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'Mit dem
Gesicht'*, musste
er sich nie verstecken, sonst hätten wir Dieter Hallervorden gar nicht sehen
können.
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| *Anspielung
auf ein Lied "Mit dem Gesicht" das Dieter Hallervorden
einmal sang. Ein neues Programm gleichen Titels startete Dieter 2004. |
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| VORWORT |
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Dieter
Hallervorden steht für Erfolg und Qualität. Doch dies wurde
stets hart erarbeitet. Jede Spielszene muss(te) perfekt sein,
vor allem die Darsteller. Disziplin, Pünktlichkeit sind
Voraussetzungen für die Umsetzung der Produktionen. Er umgibt
sich bei der Arbeit meist mit Menschen, die er schon länger
kennt. Das ist die beste Voraussetzung. Neue Talente findet er
ebenso interessant, er fördert sie.
Schon vor 1983 (er)kannte ich (damals 14 Jahre alt) seine TV-Streiche und Sketche.
Das ARD-"West"-Fernsehen war schliesslich in Leipzig zu
empfangen, wenn
auch in nicht immer guter Empfangsqualität (N3). Nicht schlecht dagegen war
"Nonstop Nonsens", das ich erstmals im September '83
auf N3 am Nachmittag voller Vergnügen sah. Ich wurde ein
Hallervorden- & Didi-Fan!!
Heute weiss
ich, das Dieter Hallervorden alles genau durchdacht und geplant
hat, um die Lachmuskeln und Gehirne seiner Fans nicht
untrainiert zu lassen. Als er 1989/90 beschloss - der "Blödel-Didi"
ist nicht mehr - musste sein Publikum nicht auf humorvolle
Stunden verzichten. Seine Wurzeln sind das politisch-satirische Kabarett.
Mit "Hallervordens Spott-Lights" verwirklichte er
das in der ARD mit fast 120 Folgen. Ohne Zeigefinger auf politische Unvernunft und
soziale Zustände hinzuweisen, versteckt in Sketchen die zum
Nachdenken anregen sollen, macht er in seinem Theater am Theo in
Berlin-Charlottenburg ein Programm fürs Fernsehen. Er hasst den
Spagat zwischen Qualität und Quote. Bei den privaten
TV-Anstalten versuchte Dieter ebenso Humor zu zeigen.
"Klipp Klapp" und die "Spottshow" waren zwar Renner - doch Rücksicht auf
Altkanzler Kohls Freunde -
musste er leider nehmen. Das Jahr 2000 sollte entgültig Schluss
mit dem Didi-Image sein. Ernste Rollen möchte er spielen.
"Mit dem Gesicht" ist er 2OO4/2OO5 aktuell auf
Tournee. Es
ist schwer von einem Images loszukommen, wenn es einem immer
hinterher rennt. Durch
Dieter Hallervorden habe ich meinen Humor und einen
liebenswerten Menschen entdeckt.
Die
nachfolgende Zusammenstellung wurde von mir
ab 1985 recherchiert, festgehalten und stand schon seit 1998 online. Da gab es
noch keine Didi-Pages im Web. ;-) |
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| PERSON |
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- geb.
05.09.1935
[Dessau, Sachsen-Anhalt, 40 km von Leipzig, Deutschland], die Familie wohnte in
der Eupener Str. in Dessau |
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Multitalent: Film- und Theaterschauspieler (Komiker, Kabarettist),
später Autor, Moderator, Sänger, Satiriker, Regisseur, ist politisch interessiert,
Familienmensch, Theaterleiter & Geschäftsmann (Mit-Gründer und künstlerischer Leiter des Kabarett-Theater "Die
Wühlmäuse" Berlin),
Synchronsprecher (u.a. von Marty Feldman 1970-1972, traf ihn persönl.) |
|
- spricht fliessend
deutsch, englisch und französisch ;-) ; er wollte politischer
Journalist werden |
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-
Da sein Vater mit 27 Jahren selbst zwei amputierte Beine hatte,
schätzt Dieter behinderte Menschen. Am alten "Wühlmäuse"-Theater
an der Lietzenburger Str. finanzierte er privat für
Rollstuhlfahrer eine Auffahrt. Da musste keine Behörde oder
Organisation erst nachfragen. |
| . |
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mehr...
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-
Dieters Ururururur-Grossvater (väterl.seits) Martin
Hallervorden |
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- Grossvater Johannes "Hans" Hallervorden wird am 11.02.1872 in Sensburg
(Ostpreußen) geboren. Nach seiner Lehrzeit im Schlossgarten
Bellevue von 1892 bis 1894 besuchte er die Gärtnerlehranstalt.
In den Jahren 1899/1900 war er erster Gartenarchitekt bei
der Neuanlage des Botanischen Gartens
in Berlin-Dahlem
und war lange Direktor des Wörlitzer
Parks
(Anhalt).
Er rettete am 09.11.1938 die Wörlitzer Synagoge, die hiltertreue
Randalierer in Brand setzen wollten. Durch die Nazibehörden in
den Ruhestand gezwungen am 01.04.1939. Das
Familiengrab der Hallervordens befindet auf dem Wörlitzer
Friedhof. Grossmutter Frieda. (Grabstelle:
Dazu habe ich persönlich noch keine Bestätigung in Wörlitz am
28.07.2005 finden können!) |
| - Vater
Kurt
war Flugzeugkonstrukteur bei der Firma Junckers
(Diplom-Ingenieur) |
| - Mutter
Susanne war ausgebildete Arzthelferin (Fachbereich Hals-Nasen-Ohren) |
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von seiner
Mutter erbte er Phantasie und den Sinn für schwarzen Humor, vom Vater
die Zivilcourage. Er sagt was er für richtig hält! Zu seinen Eltern hatte er
schönes Verhältnis, vermisst beide bis heute. |
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- zwei Schwestern: Renate und Margot |
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| FAMILIE:
BEZIEHUNGEN + KINDER |
| . |
-
erste Ehe mit Schauspielerin Rotraud
Schindler
(*29.08.1940, Berlin). Sie verliess mit 15 Jahren das
Gymnasium, studierte an der Berliner Max-Reinhard-Schule.
Ist Mitbegründerin des Kabaretts "Die Wühlmäuse" und lernte
während der Ausbildung ihren Mann Dieter sen. kennen. Beide
begründeten ebenso eine Familie - bis
Anfang der
80er verheiratet (17 Jahre lang!!).
Dieter sen.,
Rotraud und beide Kinder spielten gemeinsam in zahlreichen
Produktionen und Sketchen. Auf der ARD-Gala
(Aufzeichnung: 05./06.09.2005, Sendung: 08.09.2005) zum 70.
Geburtstag von Dieter sen., war sie zusammen mit Tochter
Nathalie zusehen. Rotraud ist heute leider noch selten im TV
zu sehen.
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Kinder aus erster Ehe |
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-
Dieter Hallervorden
jr. (*1963, Berlin) |
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Er spielte als
Kind und junger Mann in folgenden Produktionen mit: "Nonstop
Nonsens" (ab 1975), "Eine Nervensäge gegen alle" (Film
1969), "Die drei Klumberger" (TV), "Darf ich Sie
zur Mutter machen? - mehrmals täglich" (Film, 1968)
Sohn Dieter jr.
ist heute Doktor der Germanistik im Saarland (Stand 2005). |
| . |
Nathalie
Hallervorden (*1966, Berlin) |
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Nach dem
Abitur war Nathalie
bekannt als 'Trixi' in der beliebten 26-teiligen Sitcom 'Die Nervensäge' /
'Der Untermieter' (1985/1986 im ZDF) und in einigen Folgen von 'Nonstop Nonsens'
(z.B. Folge 2, 1976 mit 9 Jahren) u.a. mit
ihrem Bruder Dieter jr. und Mutter Rotraud zusehen. Eine dreijährige
Schauspielausbildung holte sie ab 1986 in Deutschland und
den USA nach. |
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Sie ging
1987 mit 21 Jahren nach New York (Ost-Harlem). Studierte an der |
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B.A. New York
University
(Tisch School of the Arts, 1990) sowie
M. Sc. Columbia
University (Diploma Course Tutor)
Politikwissenschaft, Schauspiel und Theologie. Nach 1990
- zurück in Deutschland: Nathalie gründete einen
kleinen Christenverband für Menschen, die bei Gewalttätigkeiten und Krisen
Hilfe suchen. 1999 verband sie die
LBC/CWR Mannschaft als Lektorin
für Theologie und führt Beratungskurse durch.* Sie
lebt heute in London, ist als Therapeutin
tätig. Hat noch keine Kinder.
(Stand:
Sept. 2005).
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. |
* christiancounselling.com + londonbiblecollege.ac.uk |
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Nathalie Hallervorden
(B.A. New York University,
M.Sc. Columbia University)
Diploma Course Tutor
After completing her Masters in Family and Children's Services, Nathalie, who was born in Germany, gained a wide range of counselling experience in the USA. She has worked within the Mental Health Services and at a Family Violence Centre in the Bronx and with African and Yugoslavian
refugees. Nathalie has been admitted to the prestigious Academy of Certified Social
Workers, USA and was a board member of ACC Germany. She currently oversees the 2nd year counselling course of the
LBC/CWR Degree in Theology and Counselling.
Nathalie Hallervorden is the fieldwork co-ordinator and the Clinical Director of the Service. She is one of the principal tutors on the Theology and Counselling degree course at LBC, where many of our counsellors are completing their
training. She herself studied at Columbia University in New York City, and has worked as a counsellor in America, Germany and
Britain. |
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-
Dieters Ex-Lebensgefährtin Maria Heid - aus ihrer Beziehung
wurde eine Tochter
(*1987) geboren.
[Quelle: "NEUE WELT" Nr. 36/1995].
Bisher nicht durch Dieter bestätigt worden!! (Stand: 19.12.2005) |
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5+7=12
heee?? oder Dieter+Elena=Johannes |
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- zweite Ehe
(kirchliche Trauung, 06.10.1991) mit
Elena
Blume (*07.09.1960). Sie arbeitete als Zahnarzthelferin.
Kennen gelernt
haben sie sich in einem Bus auf dem Berliner Ku'Damm.
Sohn Johannes wurde
im September 1998, Bretagne, Frankreich geboren. Damit
erfüllt sich im Glück
ein Wunsch der Beiden. Vater Dieter sen. war bei der Geburt das
erste Mal dabei!
Mit
seiner Elena und Sohn Johannes (*12.09.1998, FRA) lebt er in Frankreich, um sich nach den anstrengenden
Wühlmaus-Theatertagen in Berlin (Wohnung in Wilmersdorf) ausruhen zu können.
Schreibt seine Sketche und geniesst die Abgeschiedenheit und Stille. Denn,
Dieter ist sehr empfindlich, wenn es um nicht natürliche
Geräusche geht. |
Übrigens
ist Dieter nicht "Hahn im Korb", sondern der Jakob. mehr weiter unten... |
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| WOHNORT
- Wer zu den Hallervordens möchte bzw. darf, muss übers Wasser! |
Bevor Dieter
Hallervorden nach Frankreich zog, wohnte er in
Berlin-Schwanenwerda in einer Villa. Schliesslich hatte
er durch "Nonstop Nonsens" und den Theateraufführungen genug
verdient.
Nun lebt er seit 1988 in einem
schlossartigen Insel-Anwesen in
Trégastel
(liegt in der
Bretagne, im Nordenwesten
Frankreichs nahe Brest), das er sich für damals 1,1 Mill. DM
kaufte. Schliesslich hat er hart dafür gearbeitet. Nach der zweiten Hochzeit
Anfang der 90er zog auch seine Frau Elena Hallervorden
auf seine Insel.
Das
"Château
de Costaérès"
( Photo
gross)
wurde 1885 (lt. Dieter 1895) erbaut, hat 9 Zimmer, 4 Kamine, einen Pool und einen kleinen
Hafen. Dazu die 17.000 Quadratmeter grosse Insel vor der bretonischen Küste
mit einem kleinen Strand.
Dieter sagte
1995 in der dt. Zeitschrift "Neue Welt":
"Ich habe lange danach gesucht."
Er hält sich u.a. im
Fitness-Raum körperlich gesund. Dazu kommen Sportarten: Segeln, Surfen,
Schwimmen, Tennis und Fussball. Im grossen Garten wird Gemüse angepflanzt,
Blumen gezüchtet. Abends am Kamin (besonderes an kalten Tagen) sitzen seine Frau
Elena und er gemütlich in
zwei grossen Sesseln. Gute Freunde besuchen die
Hallervordens oft.
Als Tierfreunde hat die Familie zahlreiche Mitbewohner:
u.a.
Hühner, Gänse -> Zwerghahn Jakob weckt die
Familie jeden Morgen bei Sonnenaufgang. Er ist der Hahn im Korb und Chef von
fast 20 Perlhühnern. Dieter würde ohne seinen Weckruf "Kikerikiii"
bestimmt verschlafen. (Stand: 1996)
Sohn Johannes
hält Dieter ebenfalls fit. Mit seinem jüngsten Spross unternimmt er
viel in der Küstenregion. Vom Festland bis zur Insel der
Hallervordens fährt man 8-9 Minuten mit dem Boot. Aber Vorsicht:
PRIVATGELÄNDE!!
|
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| WERDEGANG
[Auswahl] |
| . |
| -
Die Familie lebte während der Dieters Jugendzeit in der Mohsstr.,
besuchte die Grundschule in Ziebigk, die Schule in der
Flössergasse in Dessau |
| . |
| -
Bevor sein
Geburtsort Dessau durch Flugzeugbomber der Alliierten grösstenteils zerstört
wird (März 1945), machen sich seine Eltern, Geschwister und er
auf den Weg nach Quedlinburg. Rückkehr nach Dessau nach Ende des
Krieges |
| . |
| -
Mai
1953 mit 17 Jahren schliesst er glänzend das Abitur am
Philanthropinum in Dessau ab |
| . |
| -
natürlich musste er von etwas Leben: arbeitete in einigen Jobs u.a.
Bierfahrer, Bauchhilfsarbeiter, Gärtner und Dolmetscher |
| . |
| -
Danach studierte Dieter Romanistik und anschliessend Publizistik
sowie Theaterwissenschaften an
Humboldt-Universität in Ostberlin. Nun kam er manchen
SED-Genossen etwas zu nahe und deren Reaktion lies er sich nicht gefallen (Zivilcourage).
Vielleicht sagt er zu sich: Dann macht doch Euren Scheiss
allein! |
| . |
| -
1958 ging er in den Westteil Berlins. Studierte weiter an
der Freien Universität Berlin (West). Er wollte Auslandskorrespondent
(politischer Journalist)
werden. Bald wird er Mitglied der Theatergruppe "Compagnie des Inconnus".
Übernimmt da bald Hauptrollen. ("Malade imaginaire")
Als Schauspielschüler
wies ihn die Max-Reinhardt-Schule damals 'mangels Talent' ab.
Daraufhin nahm Dieter privaten Schauspielunterricht bei
Marlise Ludwig (*01.03.1886 - !18.03.1982 [Berlin]). Er
verehrt sie bis heute!
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| . |
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Die
tausend Gesichter des Schauspielers |
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Wer
seine TV-, Theaterauftritte, Serien und Filme gesehen hat wird
bemerkt haben, das Dieter ein wahrer Verwandlungskünstler ist.
Vom Gigolo,
Penner, Alkoholiker, Geschäftsmann, Fussballfan, Pokerspieler, Bischof,
Arzt, Mafiamitglied bis
hin zu Frauenrollen (erinnert sei, das er seine eigene
Schwester spielte) hat er wohl jede Figur verkörpert.
Nach dem Motto:
Dem Volk aufs Maul geschaut, dem Dieb auf die Hände gehauen.
Dieter Hallervorden wird bis heute geliebt, ebenso der 'Didi'. |
| . |
|
-
Nach dem Abbruch seines Doktorantenstudiums, gründete er
zusammen mit zwei Schauspielschülern
im Dezember 1960 das politisch-satirische Kabarett "Die
Wühlmäuse"
in West-Berlin.
Seit den 60er Jahren macht er zahlreiche Spielfilme, auch wenn er damit erst in den 80er Jahren kommerziell erfolgreich
wurde. Nicht zuletzt mit der
Slapstickfigur "Didi" (schon vor "Nonstop
Nonsens" bei den Wühlmäusen im Einsatz) zwischen 1975-27.03.1990.
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| . |
|
1972 hatte Dieter
die erste richtige Möglichkeit - Ulk, Sketche und Blödeleien
auszuprobieren. In der Fernsehserie "Abramakabra" (NDR) zusammen
mit der wunderbaren Helga Feddersen. Dies war schon ein sein
Talent als Komiker auszutesten. Drei Jahre später machte er
parallel mit der bekanntesten Kultserie Schlagzeilen. |
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. |
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-
erste Spielfilme: "Darf ich sie zur Mutter
machen/Mehrmals täglich" (1968, Filmsatire) und "Eine Nervensäge
gegen Alle/Die Hochzeitsreise" (1969) zusammen
mit Liselotte Pulver (*1926) mehr
Filme |
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. |
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- 1975-1980 Blödel-Kult-Serie "Nonstop
Nonsens" als 'Didi Meisenkaiser' (20
Originalfolgen 40-43 min. im Süddeutschen Rundfunk, gekürzt auf 28 min. in der ARD, Regie:
Dr. Heinz Liesendahl(†), Prod.-Jahr & Idee 1974, beim
SDR)
- mit dabei u.a. Kurt Schmidtchen (*19.04.1930 Berlin - †28.03.2003 Berlin) und Gerhard
Wollner (*28.07.1917 Berlin - †27.05.1997
Berlin) sowie Dieters damalige Familie - Rotraud, Dieter
jr. und Nathalie.
|
Weitere
grossartige Darsteller: |
|
- "Knautschgesicht" Volker
Prechtel *09.08.1941 Hopf am See, DT - †07.08.1997
Gröbenzell, Bay., DT) als Polizist |
|
- Claus Jurichs
*28.03.1935 Berlin - †31.03.2005 |
|
- Herbert Fux
*25.03.1927 Hallein, ÖS - †13.03.2007 |
|
- Hildegard Krekel
*02.06.1952 Köln |
|
- Georg Tryphon *1935 |
|
- ... |
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- 10
Langspielplatten, über 30 Singles ; sang u.a. mit der liebenswerten
"Ulknudel" Helga Feddersen (*14.03.1930 Hamburg - †24.11.1990
Hamburg) den Chart-Hit
"Du, die Wanne ist voll" (1978) - auch im TV.
Erinnert
sei an seine Songs wie "Punker Maria" (1980),
"Freibier" (1979), "Ich bin der schönste
Mann in unserer Mietskaserne" (1980), "Ach
wär' ich doch ein Casanova" (1976) sowie
"Bauernball im Hühnerstall" (1982) - weitere
auf der CD "Dieter Hallervorden - Die grössten
Erfolge"
(erschienen 1998 bei Mercury Records, Hamburg - 558
997-2, sowie auf der DVD-BOX 1 "Nonstop Nonsens" 2005)
|
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BÜCHER:
u.a. |
|
- "Worüber ick mir
schieflache" Didis Nonsense- Konzert
(1987, rororo,
Rowohlt) |
|
- "Witzige Sketche
zum Nachspielen"
(1988, Falken
Bücherei) |
|
- "Die Kuh Elsa
und andere witzige Sketche zum Nachspielen"
(1992, Möller
Verlag) |
|
- "Der Dichter und die
Brombeeruhr" Komische Kurz- und Kleingeschichten"
(1994, Möller Vlg) |
|
- "Wer immer
schmunzelnd sich bemüht... - Ein autobiografischer Blick zurück
nach vorn"
(November 2005,
Schwarzkopf & Schwarzkopf) |
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1978 reiste
er für 10 Tage nach Los Angeles, USA, mit einem
Sketch-Programm in englischer Sprache |
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Didi im RADIO:
1980
moderierte Dieter als Gast zusammen mit Lord Knud bei RIAS2 die "Anti-Hitparade".
Da wurde Jeder und Jede durch den Kaffee gefiltert und
anschliessend durch den Kakao gezogen. Nach dem Motto: Wie
heisst die Lene mit Vornamen ? Antwort: MarLene. Das 'h' in der
Mitte wurde ihr gestohlen.
Auch in den
Siebzigern oft im Radio zu hören. Der Deutschlandfunk sendete
Anfang der 80er Jahre
eine Hörfunksendung mit Witzen, Sketchen und Liedern.
(zu finden auf der Bonus-DVD
"Nonstop Nonsens")
|
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- um 1983
gab es die Überlegung und teilweise Planung in Los Angeles /
Hollywood Shows zu starten. Es scheiterte an der
Finanzierung. Zu Hause vor amerikanischen Publikum in Berlin
spielte Dieter Sketche. Auch kleine Filmvorführungen fanden am
Flughafen statt. Die Leute lachten sich halbtot. Damit war der
Beweis erbracht, das auch Amerikaner lachen konnten, selbst wenn
sie die deutschen Dialoge nicht immer verstanden.
(Interview,
19.12.2005 "Beckmann", ARD) |
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- 1985: "NDR
Talk-Show" |
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- zahlreiche Spielfilme:
"Eine Nervensäge gegen Alle" (1969), "Mein Gott,
Didi" (1980), "Bei mir liegen sie richtig" (1990),
"Alles im Eimer" (1983), "Didi - und die Rache
der Enterbten" (1985), "Der Schnüffler" (1983),
"Didi - der Doppelgänger" (1984), "Ach du lieber
Harry!" (1985), "Didi auf vollen Touren" (1986), "Alles Lüge!" (1992,
letzter Film von Dieter),
"Der Experte" (1987 - mit dem Schweizer Schauspieler Walo Lüönd
(*13.04.1927)
auch
bekannnt aus den Serien "Monaco Franze", "Freunde fürs Leben"). Alle
Hallervorden-Filme |
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|
- TV-Sitcom: 1985 "Die
Nervensäge" (Forts. 1986 "Der Untermieter") je 13 Folgen
(25/30 min.). Wegen rechtlichen Gründen musste der Seriennamen der zweiten
Staffel umbenannt werden. |
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Comedy (TV): |
|
-
1982 "Welle Wahnsinn" (ZDF) |
- 1983/84 "Zelleriesalat"
(Bertelsmann Film AG), mit Rotraud Sch., Kurt Schmitchen |
| - 1990 "Die Didi-Show" [10 Folgen aus
Berlin, Regie D. Hallervorden], u.a. mit Frank Zander |
| - 1993
"Spottschau" (SAT.1, 21 Folgen) |
| - 1994-2000 und
2002-2003 "Hallervordens
Spott Light" (ARD, Prod. Halliwood) |
| - Dezember 2000-2001 "Zebralla" (ARD,
Prod. Halliwood, 12
Folgen) |
| -
90er "Klipp Klapp" (SAT.1) |
| -
... "Kennen Sie den?" (-) |
|
|
Er landete
weitere Erfolge. Seine Sendungen und Auftritte beim WDR, etwa in
"Seltsame Begegnung" (1968, erstes Soloprogramm, Regie: Ralf
Gregan), "Millionenspiel" (Film 1970),
"Springteufel" (1974), "Abramakabra" (mit Helga Feddersen), "Grand Gala" oder
das "Lästerlexikon" machten ihn zum Star. |
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|
-
Am 17. März 1990 verabschiedete
sich er sich mit einer Hundert-Tage-Tournee
unter dem Titel "Des Wahnsinns kesse Beute" von der
Figur "Didi". |
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-
1992 beginnt Dieter die Rückkehr zum politisch-satirischen
Kabarett |
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|
-
1996-26.04.1997
Moderator der ARD-Pannen-Show "Verstehen Sie Spass ?" (SDR, 7 Folgen). Er machte
allerdings keine Panne, sondern das aufgezwungene Konzept des
Senders. |
|
|
- 2002,
im
Juni besuchte Dieter seine Heimatstadt Dessau und wurde im Rathaus vom
Bürgermeister empfangen. Im
Nov. 2002 stand er dann auf der Bühne des Anhaltischen Theaters (lt. Homepage www.dessau.de) |
|
|
-
2004,
am 28. März kam er wieder in seine Geburtsstadt um die Premiere für das neue
Stück "Dinner für Spinner" im Anhaltischen Theater
Dessau zu feiern. Bis 01.04.2004 gab es Vorstellungen, die
natürlich gut besucht waren. |
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-
Am 05.11.2004
sass Dieter Hallervorden im "Hier-ab-Vier"-Studio des MDR in
Leipzig |
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- 19.12.2005 Talk in der ARD bei "Beckmann" |
|
- 27.01.2006 "NDR-Talk-Show" (NDR) |
|
| Produktionsfirma
& Theater: |
HALLiWOOD Filmgesellschaft mbH,
Pommernallee 2-4, 14052 Berlin, Tel. (030) 217 67 - 73 / -74 +++
Fax: (030) 217
67 75 +++ www.wuehlmaeuse.de
+++ Filmgesellschaft gegründet 1991 |
| . |
|
Photo
vom 07.09.2004
MSto.:
Nicht zu verpassen in "West"-Berlin. Das "Theater am Theo"
erreicht Sie am besten mit der U-Bahn-Linie U2 Richtung
Ruhleben - aussteigen an Station Theodor-Heuss-Platz (Das
RBB-Gebäude steht zum Th.-H.-Platz links, rechts halten, über
eine Ampel gehen - bei grün!).
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| Eröffnung
war am 01. März 2000 |
|
. |
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Das Theater am
Theodor-Heuss-Platz kommt seit der Gründung im Dezember 1960
ohne Subventionen aus
(Premiere fand am 22.12.1960 statt). Darauf
ist Dieter Hallervorden besonders stolz. Zu den
Gründungsmitgliedern gehören neben Dieter sen., auch Rotraud
Schindler und Wilfried Herbst. Die
Theaterstandorte lagen zuvor in der Lutherstrasse und
Lietzenburger Strasse. Damit alles
läuft, sind 12 feste Mitarbeiter/-innen ständig am Werk. Die
Atmosphäre ist familiär, denn Dieter liebt die Harmonie. |
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UNO-Kinderhilfswerk: Dieter übernahm die Patenschaft
für Bell, einem achtjährigen Jungen aus Kamerun und für
Isemanita, ein neunjähriges Mädchen aus Haiti. (April 2004) |
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|
Das "Hallervorden-Spatz-Syndrom"
(med.) ist nicht nach ihm benannt!! Wenn es ein
Lach-Syndrom gäbe, wäre es toll. |
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|
Mitglied im "Verein Deutsche Sprache" (VDS) |
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Freundschaften u.a.: |
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- Wilfried Herbst
(Schauspieler & "Wühlmäuse"-Mitgründer) |
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- Ralf Gregan
(*1934 Bremen, Regisseur & Autor ; u.a. "Das Millionenspiel" 1970 im WDR,
"Die Nervensäge" (1985/86) ; Familie: zwei Söhne ;
Zusammenarbeit seit 1963 mit Dieter ; entdeckt Dieter als
Komiker mit der späteren Figur als "Didi") |
|
- Kai Rautenberg
(Pianist) |
- und Dieters Steuerberater
 |
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| Auszeichnungen u.a.: |
| -
"Bambi"
(für 'Nonstop Nonsens') |
| -
"Telestar 96" als bester Moderator im
Unterhaltungsbereich |
| - 2001
"Till Eulenspiegel-Preis" (zum 3. Kabarett–Festival in Bernburg) |
| -
11.10.2003 Ehrenpreis des 3. 'Deutschen Comedy Preises' für sein
Lebenswerk |
| -
14.06.2005
Bayerischer Kabarettpreis |
|
| Schluss
ist noch lange nicht... |
|
- Fazit: Dieter Hallervorden ist (auch für mich) der
beliebteste lebende Komiker Deutschlands. Bei ihm bleibt keine Auge trocken!
Seine Autobiografie
von Dieter Hallervorden ist der grosse Höhepunkt seines
öffentlichen Schaffens. Am im November 2OO5 erschien diese im Verlag "Schwarzkopf &
Schwarzkopf"! Die 19,90 Euro sind gut angelegt.
"...das
ist nicht schlimm wenn man 70 wird, schlimm ist nur wenn
man's nicht wird"
(Interview "Beckmann", ARD, 19.12.2005)
Ansonsten dass
Wichtigste: Beste Gesundheit und noch
einige Lacher - ernsthafte und vergnügliche.
|
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|
Lieber Dieter Hallervorden!
Für alles was
Sie uns, Ihre Fans, bisher angetan haben - Lachkrämpfe,
politischen Durchblick gegeben, beste Laune beschert, unterhaltsame
Fernsehstunden -
vielen Dank. Und - Sie sind nie vergessen!
Ihr Michael
Stolle aus Leipzig
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ZUM SCHLUSS |
| - Namensvetter: Wolf-Dieter Hallervorden,
Rechtsanwalt in Dresden |