upDate: 11.03.2005


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::: PERSONEN - Heinz Erhardt

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HEINZ ERHARDT
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Heinz Erhardt (Quelle: www.sabon.org) - geb. 20.02.1909 [Riga, Lettland] - gest. 05.06.1979 [Hamburg, Deutschland]
- Schauspieler, Sänger, Musiker (Klavier), Autor, Produzent,...
- 1941 als Soldat in die Marine
- spielte sehr gut Klavier und war Sänger ("Mein Mädchen" von 1938 und auch in seinen späteren Filmen), später nach dem Krieg als Schauspieler tätig - veröffentlicht wurden Schallplatten und Video's
Familie: 44 Jahre mit Gilda Zanetti, seinem "Zippchen" verheiratet
- seine Kinder: Marita, Gero (Regisseur), Verena und Grit | Enkel: Marek ()
- wohnte in einem Einfamilienhaus im Hamburger Stadtteil Wellingsbüttel, das vor einigen Jahren verkauft wurde.
- 39 Filme hatte er gedreht (25 Filme zwischen 1950-60); erster Film 1948
- alle Filme hier

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Musik lag ihm im Blut, nicht das Wort. Vater Theaterkapellmeister, Grossvater Inhaber einer internationalen Musik- und Gastspielagentur. Die sollte Heinz mal übernehmen. Sein heimlicher Berufswunsch allerdings: Pianist, vielleicht sogar Komponist. Er erzählt: "Ich hatte schon eine Menge Lieder auf Heinesche (Heinrich Heine) Texte komponiert, ohne zu ahnen, dass Schubert, Schumann usw. bereits sämtliche Texte vertont hatten, und gar nicht mal schlecht. Ich war also zu spät gekommen...". Trotzdem Musikstudium in Leipzig (1926-28). Jetzt entdeckte der junge Mann auch seine Begabung fürs Wort. Erste Chansons für den Rundfunk Breslau entstanden und die ersten sanftdoofen Gedichte, die ihn berühmt machten. Dann der Ritterschlag: "Kabarett der Komiker" in Berlin.

Zwischendurch hatte er 1935 Gilda Zanetti, Tochter des italienischen Konsuls in Riga, geheiratet. Ihr hatte er sich in einem Fahrstuhl, der im Erdgeschoss hielt, mit den Worten genähert: " Wollen Sie auch nach oben ?". In der Nachkriegszeit gerieten die Erhardts nach Hamburg, dort blieben sie, wohnten in einem unauffälligen Klinkerhaus, zogen vier Kinder gross. Von dort aus machte Heinz Erhardt Karriere.

Erst im Funk, dann im Film, später im Fernsehen. Ein Spassmacher, der mit seinen Wortspielen Unsinn mit doppelten Boden produzierte. Ein virtuoser Wortverdreher, der seine Nonsensreime nur so aus dem Ärmel schüttelte (Anmerkung: Er bereitete diese Reime natürlich zu Hause vor und testete sie mit an seiner Familie). Im Spätherbst 1971 dann der Schlaganfall, der seine Stimme lähmte. 1979, wenige Monate nach seinem 70. Geburtstag starb er.

- offizielle Homepage von Heinz Erhardt (http://www.heinzerhardt.com)

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