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UpDate: 10.01.2017

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CHARLES BRONSON

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Ein Schauspieler ohne viele Worte, ein Mensch ohne Skandale

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Charles Bronson - 'Spiel mir das Lied vom Tod' (Photo aus dem Film von 1968)Der weltweit bekannteste Top-Schauspieler Charles Bronson u.a.  'Ein stahlharter Mann', 'Ein Mann räumt auf' oder 'Das Gesetz bin ich', war am Samstag, 30. August 2003 gestorben. Schon zwei Wochen vor seinem Tod wurde die Meldung bekannt, das er im Sterben lag.

Photo: "Spiel mir das Lied vom Tod"
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SEINE FILME WERDEN NIE STERBEN UND SO BLEIBT ER FÜR UNS LEBENDIG.

Der 1921 geborene litt (lt. Spekulationen der Presse) schon seit Anfang 1999 an Alzheimer. Zuletzt wusste er nicht mehr, das er Schauspieler war. Europa machte ihn zum Star und anschliessend Top-Rollen in Amerika. Doch privat war ein feinfühliger Mann und Familienmensch.


JILL WAR SEINE GROSSE LIEBE UND SEIN LEBEN
vl. 'Die glorreichen Sieben', 'Nevada Pass' (1975), Jill Ireland, Charles Bronson
DIE STERNE AUF DEM HOLLYWOOD-BOULEVARD VON JILL (25.04.1990) UND CHARLES

BIOGRAFIE

Charles Bronson eigtl. Charles Dennis Buchinsky;  früher Bunchinski (litauisch); Spitzname "Charly"

geb. 03.11.1921 [Ehrenfeld, Pennsylvania, USA] (andere Buchquellen weisen 1920 oder 1922 aus)
gest. 30.08.2003 [Cedars Sinai Klinik, Los Angeles, USA] starb an den Folgen einer Lungenentzündung (Bakterien dringen in die Lunge ein) / Beerdigung: Eingeäschert, Asche wurde zerstreut

Schauspieler (Action & Western) ; er ist einer der bekanntesten und markantesten Filmcharaktere der Geschichte ; in Actionfilme und Western als raubeiniger Rächer für Ordnung und Gesetz seit den 50er Jahren bekannt.

fast 1OO Filme: u.a. 'Der Mordanschlag' (1986); 'Der Rächer von New York' (1985); 'Der Liquidator' (1983); 'Ein Mann räumt auf' (1978); 'Telefon' (1977); 'Nevada-Pass' (1975); 'Ein Mann sieht rot' (1974); 'Die glorreichen Sieben' (1960)


WERDEGANG

Charles, Sohn litauischer Einwanderer war Bergarbeiter (mit 16), Chauffeur und Boxer, bevor er 1951 als Filmschauspieler mit 30 Jahren die erste kleine Filmrolle neben Gary Cooper in dem Streifen 'You're In the Navy Now' (1951, dt. 'Jetzt bist du in der Marine') bekam. Einen guten Abschluss an der High School (Sommer 1937) legte er dennoch hin, obwohl während seiner Kindheit im Elternhaus litauisch gesprochen wurde. (lt. biografischen Angaben)

1943-45 musste er zur Army (US-Armee), Charles Buchinsky heiratet 1949 zum ersten Mal und 1951 änderte seinen Namen in Charles Bronson. Es war eine Zeit der Kommunistenverfolgung unter dem rep. Senator Joseph McCarthy (McCarthy-Ära, 1950-54), denn Einwanderer-Familien aus Russland waren den politischen Verfolgungen auch ausgesetzt. Jeder war verdächtig!

Er spielte zunächst kleine Rollen in Western- und Abenteuerfilmen und Ende der 50er Jahre bot man ihm auch anspruchsvolle Rollen an. Mit den King of Rock'and'Roll Elvis Presley 1962 in 'Kid Galahed - Harte Fäuste' zu sehen.

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ELTERN:
- Mutter Mary (geborene Valinski) *1890 [Tamaqua, Pennsylvania]
- Vater Walter †Sept. 1933
- Ersatzvater Frank Willi
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GESCHWISTER (14):

u.a. Anita, Helen, Julia (jüngste Schwester), Elizabeth, Catherine - Anthony, George (starb vor 1937 durch die Arbeit in der Reinigungsfabrik), Roy, Joseph, John, und zwei weitere Geschw. die früh starben

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EHEN:
Charles war dreimal verheiratet und hat 7 Kinder incl. Adoptivkinder

- 1. Ehe vom 30.09.1949 - Herbst 1964! mit Harriet Tendler (*-†); Kinder: Suzanne (geb. 27.02.1955) und Tony (geb. Febr. 1961)

- 2. Ehe vom 18.10.1968-18.05.1990 mit Jill Ireland *24.04.1936 [London, GB] - †18.05.1990 [Malibu, Kalifornien, USA] - Schauspielerin - starb an Brustkrebs) / Beerdigung: eingeäschert. Ihre Asche wurde an die Familie und Freunden übergeben.

Ihr Filmdebüt 1955; Zwei (a.Q. Drei Söhne) Kinder aus ihrer ersten Ehe (1957-1967) mit Schauspieler David McCallum ; 1963 lernten sich Charles und Jill in München im Krankenhaus kennen (Jill hatte eine Fehlgeburt). 1968 wurde geheiratet und Jill und Charles bekamen eine Tochter Zukeila *August 1971. Jill war Charles grösste Liebe seines Lebens. Im Mai 1984 stellte Jill einen Knoten in ihrer rechten Brust fest. Dieser musste entfernt werden. 1988 entdeckten die Ärzte dann Metastasen in den Lymphknoten.

- 3. Ehe vom 25.12.1998 - 30.08.2003 mit Kim Weeks *1960 auf dem Patrick-Luftwaffenstützpunkt, Florida, USA - Schauspielerin und Filmproduzentin) - Kim und Jill kannten sich schon zu der Zeit, als seine zweite Ehefrau noch lebte.

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KINDER (7):

Suzanne und Anthony (aus erster Ehe mit Harriet); Jills Kinder: Katharina, Valentine, Paul und Jason (†22.11.1989, Überdosis Heroin) und die gemeinsame Tochter Zukeila.

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FREUNDSCHAFTEN u.a.:

- Jack Klugman *27.04.1922 [Philadelphia, PA, USA], †24.12.2012 [Los Angeles, USA] Schauspieler, Serie: 'Quincy E.M.' - begegnete er nach dem Krieg in einer Theatergruppe und zogen durch einige Städte (u.a. Hamid's Pier in N.Y.). Sie schlugen sich mit Nebenjobs durch, wohnten gemeinsam und suchten in New York nach Arbeit an Theatern.

- John Sturges (Regisseur) - er ebnete Charles den Weg mit einigen B-Filmen.

- David McCallum *19.09.1933 [Glasgov, GB], Schauspieler, Serie: 'The Man from O.N.K.E.L.' ; Freund, der Fürsprache bei Bronsons neuen Agenten und späteren Freund der Bronsons Paul Kohner †1988 nahm und ihn unterbrachte.

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SEIN WEG NACH VORN

Ab 1968 hatte sich Charles einen Oberlippenbart zugelegt, der nun fortan sein Gesicht prägte.

1970 (a.Q. 1967) siedelte Charles Bronson nach Europa über und spielte in italienischen und französischen Actionfilmen. 1971 Auszeichnung mit dem 'Golden Globe' als 'populärster Schauspieler der Welt'. 1974 bekam Charles wohl das beste Manuskript in die Hände, was seine Filmkarriere und die Legendenbildung beflügelte: 'Ein Mann sieht rot' (engl. 'Death Wish').

1984 wurde er zu ersten Mal Grossvater - sein Enkel heisst Charlie und dessen Mutter Zukeika (Tochter von Jill und Charles). 1989 starb sein geliebter Adoptiv-Sohn Jason (†17) an einer Überdosis Heroin.

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Charles war in seinen Filmen stets der harte Mann und im privaten ein Mann mit Gefühl, Wärme und Familiensinn. Die grenzenlose Liebe zu seiner zweiten Frau Jill brach ihm 1990 fast das Herz, das er in der Öffentlichkeit die Anteilnahme annahm und in langen Interviews im Fernsehen über seinen Schmerz sprach. 1991 fand er wieder die Kraft zum Filmdreh. Die neue Liebe mit Kim Weeks, seiner bald dritten Frau, gab ihm den Sinn des Lebens zurück und doch waren es wenige Jahre für die Beiden. Doch wenn immer es Charles in Hollywood zu laut wurde, fuhr er mit seiner Familie auf sein Anwesen nach Malibu (Bel Air). Eine Ranch und einem Farmhaus mit 33-Zimmern in Vermont nutze er u.a. zum reiten seiner Pferde und zum entspannen nach dem Filmdreh.

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mehr...
Charles Bronson - bestellen - click

Link: Charles Bronson- Homepage

Death Wish - Homepage

Buch: Biografie

von Michael Rothfischer
Action Media Verlag
ISBN: 3928871196

1993 begannen in Kanada die Dreharbeiten zum Film 'Death Wish V'.

1998/1999 gab er mit der Hauptrolle die ihm auf dem Leib geschrieben war in der Serien-Triologie 'Family Cops' den Abschluss seiner Karriere. In den letzten drei Jahren schnitt laut Gerüchten zufolge die Alzheimerkrankheit Stück für Stück alle seine Erinnerungen ab, das was sein Leben ausmachte. Er wusste nicht mehr, das er Schauspieler war. Bronsons Agent dementierte bis zuletzt diese Krankheit.

Ehefrau Kim sass am Krankenbett im Cedars-Sinai Medical Center und hielt seine Hand bis zum letzten Atmenzug.

Wer seine Filme liebt, wird ohne die markante deutsche Synchronstimme von Michael Chevalier *1933, seit dem Film 'Spiel mir das Lied vom Tod' (1969), keine so rechte Freude gehabt haben. Der Fernsehsender MGM über PREMIERE (PayTV), zeigte in den Tagen nach seinem Tod Filme in der Originalsprache und Synchronübersetzung. So auch manchen Film mit der Legende schon zu Lebzeiten - Charles Bronson.

Ans Herz legen möchte ich auch allen Fans die deutsche Biografie von Michael Rothfischer 'Charles Bronson - Die Legende' von 2OO2. Inzwischen im Handel vergriffen (2008).

Texte und Recherche bis hier - exclusiv by welt-des-wissens.com

Die Hauptrollen spielen Charles Bronson und seine Ehefrau Jill Ireland. Seit ihrem ersten gemeinsamen Auftritt vor der Leinwandkamera - 1967 lernte die Mutter von drei Söhnen Charles bei den Dreharbeiten von "Pancho reitet" kennen, liess sich prompt von ihrem damaligen Ehemann David McCallum (Serie: "O.N.K.E.L.") scheiden und heiratete ein Jahr später den neuen Partner - spielte sie nur noch mit Ehemann Nummer zwei zusammen.

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15 gemeinsame Filme entstanden zwischen 1967 und 1987. 1984 hatte man bei ihr Brustkrebs diagnostiziert, jahrelang kämpfte Jill Ireland gegen die Krankheit, bis sie 1990 den Kampf endgültig verlor.

Als fünftes von insgesamt 15 Kindern einer aus Litauen stammenden Arbeiterfamilie in Ehrenfield/Pennsylvania zur Welt gekommen - begann seine Kinolaufbahn 1951.

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Lange Jahre schien er dazu verurteilt, seine Karriere als ewiger Nebendarsteller in kernigen Männerfilmen beenden zu müssen, bis er mit dem französischen Actionfilm "Bei Bullen singen Freunde nicht" seinen Durchbruch erzielte.

Bereits sein zweiter europäischer Film - der klassische Italowestern "Spiel mir das Lied vom Tod" - brach in Europa alle Rekorde, nach "Der kalte Schweiß" (1970) war Bronson laut einer "Reuter"-Umfrage der populärste internationale Filmstar. "Sein damals geformtes und in der Folge gefestigtes Leinwandimage war das eines wortkargen Einzelgängers mit tiefgefurchtem, unbewegtem Gesicht, ein ,cooler' Typ, der allein durch seine Anwesenheit die Szene beherrscht".

"Bei ihm herrscht auf der Leinwand eine ständige Atmosphäre von Gefahr, brütende, verborgene Gewalttätigkeit und dann erfolgt der plötzliche Ausbruch", charakterisierte ihn sein Regisseur Terence Young ("Kalter Schweiß"). In den 70er Jahren in die USA zurückgekehrt, wurde Bronson auch dort zum Star - vor allem mit "Ein Mann sieht rot" (1974) -, der Film, mit dem Bronson seitdem identifiziert wird. Vier weitere Filme um den New Yorker Architekten Paul Kersey, der, durch Straßenkriminalität in Rage gebracht, das Gesetz in die eigenen Hände nimmt, folgten, zuletzt 1994 "Death Wish V - The Face of Death".

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Charles Bronson mit Waffe - hier nur für den Film

Seine bis dato letzte Rolle war die des Inspektors Paul Fein in der erfolgreichen Kinoserie um die "Family Cops", die auch bei uns durch Video und Bildschirm seine Zuschauer fand ("Eiskalte Wut", "Revanche - Jetzt erst recht", "Family of Cops 2 - Der Beichtstuhlmörder", "Family of Cops").

Bronson ist einer der grossen charismatischen Filmstars, dessen Stoizismus und ironische Lakonie in Abenteuerfilmen, Krimis und Western dankbare Rollen findet. Die in sich ruhende Persönlichkeit eines durch nichts zu erschütternden Machismo wird dabei kraftvoll und ohne Brechung definiert.

Bezeichnend ist eine Werbezeile aus den 70ern, als Bronson einer der grössten Kassenmagneten war: ,Wenn Charles Bronson etwas sagt, dann meint Charles Bronson das auch!'

Er ist nie vergessen!

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