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RUBRIK ::: PERSONEN - R

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UpDate: 15.01.2016

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Helmut Rahn
(sport), (DT) : geb. 16.08.1929 [Essen-Katernberg, DT] - gest. 14.08.2003 [DT]
Ex-Fussballer / Fussball-Nationalspieler / Er hatte 1954 im WM-Endspiel von Bern das Siegtor zum 3:2 gegen Ungarn erzielt.

JonBenet Patricia Ramsey
(Beauty Pageant Star), (USA) : geb. 06.08.1990 [Atlanta, Georgia, USA] - gest. 25.12.1996 [Boulder, Colorado, USA] wahrscheinlich ermordet - ein(e) Mörder/-in ist incl. Motiv bis heute nicht gefunden

Little Miss Colorado als lebendige Barbiepuppe / stammt aus einem reichen Elternhaus / Eltern: John (53=1996) Präsident der Hightech-Firma Access Graphics und Patricia Ramsey (39=1996 ; gest. Juni 2006) wurden zunächst verdächtigt ; Die Mutter war 1977 "Miss West Virginia / Die zuletzt sechsjährige JonBenet gewann u.a. 1995 den Schönheitswettbewerb zur "Little Miss Colorado". In den USA sind solche Kinder-Misswahlen verbreitet, aber auch umstritten. Grund ist das fraulichaussehende geschminkte Gesicht, die Kleidung dieser Kinder solchen auf Schönheitswettbewerben.

MORD!?: R. wurde am 26.12.1996 im Elternhaus tot aufgefunden! Es gibt keine Einbruchsspuren. Das verbrechen fand im haus statt. Die sechsjährige wurde gefesselt, ihr Mund zugeklebt, sexuell vergewaltigt, mit einer Schnurr erdrosselt und ihr Schädel eingeschlagen / später angebl. Täter: John Mark Karr, ein mutmasslicher Kinderpornografie-Besitzer, der in Thailand festgenommen wurde, gab zu, R. umgebracht zu haben. Später widerrief er sein Geständnis. Ein Gentest war 2006 zudem negativ. Er wurde dadurch nicht als Täter bestätigt. Karr wird aber noch wegen mehrfachen Besitzes von Kinderpornografie von der Staatsanwaltschaft angeklagt. (Quellen: "The World Almanac and the Book of Facts" (1998) ; "Brisant" (29.08.2006, ARD) ; FOCUS 03/1997

In den USA hat dieser Mordfall, nach dem von dem 1994 verübten O.J. Simpson-Mordfall in L.A., kein grösseres Verbrechen so viel die Nation bewegt.

Geli Raubal [eigtl. Angela Maria Raubal]
(-), (D) : geb. 1908 [] - gest. 1931 [München] Suizid, nach einem Streit mit Hitler

Hitlers NichteHitler

Marcel Reich-Ranicki
(a/literatur), (POL/D) : geb. 02.06.1920 [Wloclawek, Polen] - gest. 18.09.2013 [Frankfurt am Main, DT]
Literaturkritiker, Autor, TV-Talk / Marcel Reich-Ranicki ist berühmter als manch ein Schriftsteller selbst. Er war die Instanz des Literaturbetriebs, seine scharfzüngigen Kritiken entschieden über Verkaufzahlen, seine Urteile machten Bestseller. 1958 kam er nach Deutschland ; In den 60er Jahren wurde Reich-Ranicki als Literaturkritiker der "Zeit" bekannt, leitete von 1973 bis 1988 die Literatur-Redaktion der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", die Sendung "Das Literarische Quartett" (1988 bis 2002) machte ihn endgültig zum Medienstar. 1999 erschien seine Autobiografie, die wochenlang die Bestseller-Listen anführte. / Seine Frau Toscha hatte er 1942 im Warschauer Ghetto geheiratet, sie starb im Jahr 2011 / Beerdigung am 26.09.2013 / WEB:
www..reich-ranicki.com

Harald Reinl
(r), (D) : geb. 08.07.1908 [Bad Ischl, ÖS] - gest. 09.10.1986 [Puerto de la Cruz, Teneriffa, SPA]

Regisseur /
Nach dem Roman "The Son of the Wolf" des amerikanischen Autors Jack London inszenierte Harald Reinl einen dramatischen Abenteuerfilm vor grandioser Bergkulisse. Reinl war der deutsche Erfolgsregisseur bis in die frühen 70er Jahre. Er gewann "Goldene Leinwände" und/oder "Bambis" für die Karl-May-Verfilmungen "Winnetou I / II und III" und "Der Schatz im Silbersee" oder die Däniken-Adaption "Erinnerung an die Zukunft", drehte Heimatfilme und Edgar-Wallace-Krimis, die die Kinokasse klingeln liessen. Für seinen Film "ohne Durststrecken für jugendliche Heldenträume" (Filmdienst) holte er zwei beliebte Serienstars jener Jahre vor die Kamera: "Tarzan" Ron Ely, der das "Gefahrenlabyrinth der Berge als unbesiegter Adonis ohne Double beherrschte" (Filmdienst) und "Seewolf" Raimund Harmstorf, der 1998 im Alter von 58 Jahren tragisch ums Leben kam.

Dean Reed [eigtl. Dean Cyril Reed]
(s/r/m), (USA) : geb. 22.09.1938 [White Ridge bei Denver, Colorado, USA] - gest. 13.06.1986 [Zeuthener See bei Ost-Berlin] Suizid -- Tod aufgefunden!

Schauspieler, Regisseur, Sänger & Musiker /
Rock'n'Roll-Sänger / Vater Cyril war Lehrer, Mutter Ruth Anna kümmerte sich um die Familie ; 1958 reiste er nach Californien, nahm 1959 Schauspielunterricht, 1961 erster Erfolg (ausserhalb der USA) mit dem Song 'Our summer romance' ; 1961 Auftritte in Chile und Argentinien ; 1962 erste politische Betätigung ; verliess 1962 die USA und ging nach Mexiko ; 1965-66 Übersiedlung nach Argentinien (Verhaftungen weg. progressiver TV-Sendungen) ; 1965 erste Reise in die Sowjetunion ; 1966 Übersiedlung nach Italien ; kam 1972 in die damalige "DDR" / spielte auch in Italo-Western mit z.B. "Adios Sabata" (1970) / Politisch: Friedenskämpfer + -Sänger und Marxist & Sozialist, nach 1973 verstärkte politische Betätigung gegen Pinochet (Chile), war gegen den Vietnamkrieg, Reagan's SDI-Projekt (mehrfach verhaftet) ; In den letzten 5 Jahren ging seine Popularität zurück, da er immer seltener zu TV-Shows eingeladen wurde, dazu sich sein letztes Album weniger verkaufte und in der US-Politik-Sendung "60 minutes" offen US-Präsident Reagan als "Staatsterroristen" bezeichnete, die Berliner Mauer verteidigte sowie den Einmarsch der Sowjets in Afghanistans rechtfertigte kam offener Hass der Amerikaner ihn entgegen. So wollte Dean zurück in die USA.

Diese ganzen Tiefschläge hat er wohl nicht verkraftet, so dass er den Sinn in seinem Leben nicht mehr sah. Jahrelang hatten die SED-Verantwortlichen davon gesprochen, das Dean einen tragischen Unfall gehabt hätte. Dies sind aber nach der Wende zweifelsfrei entkräftet worden. Selbstmord war in der "DDR" ein Tabu! / Ehen: 1973-78 mit Wiebke (eine Tochter Natascha), 1981-1986 mit Schauspielerin Renate Blume verheiratet

Thomas Reiter
(wiss/astro), (D) : geb. 23.05.1958 [Frankfurt am Main]

Jagdflieger, Astronaut / Diplomingenieur, Brigadegeneral der Bundeswehr ; Studium der Luft- und Raumfahrttechnik an der Universität der Bundeswehr in Neubiberg ; arbeitete am Projekt bei der Europäischen Weltraumorganisation ESA im Entwicklungsteam für ein bemanntes Raumfahrzeug (Hermes) ; ab 1992 wurde er in das europäische Astronautenteam der ESA berufen ; astronautische Grundausbildung ; Auswahl für die Mission Euromir 95 ; März 1995 Bordingenieur für die Mission Euromir 95 nominiert, eine der mit 179 Tagen bis dahin längsten bemannten Weltraummission Europas - 03.09.1995 bis 29.02.1996. Im Rahmen von Euromir 95 führte er zwei Aussenbordeinsätze (EVA, Extra Vehicular Activity) durch. Er erlangte das russische Zertifikat als "Soyuz Return Commander", das ihn dazu berechtigt, eine Soyuz-Kapsel mit drei Besatzungsmitgliedern während ihrer Rückkehr aus dem Orbit zu steuern ; September 1997 - März 1999 Kommandeur der Fliegenden Gruppe eines Tornado-Jagdbombergeschwaders der Deutschen Luftwaffe ; 04.07.- 22.12.2006 nahm Thomas Reiter an der Mission "Astrolab" teil, damit war er auch der erste Deutsche auf der Internationalen Raumstation ISS ; ab 01.10.2007 Mitglied des Vorstandes des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), dort zuständig für den Bereich Raumfahrtforschung und -entwicklung. Thomas Reiter ist der bekannteste deutsche Astronaut in Presse, Radio, Film und Fernsehen / Auszeichnungen: Grosses Bundesverdienstkreuz

Günter Rexrodt
(polit), (D) : geb. 12.09.1941 [Berlin] - gest. 19.08.2004 [Berlin] starb an Herzversagen

FDP-Politiker / aufgewachsen im thüringischen Arnstadt ; ging 1960 nach West-Berlin und machte das Abitur ; studierte Betriebswirtschaft an der Freien Universität Berlin ; 1980 FDP-Mitglied ; 1979 Abteilungsleiter in der Berliner Wirtschaftsverwaltung ; 1981 Staatssekretär ; 1985 Finanzsenator im Berliner Senat ; 1989 wechselte er zur Citibank in Frankfurt am Main, deren Vorsitz er Anfang 1990 übernahm ; 1992 Vorstandsmitglied der Treuhandanstalt in Berlin (zuständig für ehemalige Aussenhandelsbetriebe der "DDR" sowie das Vermögen der Parteien und Massenorganisationen) ; 1993 bis 1998 Bundeswirtschaftsminister ; seit 1994 Mitglied der FDP-Bundestagsfraktion ; 1994-95 FDP-Parteichef in Berlin ; Februar 2000 Vorsitz der Berliner FDP ; 2001 Bundesschatzmeister der FDP / 23.01.2002 gab er überraschend sein Mandat im Berliner Abgeordnetenhaus zurück / 2002-2004  FDP-Vorsitzender in Berlin / Erkrankung: Mai 1996 erkrankte er bei einem Südafrikabesuch lebensbedrohlich an Malaria ; Ende Mai 2004 wurde ihm im Hals-Nasen-Ohren-Bereich in der Charité ein Mandelkarzinom entfernt (konnte vorübergehend nicht sprechen) und ist anschliessend wegen einer Lungenentzündung für fünf Wochen auf der Intensivstation behandelt worden / Familie: Ehefrau Ingrid und Sohn Max (20=2004) / 29.08.2004 Trauerfeier in der Charlottenburger Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche und Beisetzung auf dem Friedhof an der Heerstrasse ; 30.08.2004 Trauerfeier im Bundestag /
Bild von Günter Rexrodt

Natasha Richardson
(s), (GB) : geb. 11.05.1963 [London, GB] - gest. 18.03.2009 [Lenox Hill Hospital, New York City, USA]

brit. Film- und Theaterschauspielerin und seit 1994 Ehefrau von Schauspieler Liam Neeson (*07.06.1952, Ballymena, Nordirland - Film: "Schindlers Liste", "Star Wars" / Filme: "Nell", "Manhattan Love Story", "Die Geschichte der Dienerin" und "Stellas Versuchung" / Familie: Vater: Tony Richardson (Regisseur), Mutter: Vanessa Redgrave (*30.01.1937, Schauspielerin), Schwester Joely Richardson (Schauspielerin) ; Liam und Natasha haben zwei Söhne - Micheal (*1995) + Daniel Jack (*1996) / sie starb an einer Hirnblutung wenige Tage nach einem Skiunfall im Skigebiet Mont Tremblant nahe Québec, Kanada ; begraben wurde sie am 22.03.2009 auf dem Friedhof ihres Heimatortes Millbrook, N.Y.

Charles Francis Richter [auch Frances]
(wiss), (USA) : geb. 26.04.1900 [Hamilton, Ohio, USA] - gest. 30.09.1985 [Pasadena, Kalf., USA]

Seismologe / 1935 Aufstellung der Richterskala / Die nach C. F. Richter benannte Richterskala ermöglicht eine objektive Messung der Stärke eines Erdbebens. Sie wurde nach ihrem Erfinder, dem 1985 gestorbenen amerikanischen Seismologen Charles Frances Richter, benannt. Der Wert wird mit Hilfe eines geeichten Seismographen ermittelt und Magnitude (Stärke) genannt. Er ist definiert als der dekadische Logarithmus aus den aufgezeichneten maximalen Ausschlägen eines Seismographen, der 100 Kilometer vom Zentrum des Bebens entfernt steht. Das bedeutet, dass jeder zusätzliche Punkt auf der nach oben offenen Skala ein zehnfach stärkeres Beben beschreibt. Eines der stärksten je gemessenen Beben ereignete sich Karfreitag 1964 in Alaska. Es erreichte eine Stärke von mehr als 8,5 auf der Richterskala. Beben der Stärke eins bis zwei sind nur mit Instrumenten nachweisbar. Erdstösse der Stärke drei bis vier sind bereits fühlbar. Bei Werten zwischen vier und fünf ist unter Umständen mit leichten Schäden im direkten Umkreis zu rechnen. Die Stärke sechs kennzeichnet mässige Beben, die in dicht besiedelten Gegenden starke Schäden verursachen können und gelegentlich Todesopfer fordern. Beben der Stärke sieben kommen Katastrophen gleich.
Eine weitere Messung wird mit der
Mercalliskala beschrieben Erdbeben der Welt

Hans Richter
(s), (D) : geb. 12.01.1919 [Berlin, DT] - gest. 07.10.2008 Heppenheim [DT]

Regisseur, Kinderstar und bekannter Film- u. Theaterschauspieler / Filme (ca. 80): u.a. "Emil und die Detektive" (1931, seine erste Rolle), "Die Feuerzangenbowle" (1944) / Sohn Thomas Richter / starb in einem Pflegeheim

Leni Riefenstahl [eigtl. Helene Bertha Amalie Riefenstahl]
(s/foto/r), (D) : geb. 22.08.1902 [Berlin, DT] - gest. 08.09.2003 [Pöcking, Starnberger See, Bayern, DT.] starb 22:50 Uhr an Herzversagen
Fotografin, NS-Filmemacherin (Dokumentarfilm), Regisseurin, Schauspielerin, Ausdruckstänzerin, Co-Autorin /
Vater: Alfred ; Mutter: Bertha / mit 1O1 Jahren gehört sie zu den ältesten bekannten Personen der Welt / die dunkle Vergangenheit als überzeugte Nazi-Sozialistin prägte ihren Aufstieg unter  Adolf Hitler als Fotograf- und Filmemacherin und verherrlichte das verbrecherischen NS-Regime / Nach der NS-Herrschaft war sie in Deutschland deshalb gemieden, weil sie öffentlich arbeiten wollte. Schreibtischtäter der Nazis konnten vielerorts ihre Arbeit fortsetzen, ob als Anwälte oder Firmengründer. / NS-Werke: als Regisseurin mit dem Film "Das blaue Licht" berühmt (1932) ; "Triumph des Willens" (1934) ; zweiteiliger Film "Fest der Völker" und "Fest der Schönheit" über die Olympischen Spiele (1936/1938) - als Fotografin z.B. über die Nuba (Ausstellung: Nuba-Kultur im Sudan im Juli 2003 konnte sie nicht mehr selbst umsetzen) ; "Tiefland" (1940/1954 als Schauspielerin) / 1932-1945: 18.05.1932 sie verfolgt die Rede Hitlers im Sportpalast und ist begeistert, so dass sie Hitler einen Brief nach München schreibt ; kurze Zeit später trifft sie Hitler in Wilhelmshaven (Nordsee) ; 1932 "Das blaue Licht" (ihr Durchbruch als Regisseurin, Hitler wird auf Riefenstahl aufmerksam) ; 1933 zum ersten Reichsparteitag dreht sie mit wenig Erfolg die erste Auftragsdoku ; 05.09.1934 Propagada-Film "Triumph des Willens" zum Reichsparteitags der NSDAP in Nürnberg (in Hitlers Auftrag) ; März 1935 kommt der Film in die deutschen Kinos ; 01.05.1935 Ehrung durch Adolf Hitler an Riefenstahl für ihre Filmdoku "Triumph des Willens" mit dem 'Nationalspreis des Film' anlässlich des Festaktes der Reichskulturkammer in Berlin ; 24.12.1935 persönliches Treffen mit Hitler ; Mai 1936 die Proben für die Aufnahmen zu Olympia beginnen ; 01.08.1936 beginn der Dreharbeiten zu "Fest der Schönheit" und Fest der Völker" über die Olympischen Spiele in Berlin (beide Dokus erschienen 1938) ; 1938 erneut kommt der Film "Das blaue Licht" in die Kinos, allerdings sind die jüdischen Namen der Mitautoren entfernt worden ; 1939 erhält Riefenstahl vom IOC [International Olympic Commitee] die olympische Goldmedaillie (für die Doku von 1936) ; ihre Villa befand sich in Berlin-Dahlem in der Heydenstr. ; 10.09.1939 war sie im Befehlsbereich des Generals Erich von Manstein ; ab 1943 war sie verlobt mit Ritterkreuzträger Major Peter Jacob / später: Flog per Hubschrauber 2002 mit Bergsteiger Reinhold Messner in die Berge (Ort?), die sie in ihrer späten Jugend bestiegen hatte / ihr 40 Jahre jüngerer Lebensgefährte und Kameramann Horst Kettner / 1987 veröffentlichte sie ihre umfangreichen Memoiren

Adam Riese [eigtl. Adam Ries]
(natur/wiss), (D) : geb. 1492 [Staffelheim, Franken] - gest. 30.03.1559 [Annaberg]

Mathematiker, Gelehrter, Rechenmeister, Bergbeamter / gab ein Rechenbuch "Rechnung auff der Linihen und Federn - Auff allerley handthirung gemacht - durch Adam Rifen" heraus (1537)

Zitator: (Adam Ries) "Die Geheimnisse der Rechenkunst müssen also hell und klar an den Tag gegeben werden, dass ein jeder, so nur den blossen Verstand zu zählen hab, es leichtlich ohne sonderlich Lehrmeister begreife."
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Autor: So das ehrgeizige Ziel von Adam Ries, einem Müllersohn aus dem fränkischen Staffelstein. Adam Ries lebte in einer Zeit des Aufbruchs und der Veränderungen. Auch er wollte seinen Teil dazu beitragen. Gutenberg erfand die Druckmaschine. Kolumbus entdeckte eine neue Welt und neue Handelswege. Luther sorgte mit seiner Bibelübersetzung für deren Verbreitung. Und schliesslich Ries machte mit seinen Lehrbüchern das Rechnen populär. Im Mittelalter beherrschten nur wenige die Kunst des Rechnens. Doch als im alltäglichen Wirtschaften der Warentausch nach und nach vom Geldtausch abgelöst wurde, war immer mehr der Geschickte und präzise Umgang mit Zahlen gefragt. Hier standen die Rechenmeister zur Stelle. Adam Ries erkannte die Zeichen der Zeit und war bereits mit 26 Jahren Rechenmeister in Erfurt, der grossen Handelsstadt an der Gera.
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Zitator: (Adam Ries) "Einer kauft 32 Ellen Tuch für 28 Gulden. Wieviel kosten 6 Ellen? Lösung: Sie kosten 5 Gulden, 5 Groschen und 3 Pfennig."
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Autor: Der junge Adam Ries sammelte zahlreiche praktische Beispiele dieser Art. Er war noch kein ganzes Jahr Rechenmeister, da veröffentlichte er schon seine erste Rechenfiebel: "Rechnung auf den Linien". Aber nicht wie damals üblich in lateinischer Sprache, sondern zum ersten Mal in deutsch. Denn das konnten die Menschen auch verstehen. Wie Luther schaute er den Leuten aufs Maul: Ries wollte – so wörtlich – dem gemeinen Mann, dem ganzen Volk, das Tor zu den Zahlen öffnen. Der Adam-Ries-Experte Manfred Weidauer über die vier Jahre, die Ries in Erfurt verbracht hat:
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O-Ton: (Manfred Weidauer) Die Forscher der heutigen Zeit schätzen ein, dass es seine wissenschaftlich fruchtbarste Zeit überhaupt. Hier war er tätig und hat seine Bücher geschrieben und vollendet oder wenigstens angefangen.
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Autor: Im Jahr 1518 – gegen Ende seiner Lehrmeister-Zeit in Erfurt – legte Adam Ries den Grundstein für eine grosse Veränderung: In seinem zweiten Buch "Rechnung auf den Linien und Federn" rechnete er erstmals mit indisch-arabischen, also mit den heutigen Zahlen und Ziffern. Mit ihnen war es endlich möglich, schriftlich zu dividieren und zu multiplizieren. Oder wie Ries es ausdrückte, ‚mit der Feder zu rechnen‘. Damit bewegte er sich weg von den bisher gebräuchlichen römischen Ziffern, mit denen schriftliches Rechnen unmöglich war. Adam Ries musste zunächst sehr viel Überzeugungsarbeit leisten, bevor die indisch-arabischen Ziffern 1 bis 9 und vor allem die Null akzeptiert wurden.
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O-Ton: (Manfred Weidauer) Die Null gab’s bisher nicht. Und alle Leute waren entsetzt: Auf einmal ein Zeichen zu haben, was nichts bedeutet oder das Zehnfache oder das Hundertfache. Und auf einmal hatte man eine Zahl – wenn man rechts neben die 1 eine 0 schrieb, war das die 10. Das war schon ein Wunder. Es gab Leute, die gesagt haben: ‚Die Null kommt von den Heiden, von den Arabern. Und was von dort kommt, ist gefährlich. Lasst die Finger davon!‘.
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Autor: Adam Ries konnte sie eines besseren belehren. Nicht zuletzt in seinen eigenen Rechenschulen in Erfurt und im sächsischen Annaberg. Schüler aller Altersstufen kamen zu ihm. Selbst gestandene Kaufleute liessen sich die Grundrechenarten beibringen. Grundlage war unter anderem das zweite Rechenbuch, das allein über einhundert Auflagen mit je 500 Exemplaren erlebt hat. Die darin enthaltenen Aufgaben von Adam Ries geben heute Aufschluss über das damalige Wirtschaftsleben:
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Zitator: (Adam Ries) "Es sei so: Drei Personen bilden eine Gesellschaft. Der erste legt 123 Gulden, der zweite 536 Gulden und der dritte legt 141 Gulden hin. Sie haben 130 Gulden Gewinn. Die Frage: Wieviel gehören jedem vom Gewinn? Dem ersten 19 Gulden, 19 Schilling und 9 Heller. Dem andern 87 Gulden und 2 Schilling und dem dritten 22 Gulden, 18 Schilling und 3 Heller. Mach es so."
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Autor: Nach den vier Jahren in Erfurt lebte Adam Ries über 35 Jahre lang in Annaberg. Dort heiratete er zweimal und hatte insgesamt acht Kinder. Er diente dem Fürsten erst als einfacher Buchhalter, dann als kurfürstlicher sächsischer Hofarithmetikus. So konnte er mit seiner Familie ein gutbürgerliches Leben führen. Seine Dienste waren jedoch nicht nur beim Fürsten gefragt:
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O-Ton: (Manfred Weidauer) Ein Rechenmeister wie Adam Ries hat sicher für beliebige Bürger Rechnungen erstellt, Erbschaftsteilungen, Berechnungen von Bodenflächen oder Brotrechnungen für die Bäckerinnungen einiger Städte.
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Autor: Adam Ries hat die Mathematik, das Rechnen und auch das Einmaleins nicht neu erfunden. Aber er war ein Praktiker, ein Handwerker. Er verwandelte die Welt der Zahlen in eine Welt nützlicher Instrumente. Wie kein anderer hat er das Rechnen verständlich erklärt und praktische Hinweise gegeben. Zum Beispiel, dass beim Multiplizieren mit dem Faktor 10 einfach nur eine Null anzuhängen ist. Bei all seiner Arbeit lagen ihm zwei Dinge ganz besonders am Herzen: Gerechtigkeit und Arbeitserleichterung.
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O-Ton: (Manfred Weidauer) Er war ein Bürger für Bürger. Er hat wiederholt gesagt, er wollte das Rechnen allen Menschen kundtun, damit sie nicht betrogen werden. Und das hat er versucht, in seinen Büchern und seiner Rechenschule umzusetzen.
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Autor: Mit den Zahlen und dem Rechnen hielt es Adam Ries sehr genau. Nur nicht mit seinem eigenen Namen. Den schrieb er, wie es ihm gerade passte.
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O-Ton: (Manfred Weidauer) Wir finden in seinen Büchern Schreibweisen mit ie, mit i, mit y. Zur damaligen Zeit war die deutsche Sprache längst nicht entwickelt. Und wenn es keine Festlegung gibt, wie man etwas aufschreibt, ist natürlich jede Sache möglich und jede Sache richtig. Und wir können nur das nehmen, was wir heute in Büchern finden.
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Autor: So lässt es sich auch erklären, warum heute meistens von Adam Riese und nicht von Adam Ries die Rede ist. Seine Zahlenlehre war so bahnbrechend, dass wir uns selbst im Computer-Zeitalter noch auf ihn, den Rechenmeister der frühen Neuzeit, berufen. ‘Nach Adam Riese ergibt das soundsoviel’ – und wer nach seinen Regeln rechnet, ist auch heute noch auf der sicheren Seite.

John Ritter
(s), (USA) : geb. 17.09.1948 [Burbank, CA, USA] - gest. 11.09.2003 [dito] a.Q. Los Angeles, CA, USA - Herzfehler - starb am Film-Set
John RitterPhoto: John Ritter, im August 2002 Schauspieler / Vater: Woodward Maurice Ritter ['Tex'] (geb. 12.01.1905 - gest. 09.01.1974) war Westernfilm-Star + Country-Musiker / Filme: '' (); Serien: 'The Waltons' ; 'Hooperman' (1987) ; 'Herzbube mit zwei Damen' ; 'Meine wilden Töchter' (2002) / Heirat: von 1977 bis 1996 mit Schauspielerin Nancy Morgan / Kinder: seiner drei ältesten Kinder mit Nancy - Jason, Carly und Tyler // Zweite Ehefrau: Amy Yasbeck (Schauspielerin) Heirat 18.09.1999; Tochter Stella
Auszeichnungen: u.a. 23.09.1984 Emmy-Award
engl. Biografie + Info

Gene Roddenberry
(r/prod), (USA) : geb. 19.08.1921 [El Paso, Texas, USA] - gest. 24.10.1991 [Santa Monica, USA] - Herzinfarkt []

Regisseur, Produzent /
Schöpfer von Star Trek ++ >>> "Star Trek" (1966-69 + 79 Folgen), "Star Trek: The Next Generation" (1987-1994 + 178 Folgen), "Star Trek: Deep Space Nine" (1993-2000), "Star Trek - Voyager" (1995-2001 + 171 Folgen); "Star Trek: Enterprise" (2001-2005)

Marika Rökk [eigtl. Marie Karoline Rökk]
(s), (ÖS) : geb. 03.11.1913 [Kairo, Ägypten] - gest. 16.05.2004 [Baden bei Wien] Herzversagen

Schauspielerin / Tochter ungarischer Eltern in Budapest aufgewachsen / bekannte Ufa-Schauspielerin / Tochter: Gabriele Jacoby / in Budapest trat sie als Achtjährige in eine Tanzschule ein und hatte bereits mit neun Jahren Auftritte in einem Kinderballett. Ende 1925 trat sie mit der Revue-Truppe "Hoffmann Girls" am New Yorker Broadway auf und ging dann auf Tournee durch die USA. Mit viel Temperament und ihrem unverkennbaren ungarischen Akzent wurde "die Rökk" in den dreissiger Jahren als Star unzähliger Operetten- und Musikfilme einem breiten Publikum bekannt. Nach einem grossen Erfolg in der Revue "Stern der Manege" erhielt sie 1934 einen ersten Vertrag von der Ufa. An der Seite von Stars wie Johannes Heesters und Willy Fritsch wurde sie in Filmen wie "Gasparone" (1937), "Hallo, Janine" (1939) oder "Es war eine rauschende Ballnacht" (1939) gefeiert. 1941 begeisterte sie im ersten deutschen Farbfilm "Frauen sind doch die besseren Diplomaten". Zu ihren grössten Erfolgen zählten "Maske in Blau" (1953), "Die Frau meiner Träume" (1944) und "Die Csárdásfürstin" (1950). Ihr wichtigster Regisseur wurde Georg Jacoby, den sie 1940 heiratete. 1992 nahm Rökk ihren Abschied von der Operette, kehrte aber immer wieder auf die Bühne zurück. So spielte sie mit knapp 80 Jahren in der Stadt ihrer Kindheit Budapest in Emerich Kalmans "Gräfin Mariza". Für ihre Arbeit wurde Marika Rökk vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Filmband in Gold (1981) und dem Bayerischen Filmpreis (1987). 1998 erhielt sie den Ehrenbambi für ihr Lebenswerk. Vor fünf Jahren hatte Rökk ihren letzten Fernsehauftritt, singend und tanzend. Zuletzt lebte sie zurück gezogen in Baden bei Wien.

Jürgen Roland
(r), (D) : geb. 25.12.1925 [Hamburg, DT] - gest. 21.09.2007 [Hamburg, DT]

Regisseur, Journalist /
erfolgreicher und bekannter deutscher Regisseur und früherer Journalist (NWDR-Radio) ; Filme: u.a. mehrere Edgar-Wallace-Filme + Serien: "Stahlnetz" (1958-68, 22 Folgen), "Großstadtrevier" (1983-2007), mehrere TATORTe

Erwin Rommel {genannt "Wüstenfuchs"}
(militär/NS), (D) : geb. 12.02.1889 [Lemwerder, Oldenburg, DT] - gest. 14.11.1944 [Oldenburg, DT] Selbstmord auf drängen Hitlers

Generalfeldmarschall der Wehrmacht / anfangs hegte er Sympathie für den Nationalsozialismus und wurde kritischer und offener gegenüber Hitlers Kriegsplanungen / war der bekannteste und geliebteste deutsche Heerführer des II. Weltkrieges / führte Panzerkorps in Nordafrika / 22.06.1942 Generalfeldmarschall / 17.07.1944 Verwundung nach Jagdbomberangriff / im Zusammenhang mit der Säuberungswelle wegen des Hitlerattentats vom 20.07.1944, war er ohne seine Zustimmung als Oberbefehlshaber des Ersatzheeres vorgesehen / dennoch ist die Person um Rommel in die Verstrickungen des Hitlerregimes kritisch zu betrachten / die Bundeswehr ehrt Rommel bis heute - welch Widerspruch

Hans Rosenthal {genannt "Hänschen" Rosenthal}
(TV/show), (D) : geb. 02.04.1925 [Berlin, DT] - gest. 10.02.1987 [West-Berlin, DT] an Magenkrebs in einer Steglitzer Klinik

Radio-/ TV-Showmaster, Regisseur / einer der beliebtesten bundesdeutschen TV-Showmaster / Sohn eines jüdischen Bankbeamten, wuchs in Berlin Prenzlauer Berg auf ; überlebte in Berlin bis 1945 den Nazi-Terror, sein Bruder starb im KZ / Familie: Heirat 1947 mit Traudl, Sohn Gert, Töchter Sabine und Birgit / Karriere: 1962-1980 Chef der Unterhaltungsabteilung am RIAS Berlin / Radio: "Das klingende Sonntagsrätsel" (RIAS-Berlin), "Wer fragt gewinnt" (ab 1955) ; "Allein gegen alle" (ab 1963) ; Quizsendung "Dalli Dalli" (13.05.1971-1986, 153 Sendg.) / in Berlin wurde nach ihm der "Hans-Rosenthal-Platz" (Bezirk Schöneberg, ehm. RIAS-Gebäude) benannt. / Buch: "Zwei Leben in Deutschland" (1980) / beerdigt auf dem jüdischen Friedhof Berlin

Herbert Roth
(m/komp), (D 'DDR') : geb. 14.12.1926 [Suhl, Thüringen, DT] - gest. 17.10.1983 [Thüringen, DDR] starb an Krebs
Musikant, Sänger und Komponist / Grösse: 1,68 m / Volksmusik-Kultfigur in der ehm. "DDR" ; Hit: u.a. "Rennsteiglied" (erstmals gesungen am 15.04.1951 im "Goldenen Hirschen"), die 'heimliche Hymne Thüringens' stammt von Karl Müller (geb. 23.03.1925) und Herbert Roth (300 Lieder komponiert, 10 LP's und 20 Singles herausgebracht, Auflage: 6 Millionen) / Privat: Villa (300m²) in Suhl (Grundstück 4.100 m²) ; Ehefrau: Edelgard ; , Tochter: Karin (*06.01.1951) ; Enkeltochter: Constanze (*1971) und Urenkel (*1996) ; Freund der Familie: Karl Müller ist Patenonkel von Karin Roth

Tina Ruhland

Tina Ruhland
(s), (D) : geb. 09.10.1966 [Köln, DT]

Schauspielerin / Ausbildung zur Immobilienkauffrau / "Kultblondine" / Karriere: seit Anfang der 90er Jahre vor der Kamera ; Serie: u.a. "Grosstadtrevier" (1983); "Traumschiff" (1981) ; Filme: u.a. "Das Zauberbuch" (1996 CZ/DT), "Manta Manta"* (1991) mit dem Film* schaffte sie ihren Durchbruch, "Drei Frauen, ein Plan und die ganz grosse Kohle" (2002, SAT.1) ; Wunschkinder und andere Zufälle" (2003, ARD) ; "Das Wunder der Liebe" (2007, ARD) / Beziehung: mit Lebensgefährte Alain Rahmoune, bekam sie im Nov. 2004 ein Kind / Autogramm: c/o Agentur Anke Lütkenhorst GmbH, Maastrichter Strasse 38, 59672 Köln

Heinz Rühmann [eigtl. Heinrich Hermann Wilhelm Rühmann]
(s/r/prod), (D) : geb. 07.03.1902 [Essen, DT] - gest. 03.10.1994 [Aufkirchen, Berg, Starnberger See, DT]

Schauspieler /
grösster deutscher Schauspieler zw. 1930-1970 ; Film: u.a. "Umwege des schönen Karl" (1937), "Die Feuerzangenbowle" (1944), "Quax, der Bruchpilot" (1941) / Sohn eines Hoteliers (Geschwister: Hermann und Ilse) bekommt bereits frühzeitig die Härte des Lebens zu spüren: Mitten im 1. Weltkrieg lassen sich die Eltern scheiden, der Vater geht pleite und begeht wenig später Suizid. Die Geschwister ziehen mit der Mutter nach München. Dort macht er im Theaterverein an der Augustenstrasse seine ersten Erfahrungen auf der Bühne - die prägen ihn so nachhaltig, dass er auf's Abitur verzichtet und sich ganz seinem neuen Traum zuwendet. Sein Mentor wird der Hofschauspieler Friedrich Basil. In den 20er-Jahren hält sich der unbekannte Jungdarsteller an wechselnden Theatern über Wasser. 1924 heiratet Rühmann die vier Jahre ältere Kollegin Maria Bernheim. In diese Zeit fallen die Bekanntschaften mit Fritz Kortner und Theo Lingen. Nie vergessen wird er den 12.09.1928: Seine Mutter stirbt, am gleichen Tag muss er bei der Premiere von "Eltern und Kinder" spielen - eine Umbesetzung ist nicht möglich. Zwei Jahre später läuft der erste Tonfilm mit Heinz Rühmann an - "Die drei von der Tankstelle". Der Durchbruch ist geschafft, Rühmann bekommt einen Einjahresvertrag bei der Ufa. Die Machtergreifung der Nazis geht nicht spurlos an ihm vorüber: Seine Frau ist Jüdin. Er hält an der Ehe fest bis sie in Schweden in Sicherheit ist und trennt sich dann freundschaftlich von ihr. In den 30er-Jahren treibt er seine Karriere weiter voran und lernt dabei die junge Wienerin Hertha Feiler kennen, die er 1939 heiratet. Die Nachkriegszeit bringt zunächst herbe Rückschläge: Eine von Rühmann eigens gegründete Produktionsfirma geht nach wenigen Jahren pleite, seine erste Frau kehrt aus Stockholm zurück und braucht Geld, Sohn Peter ist im Internat - hohe Schulden sind die Folge. Doch schon bald kehrt der Erfolg zurück - "Keine Angst vor grossen Tieren", "Der Hauptmann von Köpenick" und "Wenn der Vater mit dem Sohne" finden grosse Resonanz. In den 60er-Jahren regnet es geradezu Auszeichnungen, darunter mehrere Bambis und das Bundesverdienstkreuz. Die schwerste Prüfung muss Rühmann Anfang der 70er-Jahre bestehen: Seine Frau stirbt an Krebs, und er zieht sich aus der Öffentlichkeit weitgehend zurück. 1972 wird Rühmann Grossvater, und 1974 heiratet er zum dritten Mal: Wegen der Ehe mit Hertha Droemer kommt es zu Erbstreitigkeiten mit Sohn Peter. Der Familienfrieden bleibt mehrere Jahre gestört, erst im hohen Alter Rühmanns kommt es wieder zu einer Annäherung von Vater und Sohn.

Kelly Rowland [eigtl. Kelendria Triene Rowland]
(m), (USA) : geb. 11.02.1981 [Houston, Texas, USA]
Sängerin / seit 1996 Mitglied der Girlsgroup "Destiny's Child" (alle Mitglieder : LeToya, LaTavia, Michelle Williams, Sarah Fawcett, Beyonce Knwoles) und Solo-Sängerin / Top-Hit 'Dilemma' (2OO2) zusammen mit Nelly (bürgl. Cornell Haynes Jr., 02.11.1974, Austin, Texas, USA)

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