los Angeles, USA] Herzinfarkt
Sängerin / Ihre rauchige Stimme ist auf der ganzen Welt bekannt: Peggy Lee, Jazz-Legende und Sängerin von "Fever" und "Is That All There Is?" starb im Alter von 81 Jahren an einem Herzinfarkt. www.peggylee.com

Jack Lemmon [eigtl. John Uhler Lemmon]
(s), (USA) : geb. 08.02.1925 [Boston, MA., USA] - gest. 27.06.2001 [USC Norris Krebshospital von Los Angeles, USA] Krebs
Schauspieler /
 Hollywoods Komödien-Urgestein: Über 50 Jahre stand der zweifache Oscar-Preisträger vor der Kamera: Seine erste Rolle spielte er in der US-Serie "That wonderful guy" (1949). Den Durchbruch zum Weltstar schaffte er 1959 in Billy Wilders Komödie "Manche mögen's heiss" mit Marilyn Monroe. Es folgten Meilensteine der Filmgeschichte wie "Das Mädchen Irma La Douce" (1963, mit Shirley MacLaine) und "Der Glückspilz" (1966); ab den 70er-Jahren drehte Lemmon mit Walter Matthau eine Reihe von Filmen, so dass der eine ohne den anderen bald kaum mehr denkbar war. Seinen letzten großen Auftritt hatte "The odd couple" (zwei eigenwillige Herren die sich mögen und ständig zanken) 1998 in den Kinos. Fast auf den Tag genau vor einem Jahr war sein Film-Partner und langjähriger bester Freund -> Walter Matthau am 01.07.2000 verstorben / erinnert sei ebenso an die deutsche Synchronisation von Schauspieler Georg Thomalla

Wladimir Iljitsch Lenin [eigtl. Wladímir Iljítsch Uljánowsk]
(polit), (UdSSR) : geb. 22.04.1870 [Simbirsk, heute Uljanowsk] - gest. 21.01.1924  [Gorki bei Moskau]
sowjet. Politiker und Diktator / 1898 Heirat mit Nadeschda Krupskaja / 1905 Teilnahme an der ersten Russischen Revolution /
Lenin war sowohl der Haupttheoretiker des Marxismus-Leninismus als auch der Gründer der Sowjetunion. Als Revolutionär erwies er sich als genialer Taktiker. Der glänzende Rhetoriker entwickelte als Theoretiker die Lehre des Marxismus weiter und passte sie den besonderen russischen Verhältnissen an. Neu war vor allem seine Darstellung des Zusammenhangs von Kapitalismus und Imperialismus. Zur prägenden Erfahrung wurde für L. die Hinrichtung seines älteren Bruders (Alexander) wegen dessen Beteiligung an der Planung eines Attentats auf Zar Alexander III. Von G. W. Plechanow beeinflusst, wandte er sich dem Marxismus zu und entwickelte seine Vorstellung von einer scharfen Trennung zwischen Partei und Arbeiterklasse, die eigentlich der marxistischen Grundauffassung widersprach. In seinem Werk »Was tun?« (1902) schrieb L. das Ziel vor, mit Hilfe einer straff organisierten und streng disziplinierten Kaderpartei die »Diktatur des Proletariats« zu errichten. Bereits damals befürchtete L. Trotzki, dass dies zu einer »Diktatur über das Volk« führen müsse. Solche unterschiedlichen Auffassungen über den Weg zur Verwirklichung des Sozialismus führten auf dem II. Kongress der Russischen Sozialdemokratischen Arbeiterpartei (1903) zur Spaltung der Bewegung. L. wurde der Führer der Fraktion der »Bolschewiki« (Mehrteiler), die er 1912 in eine eigenständige Kaderpartei umwandelte. Während des 1. Weltkriegs forderte er von seinem Schweizer Exil aus, den »imperialistischen Krieg« in einen »Bürgerkrieg gegen die Ausbeuter im eigenen Land« umzuwandeln. Nach der Februarrevolution 1917 kam L. mit Hilfe der deutschen Regierung, die sich von ihm eine Destabilisierung der Ostfront erhoffte, nach Petrograd. Hier schrieb er seine berühmten »Aprilthesen«, in denen er »Frieden, Land und Brot« und »alle Macht den Räten« forderte. Nach einem missglückten Putschversuch im Juli 1917 musste L. nach Finnland fliehen. Hier bereitete er den bewaffneten Aufstand vor, der zur Oktoberrevolution führte. Nach der Revolution wurde er vom Allrussischen Sowjetkongress zum Vorsitzenden der Volkskommissare und damit zum Regierungs- und Staatschef gewählt. Um den Bestand der Revolution zu sichern, drängte er im März 1918 auf die Unterzeichnung des Friedensvertrags mit dem Deutschen Reich. Einen Attentatsversuch einer Sozialrevolutionärin im August 1918 nutzte er, um die Parteien der Linken auszuschalten (1922 erster, 1923 zweiter Schlaganfall).

Mit der Errichtung des Politbüros und des dazugehörigen Sekretariats 1919 wurde die Macht in wenigen Händen konzentriert. Nach dem Bürgerkrieg versuchte L. mit Hilfe einer »Neuen ökonomischen Politik« (NEP), die wirtschaftlichen Probleme, insbesondere die schlechte Versorgungslage der Bevölkerung, in den Griff zu bekommen (1921). Zugleich leitete er mit seinem »Verbot der Fraktionsbildung« das Ende offener Diskussionen und theoretischer Auseinandersetzungen in der Partei ein. Auf seine Initiative hin erfolgte 1922 die Gründung der »Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken« (UdSSR). L. wurde im Mausoleum auf dem Roten Platz in Moskau beigesetzt und ist in seiner sterblichen Hülle einbalsamiert.

- 1887-91: Jurastudium in Kasan / St. Petersburg. 
- 1893: Rechtsanwalt in St. Petersburg. 
- 1895: Gründer des »Kampfbundes zur Befreiung der Arbeiterklasse«. 
- 1897-1900: Verbannung nach Sibirien wegen politischer Agitation. 
- 1900: Emigration nach Westeuropa. 
- ab 1903: Nach Spaltung der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei auf dem II. Kongress in Brüssel und London Führer der Bolschewiki (Mehrteiler).
- 1905: Rückkehr nach Russland; Teilnahme an der Revolution; erneut Emigration nach Westeuropa. 
- 1909: »Materialismus und Empiriokritizismus« (Schr.).
- 1912: Endgültige Trennung von den Menschewiki (Minderheitlern); Gründung des Bolschewistischen Zentralkomitees.
- 1916: »Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus« (Schr.).
- April 1917: Mit deutscher Hilfe Rückkehr über Schweden nach Russland.
- Nov. 1917: Vors. des Rates der Volkskommissare.
- 1920: »Der Radikalismus, die Kinderkrankheit des Kommunismus« (Schr.).

Mary LeTourneau (www.dagbladet.no)Mary LeTourneau [eigtl. Mary Katherine 'Kay' LeTourneau, geb. Schmitz]
(päd), (USA) : geb. 30.01.1962 [USA]
Lehrerin / Mutter von 5 Kindern ; Skandal in den USA, als sie von einem 13jährigen, körperlich weit entwickelten Schüler eine Tochter (*Mai 1997) bekam und eine beiderseits freiwillige über 8monatige sexuelle Beziehung hatten ; am 26.02.1997 musste sie als Lehrerin die Schule verlassen

GERICHTSVERFAHREN: nach der Vorverhandlung am 07.08.1997 wurde sie am 14.11.1997 durch ein Gericht in Seattle im Bundesstaat Washington unter dem Vorsitz von Richterin Linda Lau zu 80 Tagen Gefängnis verurteilt.

Amerikanische Zeitungen hatten die Identität ihres Vaters enthüllt: bei dem 67jährigen handelt es sich um John Schmitz, einen Politiker, der in den 70er Jahren für eine unabhängige Partei sogar als Präsidentschaftskandidat gegen Richard Nixon angetreten war. Der ultrakonservative Schmitz hatte 1982 in einem Aufsehen erregenden Skandal seine politische Karriere ruiniert / Marys Ehemann und ihre vier Kinder zogen aus / Story: in den USA gab es danach einer Verfilmung des realen Stoffs / engl. Info / Familie

Monica Lewinski
(-), (USA) : geb. 23.07.1973 12:21 PDT [San Francisco, CA, USA]
damalige Praktikantin im White House / am 21.01.1998 geriet der damalige US-Präsident >Bill Clinton durch einen Artikel der 'Washington Post' ins Kreuzfeuer der Kritik. Es folgte Verfahren wegen sexueller Belästigung. Die Hauptzeugin der Anklage war Monica Lewinsky, die als Praktikantin im Weissen Haus arbeitete ;
Kenneth Winsto Starr *21.07.1946 [Vernon, Texas, USA] unabhängiger Berater und Ermittler ermittelte in der sog. "Lewinsky-Affäre" und initiierte die Untersuchungen gegen Clinton / Familie: Ls. Eltern wurden am 21.09.1987 geschieden, wobei der Vater davor wegen Missbrauch durch ihrer Mutter beschuldigt wurde

Al Lewis [eigtl. Alexander Meister]
(s), (USA) : geb. 30.04.1910 [New York, NY, USA] - gest. 03.02.2006 [New York, NY, USA]
Schauspieler / Serie: u.a. "The Munsters" (60er Jahre) als Opa

Karl Liebknecht
(polit), (D) : geb. 13.08.1871 [Leipzig, DT] - gest. 15.01.1919 [Berlin] ermordet von Freikor-Offizieren
Politiker / gehörte seit 1908 als Sozialdemokrat dem preussischen Abgeordnetenhauses an ; überzeugter Kriegsgegner 1914-1918 ; 09.11.1918 rief er in Berlin erfolglos die 'Freie Sozialistische Republik' aus (vom Balkon des heutigen Karl-Liebknecht-Haus) / Vater Wilhelm L. / Freundschaft zu -> Rosa Luxemburg

Wilhelm Liebknecht
(polit), (D) : geb. 29.03.1826 [Gießen, DT] - gest. 07.08.1900 [Berlin]
Politiker / Sohn Karl Li. / 1862 Rückkehr aus der Schweiz nach DT ; gründete mit -> A. Bebel die Sozialdemokratische Arbeiterpartei (SAP, 1869) ; 1872 zwei Jahre Festungshaft ; 1867-1870 und 1874-1900 Mitglied des Reichtages in Berlin ; Herausgeber des "Vorwärts"

Astrid Lindgren [Astrid Anna Emilia Ericsson]
(schr), (SWE) : geb. 14.11.1907 [Näs, Bezirk Småland, Schweden] - gest. 28.01.2002 [in ihrer Wohnung, Stockholm, Schweden]
einflussreiche Schriftstellerin, Kinderrecht, Tierschützerin / als Tochter eines Bauernehepaars, aufgewachsen im Vimmerby / Ausbildung zur Stenotypistin in Stockholm, arbeitete anschliessend als Sekretärin bei einem Automobilclub / Familie: gebar mit 19 Jahren ihr erstes eigenes Kind - Sohn Lars, später Tochter Karin und noch eine Tochter / 1931 heiratete ihren Ehemann Sture Lindgren (gest. 1951) /
Autorin: Lindgren war und ist die beliebteste und berühmteste Jugendbuchautorin der Welt, die Mutti von "Pippi Langstrumpf" (1945), "Britt-Mari erleichtert ihr Herz" (1945), "Mio, mein Mio", "Michel aus Lönneberga", "Karlsson vom Dach", "Kinder aus Bullerbü", "Die Brüder Löwenherz", "Ronja Räubertochter" oder "Kalle Blomquist" - über 130 Millionen Exemplare (allein 25 Millionen im deutschsprachigen Raum) ; Die Autorin verfasste mehr als 100 Werke und es wurden über 40 Filme und Fernsehserien gedreht ; schrieb 1992 eine autobiografische Weihnachtsgeschichte / Auszeichnungen: Friedenspreis des Deutschen Buchhandels (1978), Alternative Nobelpreis (1994) / In ihren letzten Lebensjahren erblindete sie und war stark schwerhörig

Gina Lollobrigida [eigtl. Luigina Lollobrigida]
(s, fotograf), (ITA) : geb. 04.07.1927 [Subiaco bei Rom, ITA]
Schauspielerin, Fotografin, Tierschützerin / ein der "Sexgöttinnen" des 20. Jahrhunderts ; Tochter eines Möbelschreiners ; studierte Bildhauerei und Malerei in Rom ; arbeitete als Model, sowie beim Film in Hollywood und Europa ; Filme: "Fanfan der Husar" (1951), "Der Glöckner von Notre-Dame" (1956) ; galt bis in den 50er Jahren als ital. Schönheit in Konkurrenz zu Schauspielerin Sophia Loren (*20.09.1934, Rom, eigtl. Sofia Scicolone), die 'Lollo' ablöste ; arbeitete seit 1972 als Fotografin ; 1999 bewarb sie sich für einen Sitz im europäischen Parlament

Jack London [eigtl. John Griffith]
(schr/journal), (USA) : geb. 12.01.1876 [San Francisco, USA] - gest. 22.11.1916 [Glen Ellen, USA] Suizid
Schriftsteller, Journalist /
zählt zu den meistverfilmten Autoren überhaupt. 80 Film- und Fernsehproduktionen verzeichnet "imdb" (International Movie Data Base) zwischen 1908 und 1998. Seine grossen Erzählungen und Abenteuerromane "Der Seewolf" (1904), "Wolfsblut" (1905), "Der Ruf der Wildnis" oder "Der Lockruf des Goldes" (1910) lieferten spannende Geschichten und fesselnde Charaktere in Hülle und Fülle. Die kanadische Produktion "Klondike Fever" (TV-Titel "Goldrausch in Alaska") verband Motive aus den Alaska-Erzählungen und biografische Fakten zu einem actionbetonten Film über Jack London, dessen Biografie mindestens so abenteuerlich wie seine oft autobiografisch gefärbten Werke war.

Michael London
(s/r), (USA) : geb. 1936 [] - gest. 1991 [] - starb an Bauchspeicheldrüsenkrebs
Schauspieler und Regisseur /
Serie: u.a. "Bonanza", "Little Joe", "Unsere kleine Farm" (1974-83) als Farmer Charles Ingalls, "Engel auf Erden" (1984-1989, Regie) / Familie: Vater von neu Kindern, u.a. Michael Landon jr. setzt des Vaters biografisches Leben um: "Schatten des Ruhms - Die Michael Landon-Story"

Gerhard Löwenthal
(jurnal/mod), (D) : geb. 08.12.1922 [Berlin] - gest. 06.12.2002 [Wiesbaden]
Journalist, Moderator, Antikommunist / brillanter "DDR"-Regime-Kritiker (Anti-kommunistischer Haudegen) und TV-Moderator als Leiter der Sendung das "ZDF-Magazin" (585 Mal von 1969 bis 1987) - Gegenstück zur SED-Politsendung "Der schwarze Kanal" (Eduard von Schnitzler†) ; er zog gegen die Ostpolitik BK Willy Brandts zu Felde und war schnell eine Reizfigur für die deutsche Linke ; als Sohn eines jüdischen Fabrikanten geboren, war Löwenthal zeitweise im Konzentrationslager Sachsenhausen inhaftiert. 1938 verliess er die Schule und erlernte das Optikerhandwerk. Nach Kriegsende studierte er zunächst Medizin an der Humboldt-Universität, widmete sich nach sieben Semestern jedoch nur noch seiner journalistischen Laufbahn beim Sender RIAS-Berlin. Löwenthal zählt zu den Gründungsvätern der Freien Universität Berlin (1948). Mit 29 Jahren wurde er stellvertretender Programmdirektor beim RIAS. 1963 wurde er Redaktionsleiter beim ZDF in Brüssel. Nach 18-jähriger Moderationszeit nahm Löwenthal 1987 Abschied vom Bildschirm und war seitdem schriftstellerisch tätig.

Klaus Löwitzsch
(s), (D) : geb. 08.04.1936 [Berlin, DT] - gest. 02.12.2002 04:00 Uhr [München, DT] - starb an Bauchspeicheldrüsenkrebs
Film-, Serien-, Theater-Schauspieler, Tänzer / 1,69 m ; in Wien aufgewachsen ; seine Krebserkrankung hielt er geheim ; Stärken: direkt und unbequem in Interviews / bekannt wurde er vor allem in der Rolle des Privatdetektivs Peter Strohm in der gleichnamigen ARD-Serie von 1991-1999 ; Mitte der 70er Jahre in amerikanischen Filmen zu sehen u.a. "Steiner - Das Eiserne Kreuz" Teil I + II (); "Firevox" (1982) ; spielte in Serien "Tatort" und "Der Alte" markante Rollen ; 300 TV- und Filmrollen / Preise: Adolf-Grimme-Preis (1998)

Bela Lugosi [eigtl. Bela Blasko]
(s), (USA) : geb. 1882 (a.Q. 1888) [Lugos, Ungarn] - gest. 1956 []
Schauspieler /  spielte vor allem in Horrorfilmen z.B. 'Dracula'

Rosa Luxemburg
(polit), (POL/D) : geb. 05.03.1871 [Zamosc bei Lublin, Polen] - gest. 15.01.1919 [Berlin] ermordet von Freikorps-Offizieren
dt.-poln. sozialistische Politikerin und Publizistin / Nationalökonomin ; L. war neben Karl Liebknecht die führende Persönlichkeit des linken, antimilitaristischen Flügels der SPD. ; Sie wurde zusammen mit Liebknecht nach dem Januar-Aufstand 1919 ermordet und in den Berliner Landwehrkanal geworfen. Freundschaft zu -> Karl Liebknecht ; Anmerkung: Die SED der "DDR" nutzte für ihre politische Zwecke die beiden Namen Luxemburg und Liebknecht aus, die Nachfolgepartei PDS führt den jährlichen Rosa-Luxemburg-Gedenktag nach 1990 fort

L L
(), () : geb.  [] - gest.  []
L /

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