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upDate: 02.02.2003 12:30 Uhr
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SPACE SHUTTLE - MISSIONS (1981-2002) Space Shuttle = dt. Weltraum-Pendelbusse
Raumfahrt zwischen 1957 bis 1980 können Sie hier erleben: raumfahrtgeschichte.de
1981 DER BEGINN
Zwanzig Jahre (1981)
nach dem ersten bemannten Weltraumflug startete mit der Raumfähre „Columbia“
zum ersten Mal eine wieder verwendbare Raumfähre ins All. Eigentlich hatte die
NASA den ersten Flug einer Raumfähre bereits zwei Jahre eher vorgesehen. Aber
technische Schwierigkeiten bei der Kostruktion der Haupttriebwerke und der
Besfestigung der Hitzeschutzkacheln am Rumpf des Space Shuttle verzögerten den
Jungfernflug.
Die erste Raumfähre "Enterprise"
(12.08.1977)
Der allererste Flug
einer Raumfähre fand aber bereits 1977 statt: Auf dem Rücken eines Jumbo-Jets
wurde der Raumtransporter „Enterprise“ in 7.000 Metern Höhe getragen,
abgekoppelt und nach freiem Gleitflug von der Besatzung auf einem Flugplatz
gelandet. Erst nachdem die umfangreichen Tests mit der „Enterprise“
sichergestellt hatten, dass es keine grösseren techischen Probleme mehr gab,
wurde der erste Flug einer Raumfähre ins All gewagt.
Bis
heute wurden sechs Space Shuttles gebaut: Die „Enterprise“ wurde nach den
Flugtests in der Atmosphäre ausgemustert. Sie kam nur noch
Raumfahrtausstellungen zum Einsatz.
-> Shuttle-Mission
1 (12.04.1981)
Die „Columbia“
war die erste Raumfähre im Weltraum. Aber immer noch ist sie im Einsatz. Bis
jetzt hat sie rund ein dreiviertel Jahr oder mehr als 6.500 Stunden im All
verbracht – deutlich mehr als alle anderen Shuttle. Mit bisher 26 Starts ist
sie auch noch weit von ihrer Pensionierung entfernt: die NASA hat die
Raumfähren für bis zu einhundert Starts konzipiert.
| Alle Space Shuttles (Datum: Erststart-Unglück): |
| Enterprise (12.08.1977) | Columbia (12.04.1981-01.02.2003) | Challenger (04.04.1983-28.01.1986) | Discovery (30.08.1984) | Atlantis (03.10.1985) | Endeavour (07.05.1992) |
| ->Raumfahrtgeschichte.de |
| ->Raumfährenstarts (alle Starts und Landungen - Top-Best-Sites) |
| 1986 DAS UNGLÜCK beim Start | ||||||||||||
| . | Die
"Challenger" war die Unglücksfähre, die 73 Sekunden nach dem Start
zu ihrem zehnten Flug am 28. Januar 1986 explodierte. In einem gigantischen Feuerball kamen alle sieben Besatzungsmitglieder an Bord der Fähre ums Leben. Der Tod der sieben Astronauten war die bisher grösste Katastrophe in der Geschichte der bemannten Raumfahrt. Alle weiteren geplanten Shuttle Flüge wurden auf unbestimmte Zeit eingestellt, bis die Ursache der Explosion gefunden war: Eine nicht funktionierende Dichtung an einer der Feststoffraketen hatte die Katastrophe ausgelöst. Erst drei Jahre später, nachdem umfangreiche Verbesserungen an den anderen Fähren eine Wiederholung des Unglücks aussschliessen sollten, wurden die Shuttle-Flüge wieder aufgenommen. NACH DER
KATASTROPHE Vor allem soll ein aktives Rettungssystem sicherstellen, dass die Besatzungen auch in einer frühen Startphase die Fähre im Falle eines Unglücks verlassen kann. Die „Discovery“ hat bisher 27 Flüge absolviert und rund 200 Stunden im All verbracht. Die vierte Raumfähre ist die „Atlantis“. Ihren ersten Weltraumflug unternahm sie in geheimer Mission, nämlich im Auftrag des US-Verteidigungsministeriums. Mittlerweile hat die „Atlantis“ 22 Flüge absolviert, darunter allein sieben zur ehemaligen russischen Raumstation „Mir“. Das jüngste Mitglied der Raumtransporterflotte ist die „Endeavour“. Sie wurde gebaut, um die Lücke zu füllen, die das „Challenger“-Unglück hinterlassen hatte. Nur mit einer Flotte von vier Raumtransportern war es möglich, alle Missionen wie geplant zu erfüllen. Die „Endeavour“ hat bisher 15 Flüge absolviert und ist nach einem weiteren erfolreichen Start auf dem Weg zur Internationalen Raumstation ISS. |
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| 2OO3 DAS 'COLUMBIA'-UNGLÜCK bei der Landung | ||||||||||||
| . |
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D1 - MISSION |
06.10.1985
- 30.10.1985 D1-Mission "Challenger" (9. Shuttle-Start), u.a. mit
Reinhard Furrer (DT., gest. 1995), E. Messerschmid (DT.), Kommandant: Hank
Hartsfield / Raumfahrt (Deutschland-USA)
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D2 - MISSION |
26.04.1993
- 06.05.1993 D2-Mission - 6,5 Mill. km in 10 Tagen.
Der dritte
Startversuch der Raumfaehre "Columbia" (Cape Canaveral) mit dem
deutschen D2-Forschungsprojekt an Bord ist gelungen. Der Countdown fuer den
Start um 16:50 Uhr MEZ verlief planmässig. Nach mehreren Verzögerungen hatten
am Samstag ein technischen Defekt zum Abbruch des zweiten Versuchs geführt.
Inzwischen begannen an Bord die Routinearbeiten. An Bord der
"Columbia" sind neben fuenf US-amerikanischen die beiden deutschen
Astronauten Schlegel und Walther. Waehrend der neuntägigen Fluges sind bei 144
Erdumrundungen in 296 km Hoehe 90 (88) wissenschaftliche Experimente geplant.
Landung am 06. Mai 1993/ 16:30 Uhr MESZ Luftwaffenstuetzpunkt Edwards in Kalifornien.
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PROJEKT SKYLAB |
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Startbeginn: 14.05.1973 + Missionsende: 11.07.1979 |
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-> Raumfahrt zwischen 1957 bis 2002 können Sie hier erleben: www.raumfahrtgeschichte.de
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