upDate: 10.04.2008

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PERSONEN A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M|N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z|

 
Geburtstage 2008
- Jens Riewa *02. Juli (45 Jahre), TS
- Tom Buhrow *29. September (50 Jahre), Mister-TT
- Werner Veigel *09. November (80 Jahre), ehm. Mister-TS, gest. 1995
 

ARD-tagesschau & ARD-tagesthemen

sowie die Moderatoren der "Aktuelle Kamera" (DFF)
Fragen zu dieser Seite an das WdW-Team (eMail)
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ARD-Logo von 1978

GESCHICHTE UND SPRECHERINNEN DER

ARD-tagesschau & ARD-tagesthemen

Das Fernsehen in Deutschland wurde am 25.12.2002 50 Jahre alt. Der damalige Generaldirektor (1952-1956) des Nordwestdeutschen Rundfunks (NWDR), Adolf Grimme (geb. 31.12.1889 [Goslar, DT] - gest. 27.08.1963 [Degerndorf, DT] 'Adolf Grimme Preis' seit 1961), startete das deutsche Fernsehprogramm am 25.12.1952 offiziell. Die Struktur war der Bundesrepublik von den Alliierten vorgegeben worden: eine nichtstaatliche Organisation mit strikter Föderalisierung sollte jedem Versuch der Monopolisierung der Medien Einhalt gebieten.

Photo: ARD-ABC

ARD-tagesschau

"Hier ist das Deutsche Fernsehen mit der tagesschau:

Guten Abend meine Damen und Herren."


Die Tagesschau-Sprecher W. Veigel, J. Brauner, D. Berghoff, W. Wieben und K.-H. Köpcke im Jahr 1976 - Bild dpa

Die tagesschau-Sprecher/-in (Auswahl) der ersten Garde!

Als erste Frau gehört Dagmar Berghoff seit Juni 1976 dem Team der tagesschau-Sprecher an. Unvergessen: v.l. Werner Veigel, Joachim Brauner, Dagmar Berghoff, Wilhelm Wieben und Karl-Heinz Köpcke im Jahr 1976 PHOTO: dpa

Was die 'tagesschau' in der Fernsehlandschaft auszeichnet ist Seriosität von der ersten Sekunde an! Diese wird durch die Sprecherinnen und Sprecher verkörpert. Natürlich sind kleiner Versprecher und ein scharmantes Lächeln nichts was nicht menschlich wäre. Die 'tagesschau' ist was sie ist - eine Nachrichtensendung mit Erfolg bei den Zuschauern. Die Sprecher/-innen die nicht mehr zu sehen sind, sind symphatische Legenden. Dagmar Berghof, Karl-Heinz Köpcke oder auch Werner Veigel bleiben unvergessen. Sie darf man nur nicht auf die 'tagesschau' reduzieren! mehr

GESCHICHTE - TAGESSCHAU (TS)
- bis 31.12.1977 gab es eine Spätausgabe der TS

- 06.11.1987 hoher Besuch im tagesschau-Studio - Prinz Charles und Prinzessin Diana

- 26.12.1992 gab es die 13.422 TS-Ausgabe
- 1997 wurde die 15:00- und 17:00 TS-Ausgabe (02.01.1997) eingeführt
- Jan. 2000 neues Studio-Design bei TS & TT (blau)
- 20.06.2005 neues Studio-Design, die Moderatoren/innen stehen - bei TS & TT (blau)
- 01.07.2007 Umstellung der TS und der anderen ARD-Aktuell-Formate auf 16:9
Die «tagesschau» bleibt «Mutter aller Nachrichtensendungen»

dpa - Schlag 20:00 Uhr ist «tagesschau»-Zeit im deutschen Fernsehen - und das schon seit 50 Jahren: Noch immer läutet die «Mutter aller Nachrichtensendungen» hierzulande für rund zehn Millionen Deutsche den Feierabend ein.

Zwar verfolgen längst nicht mehr so viele Zuschauer wie einst die Nachrichtensendung im Ersten, als das ARD-Flaggschiff weit mehr als die Hälfte aller TV-Haushalte vor dem Bildschirm versammelte. Auch werden die «tagesschau»-Sprecher wohl kaum noch für Regierungssprecher gehalten. Und vorbei sind die Zeiten, als es zum guten Ton gehörte, nicht während der abendlichen 15 Minuten zu telefonieren. Dennoch behauptet sich die «älteste Quotenkönigin der Republik» als Marktführerin.

«Die tagesschau ist keine Sendung, sondern pure Gewohnheit. Die kann man auch in Latein verlesen», sagte Ex-RTL-Chef Helmut Thoma einmal über Deutschlands bekannteste Nachrichtensendung. Tatsächlich ist die «tagesschau» für Generationen von TV-Zuschauern zur Instanz geworden. Die 20-Uhr-Zeit hat sich so fest in den Köpfen vieler Deutscher eingeprägt, dass alle Versuche, dies zu durchbrechen, von den Zuschauern abgestraft wurden. Vor allem Verlässlichkeit und Gewohnheit der ersten kontinuierlichen Sendung machten deren Erfolg aus, meinen Medienexperten: «Die tagesschau wandelt sich wie die Nivea-Dose - minimal.»

Am 26.12.1952 erlebte die «tagesschau» in Hamburg ihre Premiere. Zunächst wurde sie drei Mal pro Woche gesendet und bestand aus Restmaterial der Kino-«Wochenschau»-Ausgaben. Gründervater Martin S. Svoboda und seine Mitarbeiter schnitten die Berichte in einem Keller unter der «Wochenschau»-Redaktion zusammen. Gestartet wurde das Projekt vom Nordwestdeutschen Rundfunk (NWDR), aus dem später der NDR und der WDR hervorgingen, 1954 stiessen die weiteren ARD-Sender hinzu. Anfangs zeigten die Beiträge spektakuläre Unfälle, Katastrophen und Kurioses aus aller Welt. Ab 01.10.1956 erschien die «tagesschau» sechs Mal in der Woche, ab 1961 auch sonntags.

Vieles aus der Anfangszeit ist weit entfernt von der heutigen Ausstattung des weltweit vernetzten 24-Stunden-Betriebes. So leistete sich die Sendung zunächst keinen sichtbaren Sprecher, Cay-Dietrich Voss präsentierte sie mit einem Redakteur aus der Sprecherkabine. Der 1995 gestorbene Ex-«Tagesthemen»-Moderator und «tagesschau»- Korrespondent aus der Anfangszeit, Hanns Joachim Friedrichs, erinnerte sich in seinem Buch «Journalistenleben»: «In dem Moment, in dem das erste Filmbild auf dem Schirm erschien, klopfte der Redakteur dem ganz auf sein Blatt fixierten Voss auf die Schultern, und der begann zu lesen...»

Mit Karl-Heinz Köpcke erhielt die Sendung am 02.03.1959 erstmals ein Gesicht. Der Mann, der bis 1987 Chefsprecher war, wurde zur Ikone der TV-Nachrichten - und fortan avancierten die Sprecher zu den prominenten Köpfen der Republik. Von den Frisuren Dagmar Berghoffs, die 1976 als erste Frau die «Männerbastion» der «tagesschau»-Sprecher knackte, bis hin zu den Hollywood-Plänen Susan Stahnkes - das Medieninteresse an den «Aushängeschildern» der Sendung war immer gross.

Doch auch die «alte Tante tagesschau» hat sich verändert - nie radikal, sondern immer vorsichtig. Design und Präsentation wurden dem Zeitgeschmack angepasst, der Anteil der Filmbeiträge wuchs. Inzwischen produziert das ARD-aktuell-Team um Chefredakteur Bernhard Wabnitz auch moderierte Ausgaben am Nachmittag, Aushängeschild aber bleibt die 20-Uhr-Sendung. Doch selbst die Hauptausgabe ist vor sinkenden Quoten nicht gefeit. «tagesschau in der Krise?» hiess es Anfang 2000. Dahinter steckte ein alter Streit: Während die ARD bei den Zuschauern auch die der Übertragungen im Dritten oder im Ereigniskanal Phoenix zählt, lässt die Konkurrenz das im Quotenkampf nicht gelten: Im direkten Vergleich mit dem «Ersten» hatte das ZDF- «heute» 1999 damit erstmals die «tagesschau» nach Marktanteilen überholt. Ab 01.03.1960 gibt es die ARD-Wetterkarte auf dem Bildschirm. Seit 01.08.1996 ist die tagesschau auch im Internet. (MSto.)


TV-Pionier Horst Jaedicke (8O) erinnert sich an die erste «tagesschau»

dpa - Der 26. Dezember 1952 war ein grauer Freitag in Hamburg - hanseatisches Schmuddelwetter ohne Schnee. Manche Trümmer erinnerten noch an den Krieg, der erst sieben Jahre zuvor zu Ende gegangen war. Trotzdem war die Stimmung festlich, denn viele Weihnachtsmärkte bestimmten das Stadtbild.

An diesem Tag betrat Horst Jaedicke gegen 17:00 Uhr die Altbauvilla an der Heilwigstrasse 116 und zwängte sich mit seinem Chef Martin S. Svoboda, Kameramann Jan Thilo Haux, den Cutterinnen Ursula Scholz und Ingrid Stadie sowie Sprecher Cay-Dietrich Voss in einen engen Kellerraum. Noch drei Stunden bis zur ersten Ausgabe der «tagesschau».

«Wir waren überhaupt nicht mehr aufgeregt, denn unsere erste Ausgabe hatten wir bereits drei Tage vorher produziert», erinnert sich der 1924 geborene Jaedicke, der erste Redakteur der ARD- «tagesschau». Um 20 Uhr ertönte die Fanfare, noch nicht die heute bekannte Musik, sondern das Lied «Leinen los», dann sagte Cay Dietrich Voss: «Hier ist das Erste Deutsche Fernsehen mit der tagesschau...». Die Sendung verlief glatt, weiss Jaedicke. Der erste Beitrag handelte von US-Präsident Eisenhowers Rückkehr aus Korea, dann folgte ein Beitrag in eigener Sache über die Grundsteinlegung des Rundfunkhauses in Lokstedt und schliesslich Deutschlands 3:2-Sieg gegen Jugoslawien sechs Tage zuvor.

«Wir waren uns damals noch nicht bewusst, was wir geleistet hatten», sagt der gebürtige Stuttgarter, der nach dem Krieg bei Radio Stuttgart und für das Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» arbeitete. «Die historische Dimension erschloss sich uns erst später.» Jaedicke, ein Mann mit wachen Augen und kurzem grauen Bart, erinnert sich gern noch augenzwinkernd an die ersten Pannen der «tagesschau» in den Monaten danach: Einmal zeigten die Bilder den Alm-Abtrieb einer Kuhherde, der Text handelte jedoch von einem Empfang von Bundeskanzler Konrad Adenauer. Pech hatte die kleine Redaktion, als eine Implosion den Monitor vernichtete und «wir händeringend bei den Kollegen des Fernsehspiels um Ersatz bitten mussten», so Jaedicke.

Die «tagesschau» fiel, soweit Jaedicke weiss, nur ein einziges Mal aus. «Die Techniker beim Norddeutschen Rundfunk streikten - daher brachten wir ersatzweise die Bayerische Rundschau», sagt er. «So viele werden es nicht gemerkt haben.» Für Jaedicke waren die ersten Fernseherfahrungen, die damals mit einem Gehalt von 600 Mark monatlich vergütet wurden, wichtig: Die Hörfunk-Kollegen rümpften zwar die Nasen über das «Radio mit Bildern», aber bei seiner Rückkehr nach Stuttgart konnte der junge Kollege 1954 wichtige Erkenntnisse aus seiner Hamburger Zeit für den Aufbau des Süddeutschen Rundfunks (SDR) einbringen. 1959 wurde Jaedicke Fernsehdirektor des SDR. Kontakt pflegt er bis heute zu den beiden ersten Cutterinnen - Martin S. Svoboda und Jan Thilo Haux sind nicht mehr am Leben.

Sandra Maischberger, die in der ARD ab September 2003 Alfred Biolek ('Boulevard Bio') ablöste, hat einen Film mit dem Titel «Es ist 20 Uhr... die "tagesschau" wird 50» (ARD, 26. Dezember, 22 Uhr) gedreht, in dem Jaedicke eine zentrale Rolle spielt. Der Pensionär hat das Jubiläum von Deutschlands ältester Nachrichtensendung genutzt und ein Buch über den «Tatort tagesschau», das bei Books On Demand (BOD) erschienen ist, geschrieben. Anfang Dezember war Jaedicke einige Tage auf «Promotion Tour» in Deutschland. Wenn das «tagesschau»-Jubiläum am 26. Dezember ansteht, ist der Rentner längst wieder in seiner italienischen Wahlheimat in der Nähe von Rapallo, wo er mit seiner Frau den Lebensabend verbringt. An Deutschland erinnert ihn dort allabendlich die «tagesschau», die er im Konzert der TV-News immer noch für die «beste Nachrichtensendung» hält.

Wer ist Horst Jaedicke?

geb. 01.03.1924 ; nach Kriegsdienst und Studium gehörte er zu den frühesten Mitarbeitern von Radio Stuttgart. In Stuttgart eröffnete er einen Korrespondentenplatz für das erste deutsche Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". 1952-1954 war er erster Redakteur der »tagesschau« in Hamburg ; 1954 Rückkehr als Chef beim Süddeutschen Rundfunk und von 1959-1986 dessen Fernsehdirektor. Jaedicke wirkte auch als Filmproduzent, u.a. bei »Christiane F. Wir Kinder vom Bahnhof Zoo« (zusammen mit Bernd Eichinger) und »Die letzte Metro« (Regie François Truffaut). Ab März 2001 recherchierte er für sein Buch "Tatort Tagesschau" bei ARD-aktuell in Hamburg ; er lebt in abwechselnd in Italien und Deutschland


Die "tagesschau" ist beliebteste Nachrichtensendung (19.12.2002)

Die ARD-"tagesschau" um 20:00 Uhr war im Jahr 2002 die beliebteste Nachrichtensendung im deutschen Fernsehen. Allein im ARD-Gemeinschaftsprogramm sahen jede Sendung nach Messungen der GfK-Fernsehforschung in Nürnberg vom 01. Januar bis 15. Dezember im Durchschnitt 6,08 Millionen Zuschauer - in Deutschland lebende EU-Ausländer eingeschlossen.

Ausserhalb des ARD-Gemeinschaftsprogramms sahen noch mehr Zuschauer die "tagesschau": 3,40 Millionen verfolgten die Hauptnachrichtensendung in den dritten Programmen, 200.000 noch einmal auf Phoenix und 3sat. "heute" im ZDF sahen durchschnittlich 5,01 Millionen, "RTL aktuel" von montags bis freitags 4,17 Millionen, "18:30"-Nachrichten auf SAT.1 1,76 Millionen und die ProSieben-Nachrichten 1,34 Millionen Menschen.

Gemessen nach Marktanteilen ergibt sich dieselbe Reihenfolge: Die "tagesschau" kam auf 34,8 Prozent (in der ARD lediglich auf 21,6 Prozent), "heute" auf 22,6 Prozent und "RTL aktuell" auf 20,3 Prozent. Unter den werberelevanten Zuschauer zwischen 14 und 49 Jahren führt "RTL aktuell" unter den Privatsendern mit einem Marktanteil von 21,6 Prozent vor den ProSieben-Nachrichten mit 9,4 Prozent und "18:30"-Nachrichten mit 9,0 Prozent. mehr Infos dazu hier


SPRECHERinnen der TAGESSCHAU ("Mr./ Ms. Tagesschau")

incl. Sprecher/-innen des "Nachtmagazins", "Wochenspiegels", "Bericht aus Berlin", "eins extra_aktuell"

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SprecherInnen der 20-Uhr-Hauptausgabe (TS-HA) lesen nur vom Blatt ab
(Im Unterschied zu den Tagesthemen und der sonstigen TS-Ausgaben)
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Einige aktive TS-SprecherInnen sind auch im NDR-Fernsehen am Nachmittag in den Sendungen "DAS!" und "Neues im Norden" zu sehen.

Dick hervorgehobene Namen sind aktuell zu sehen.

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TAGESSCHAUSPRECHER/-INNEN Personenstand: MAI 2OO7
1951-1952 Bernhard Thieme (V) Fernseh-Ensemble
1952-1962 Cay Dietrich Voss *1910-†17.09.1970 (seit 14.01.1952 Off, wenig On)
1959 Gerd-Heinz Boening (V) (On)
1959 Günther Baruschke (V) (On)
1959 Arnold Paetz (V) (On)
1959 Gerd Ribatis (V) (On)
1959 Christoph Henn (V) (Off)
1959-1963 Dieter von Sallwitz *1922-†03.01.1963 ; beerdigt am 11.01.1963 (seit 29.03.1959 On/Off)
1959-1987 -> Karl-Heinz Köpcke

(seit 1959 On/Off-Sprecher); 1964-1987 TS-Chef-Sprecher (erster)

1959-1962 Klaus Wunderlich (On/Off)
1959-1964 Martin Thon (On/Off)
1959-2000 Hans Daniel *83=2007

(Off), im Juni 1947 erste Radiosendung beim heutigen NDR / Ehefrau Ursula

1960-1994 -> Karl Fleischer (ab 1968 On/Off ), "Berichte vom Tage"
1960-1963 Siegmar Ruhmland * [Königsberg, Ostpreußen, Polen] (On/Off)
1961-1995 -> Werner Veigel (seit 1966-95 On/Off), TS-HA, 1987-95 TS-Chef-Sprecher
1961-1984 -> Wilhelm Stöck (ab 1965 On/Off), TS-HA
1961-1964 Manfred Schmidt * [Magdeburg] (bis April 1964 On/Off)
1966-1998 -> Wilhelm Wieben (seit 1972 On/Off) TS-HA
1967-1974 -> Lothar Dombrowski (On/Off), kurz auch TS-Chefsprecher
1968-1975 Fabian Wander (Off)
1971-1973 Wolfgang Hahn (Off)
1974-2004 -> Joachim Brauner (On/Off) TS-HA, 2000-2004 TS-Chef-Sprecher
1974-1975 Günter Wiatrek * [Ost-Berlin] (On/Off)  
1974 Gerd Timmermann (kurz im Off)
1975-1985 Georg Hopf *?-†April 1985 [] starb an Krebs (seit 1978 On/Off), "Berichte vom Tage"
1976-1999 -> Dagmar Berghoff

(On/Off) TS-HA, 1995-1999 TS-Chef-Sprecherin

1978-1980 Harry Teubner (On/Off)
1978-1983 Klaus Eckert (On/Off)
1981-1984 Elfi Marten-Brockmann (On/Off)
1982 Nikolai Huebner (Off)
1985-1988 Daniela Witte (On/Off), zwei Kinder
1986-heute -> Jan Hofer (On/Off), TS-HA, seit 2004 TS-Chefsprecher
1987-heute -> Ellen Arnold (On/Off), TS-HA
1987 Hans-Stefan Heyne (Off)
1988-2006 -> Eva Herman (On/Off), TS-HA von 18.04.1988 bis 24.08.2006
1988-1993 Franz Laake * 51 Jahre (Stand Juni 2005) (On/Off)
1988 Robert Schröder ('Bernd') (kurz im On/Off), gelernter Pilot
1991-1992 Carsten Coelln (Off)
1991-heute -> Jens Riewa (ab Jan. 1994 On / Off), TS-HA
1992-heute Stephan Ziegenhagen *50er Jahre [Hamburg]

(On/Off), Einsatz bei TS, TT, "Nachtmagazin" und "Wochenspiegel" als Redakteur, Dienstleiter und Moderator

90er-heute Andrea Hahnen * [Rheinland, DT] (On) frührer bei den TT, jetzt "Wochenspiegel"
1992-1993 Albrecht Lachmann (Off)
1992-1999 Susanne Stahnke ('Susan')  * [Hameln] (On/Off), www.susanstahnke.de
1995-heute Claus-Erich Boetzkes *29.03.1956 [Memmingen, Allgäu, DT]

(seit Jan. 1997 On), moderierte TS-Ausgabe (12, 14, 16 und 17 Uhr) ; vorher ab März 1995 "Nachtmagazin"

1995-heute Katharina Wolkenhauer * [Hannover]

(On/Off), seit 01.03.1995-2005 "Nachtmagazin" ;  "Wochenspiegel" (seit 1996)

1995 Peter Braun-Kazantzakis (Off)
1997-2005 Thomas Bade *1963 [Wien, ÖS]

(On/Off), 1991 Volontariat beim NDR ; "Nachtmagazin" (bis Dez. 2005)

1997-2001 Ina Bergmann *1966

(On), lebte von 2001-2007 mit Mann Ralf Zimmermann von Siefart (ZDF-Journalist) in London, arbeitet für den NDR hinter der Kamera / seit 11.09.2007 Mod. "heute in Deutschland", 17Uhr-"heute" (ZDF)

1999-heute -> Susanne Daubner (On/Off), TS-HA
2000-heute Marc Bator *04.12.1972 [Hannover]

(On/Off), TS-HA, Mai 2000 (off), 2001 (on), verheiratet, ein Kind www.marcbator.de

2000-heute Thorsten Schröder *30.12.1967 [Reinbek bei Hamburg]

(ab Jan. 2000 On/Off), TS-HA, auch 10:00-Uhr-Frühausgabe / von Dagmar Berghoff für die TS entdeckt, vertritt auch die KollegInnen im "Nachtmagazin" www.thorsten-schroeder.de

2001-2005 Dr. med. Susanne Holst *19.09.1961 [Hamburg]

(ab 07.05.2001 On/Off), TS-HA ; auch TT-Vertretung (April 2001-2004), hat Zwillinge (*August 2005), ihr Mann hat bereits eine Tochter aus letzter Beziehung

2001-heute Laura Dünnwald *02.05.1974 [Berlin]

(On/Off), seit Jan 2001, seit Herbst 2005 TS-HA // studierte Kunsthistorikerin ; vor der TS arbeitete sie bei RTL in Hamburg (Regionalmagazin "Guten Abend RTL") // www.laura-duennwald.de

2001-heute Stella Jürgensen (2001 Off/ab Febr. 2002 On), TS-HA
2001 Kilian Wahl (Off)
2004-heute Astrid Vits (On), seit 16.03.2004 TS-Spätausgabe
2004-heute Michail Paweletz *Heidelberg (On), TS (nachts zw. 01:00-04:40 Uhr)
2004-heute Tarek Youzbachi *16.02.1971 [Hannover] (On), "Nachtmagazin"
2005-heute Clarissa Ahlers *1965 Bremen

(On), Volontariat beim NDR ; "Wochenspiegel" (seit 2005)

2005-heute Judith Rakers *28.01.1976 [Paderborn], blond

(On), seit 15.08.2005 TS-Nachtausgaben und TT ; seit Januar 2004 bis heute "Hamburg Journal" (NDR) ; fünf Jahre beim Hörfunk, studierte in Hamburg und Münster Journalistik, Kommunikationswissenschaften, Geschichte und deutsche Philologie

2005-heute Susanne Stichler *17.08.1969 [Karlsruhe]

(On), mod. TS-Ausgabe (12, 14, 16 und 17 Uhr), Vertretung bis vorauss. Nov. 2007 für Susanne Holst ; Moderation einiger TV-Sendungen ["Plietsch" (seit 12.05.2005, NDR), "Menschen und Schlagzeilen" (NDR), "Paroli!", "NDR aktuell" sowie "Hallo Deutschland (ZDF), "Volle Kanne, Susanne" (1999-Ende 2001, ZDF)] ; Sohn Paul (*Okt. 2003), leben seit Nov. 2004 in Hamburg

(1987), ab 2006 -> Gabi Bauer

(On), ehm. Mod. TS 1987 + TT 1987-2001 ; seit 09.01.2006 "Nachtmagazin"

2006-2007 Anja Bröker *20.03.1973 [Bernau bei Berlin, ehm. "DDR"], brünett

(On), verheiratet /   vom 09.01.2006 bis 23.02.2007  "Nachtmagazin" // u.a. 1996 für die TS als Redakteurin und Reporterin tätig ; 2000 Korrespondentin im ARD-Studio Moskau ; sie arbeitet in China als Autorin für das dortige ARD-Studio

2007-heute Ingo Zamperoni *03.05.1974 [Wiesbaden] (On), seit 05.03.2007 "Nachtmagazin"
2007-heute Caroline Hamann *04.10.1971 [München]

(On), seit 2007 TS / hat grosse Erfahrungen in der Moderation bei verschiedenen Sendern gemacht (zuletzt im ZDF)

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MODERATOREN "BERICHT AUS BERLIN" WEB
vormals "Bericht aus Bonn" das ab dem 05.04.1963 im Ersten Deutschen Fernsehen (ARD) ausgestrahlt wurde
"BERICHT AUS BONN" (1963-1999, 1.689 Ausgaben)
1963-_?_ Ernst Weisenfeld *19 [] (On), erster Leiter
1963-1970 Günter Müggenburg *19 [] (On), Moderator, 1965 auch Chefredakteur
1970-1973? Gerd Ruge *19 [] (On), Moderator
1973-1985? Friedrich Nowottny *19 []

(On), Moderator (571 Sendg.) -> legendäre Verabschiedung: "Guten Abend - Das Wetter"

1985-1995 Ernst-Dieter Lueg *09.01.1930 [Essen] - †22.05.2000 [Bonn] (On), Moderator (450 Sendg.)
1995-1999 Martin Schulze (On), Moderator
. . .
"BERICHT AUS BERLIN" (seit 1999) , Mai 1999 Bezug des neuen ARD-Hauptstadtstudios in Berlin
1999-2002 und seit 2007 Ulrich Deppendorf *27.01.1950 [Essen, DT]

(On), ehem. erste Chefredakteur im HSS in Berlin vom 16.04.1999 bis Mai 2002 / seit 01.05.2007 Chefredakteur Fernsehen und neuer Leiter des ARD-Hauptstadtstudios in Berlin // Ideenvater innerhalb von ard-aktuell [TS+TT]

_?_- 2007? Thomas Baumann *19 [] (On), bis 2007? stellvertr. Chefredakteur
2002-2007 -> Thomas Roth

(On), ab Mai 2002 bis 30.04.2007 Moderator und Leiter des ARD-Hauptstadtstudio (HSS) in Berlin

2006-heute Dr. Joachim Wagner *24.12.1943 [Hamburg, DT]

(On), ab Juli 2006 Moderator und stellvertr. Chefredakteur // als Chef von "Panorama" bekannt

. . .
MODERATOREN ARDdigital - "eins extra aktuell" WEB
seit dem 06.03.2006 zw. 14:00 bis 17:30 Uhr jede volle Stunde 2x 15 Minuten aktuelle Nachrichten
davor war die Nachrichtensendung "eins extra aktuell" nur von 18-19 Uhr zu sehen
2006 Thomas Bade (On), Jan. 2006 // auch ehm. TS-Sprecher
200?-heute Gerrit Derkowski (männl.) (On),
200?-heute Katrin Schlaß (On),
200?-heute Jan Malte Andresen (On),
200?-heute Corinna Hoffmann (On),
200?-heute Cornelia Eidmann (On),
200?-heute Kerstin Petry

(On), auch "Nachtmagazin" (33./38. Wo. 2006) ; verheiratet

200?-heute Martin Wilhelmi (On),
200?-heute Katrin Prüfig (On),
200?-heute Kathrin Schwendemann (On),
2005-heute Kristina zur Mühlen (On),
200?-heute Hendrike Monika Brenninkmeyer (On), *08.05.1973 [Münster, DT.] ; nahm Praktika bei VIVA, Sat.1, WDR und CNN auf / Mod. des HR-Wetter
200?-heute Linda Zervakis (On),
200?-heute Simone von Stosch (On), u.a. März 2007 + 18.06.2007
200?-heute Tarek Youzbachi (On), u.a. 10.10.2007 ; auch "Nachtmagazin"
2005-heute Ina Böttcher (On), ehm. Mod. XXP (Spiegel TV)
. . .
Abkürzungen:
(TS) = Tagesschau / (TT) = Tagesthemen
(TS-HA) = Hauptausgabe Tagesschau
(V) = Versuchsphase
(On) = Sprecher/-in vor der Kamera
(Off) = Sprecher/-in hinter der Kamera
 
weitere ehemalige Tagesschau-Mitarbeiter

- Martin S. Svoboda *23.12.1907 [Breslau] - †10.01.1992 [Averfleht] Herzversagen (1951-1960 erster TS-Leiter des NWDR)

- Ingrid Krauß (69=2006) geb. Husstedt - Sekretärin (ab 1959) bei Redaktionsleiter Martin S. Svoboda

- Hans Wilhelm Vahlefeld, gen. "Löli" (77=2006), ab 1954 Redakteur

- Horst Jaedicke *01.03.1924 [Stuttgart, DT] (1952-54 erster TS-Redakteur)

- Gisela Herdes (80=2006), Nachrichtenredakteurin

- Hans-Joachim Reiche *09.07.1921 [Berlin] - †23.08.2005 [Bonn] (1960-1970 TS-Chefredakteur)

- Ursula Purzer * [] (erste TS-Cutterin)
- Ingrid Beecken * [] (Ton-Cutter-Assistentin)

- Jan Thilo Haux * - †15.04.2001 (erster und langjähriger "Wochenschau"-Kameramann)


DIE GARDE DER TAGESSCHAUSPRECHER (Biografische Auswahl)

Karl-Heinz Köpcke , 1971 , Photo: dpa

Karl-Heinz Köpcke - 1971
Photo: dpa

 

Karl-Heinz Köpcke (genannt Heiner)

geb. 29.09.1922 [Hamburg-Eppendorf] - gest. 30.09.1991* [Hamburg] Prostatakrebs (a.Q. !27.11.1991)

On-Sprecher: 02.03.1959 - 10.09.1987 (seit 1964 Chefsprecher)
- sein Vater war Techniker;

- nach dem Abitur und einer Lehre als Kaufmann wurde er zum Arbeitsdienst einberufen ; ausgebildeter Funker bei der NS-Luftwaffe und war an mehreren Fronten als Funktruppführer

- nach dem Krieg 1945 geriet er in französische Kriegsgefangenschaft
- 1946: Sprecher bei Radio Bremen
- April 1949 erster Nachrichtensprecher beim NWDR

- 21.04.1959: Ein gepflegter Mittdreissiger erscheint zum ersten Mal im TV und verliest die Nachrichten. Sein emotionsloser und kühler Vortrag macht ihn zum Inbegriff seriöser Nachrichten. Seine weiblichen Zuschauerinnen nennen ihn daher "Mr. Tagesschau". Seine (wenigen) Versprecher - "Aufpitschmuttel" - werden Tagesgespräch.

Er, der erste Nachrichten-Sprecher (ARD), der auf dem Bildschirm zu sehen war (vorher wurden nur die Stimmen eingeblendet) und derjenige mit den meisten Dienstjahren (vom 02.03.1959 bis zum 10.09.1987 >über 5.000 Mal auf dem Bildschirm)

- 1974 kam er mit einem Oberlippenbart aus dem Urlaub zurück, den er nach empörten Schlagzeilen wieder rasierte

- Ehefrau Gerda (!1990 an Krebs), Hochzeit 1948

- Cockerspaniel Tevje, mit dem er nach der Sendung gassi ging

*lt. Fischer Weltalmanach 1993

Link: mehr zu K.-H. Köpcke auf www.tv-yesterday.de

Wilhelm Stöck bei einer Buchlesung (www.lesezeiten.de)

Wilhelm Stöck
Photo: www.Lesezeiten.de
Wilhelm Stöck

geb. 21.02.1922 [Koblenz, DT] - gest. 25.02.1997 [Hamburg-Niendorf, DT] (a.Q. †Mo. 24.02.1997 lt. "Bild")

On-Sprecher: 1965 - 1984 (seit 1961 off-sprecher)
- Handelsoffizier
- sympathischer Rotschopf mit Ziegenbart und ausgesprochener Familien-Freak
- Familie: Ehefrau Maria (1994 Goldene Hochzeit), vier Kinder, sechs Enkel (stand 1997)
- Interessen: Malerei (Stilleben, Aquarelle, Landschaften), Schriftstellerei (5 Gedichtbände mit Illustrationen) und Vorlesungen
- zweiter Wohnsitz war Dersau, wo sich seine Hobby-Galerie "Cafe Birke" befand und ein Haus mit Atelier
- verliess nach einem Streit mit 63 Jahren den NDR
Link

Werner Veigel
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"Im Zweiten Weltkrieg war das Durchschnittsalter der Frontsoldaten 26, in Vietnam war es 19" (1985 Zusammenarbeit mit Paul Hardcastle)
Werner Veigel

geb. 09.11.1928 [Den Haag, Niederlande] - gest. 02.05.1995 [Hamburg, DT] starb in Folge eines bösartigen Gehirntumors

Sprecher: 1966 - 1995 (Chefsprecher 1987-1995)
- Werner Veigel galt als einer der sympathischsten und korrektesten Menschen in der deutschen Öffentlichkeit. Seit Talent reichte über die Sprechertätigkeit in der Tagesschau bis hinaus ins Showbusiness. Gesangs- und Tanz-Auftritte zusammen mit Sprecher/in Dagmar Berghoff und Wilhelm Wieben in der ARD.
- er war ein Geniessertyp. Seinen Urlaub verbrachte er sehr gerne in Griechenland, wo er seit 1976 ein Ferienhaus (5 Zimmer) in Symi (östliche Ägais) besass. In seiner Wahl-Heimatstadt Hamburg besuchte er mit Freunden zusammen gute Lokale. Er liebe die Entspannung nie allein.
- mit TS-Kollegen/-in -> Dagmar Berghoff und -> Wilhelm Wieben verband ihn eine enge herzliche Freundschaft
- 1950 Rundfunksprecher beim niederl. Radiosender "Hilversum"
- Februar 1954 Ansager und Nachrichtensprecher beim NWDR in Hamburg, wo er ab 1961 auch Sprecher und Moderator beim Fernsehen tätig war
- Hit: 1985 lieh er seine Stimme im #1-Hit des Vietnamliedes "19" von Paul Hardcastle
1987 wurde er Chefsprecher der ARD "Tagesschau" und Nachfolger von -> Karl-Heinz Köpcke
- Interessen: er war Kunstliebhaber, Jazz-Fan, Gourmet, klassische Musik, bereiste die Welt, las gute Bücher und genoss gute Weine

- Beziehung: bekannte sich im Januar 1995 kurz vor seinem Tod offiziell zu seiner Homosexualität. Seit 1955 waren er mit seinem Lebensgefährten Carlheinz Faust (drei Jahre jünger als V.) zusammen und lebten ihrem Haus in Hamburg-Rellingen miteinander. Beide liessen sich in den Niederlanden als Lebenspaar registrieren. Sein Lebenspartner stand ihm bis zuletzt zur Seite.

- im Dezember 1994 hatte der Blutdruckprobleme und lies sich untersuchen

- Bruder: Jürgen Veigel (lebt in Seattle, USA)

- begraben wurde Werner V. auf dem Friedhof in Hamburg-Ohlsdorf, an diesem Tag regnete es Himmelstränen

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Lothar Dombrowski - Photo: WDR

Lothar Dombrowski
Photo: WDR
Lothar Dombrowski
geb. 22.12.193O [Bromberg, Westpreußen] - gest. 02.09.2OO1 [] an Krebs
TS-Sprecher: Januar 1967 - Mitte 1974 (auch Chefsprecher 1975)

L. Dombrowski, der zuletzt in Bergisch-Gladbach lebte, war von Juli 1975 bis Ende 1993 Leiter des Aktuellen Sprecherdienstes im Hörfunk nach fast 20-jähriger Dienstzeit beim WDR in den Ruhestand gegangen.
WDR-Intendant Fritz Pleitgen würdigte den Verstorbenen als "hoch angesehene und programmprägende Persönlichkeit". Er habe sein Können als Sprecher, Moderator und Reporter gleichermassen im Fernsehen wie im Hörfunk bewiesen. Seine Stimme sei so ein "markantes Markenzeichen des WDR" geworden. Ausserdem habe er sich als Chefsprecher stets der Suche nach Talenten und der gezielten Förderung junger Kolleginnen und Kollegen gewidmet. Nach dem Abitur absolvierte er an der Berliner Hochschule für Musik eine Gesangsausbildung mit Abschlussexamen als Sänger.
1965 begann er als Sprecher in Hörfunk und Fernsehen beim Südwestfunk Baden-Baden. Im Januar 1967 wurde er Sprecher der "Tagesschau". Mitte 1974 kam er dann als festangestellter Hörfunk-Sprecher zum WDR.
Dem Publikum war er auch als Moderator der ARD-Fernsehsendung "Schaukelstuhl" sowie der WDR-Reihe "Mittwochs in..." bekannt. Ausserdem moderierte er das WDR2-Mittagsmagazin. Um Lothar Dombrowski gab es in der Presse keine Storys oder private Negativschlagzeilen. Als 1975 -> L. Dombrowski TS-Chefsprecher wurde, war
Gerd Wolf (gest. mit 74 Jahren) sein Stellvertreter.

Link zum WDR-Artikel hier

Wilhelm Wieben ©WDR

Wilhelm Wieben
Photo: WDR
Wilhelm Wieben
geb. 02.06.1935 [Hennstedt, Dithmarschen, Schleswig-Holstein, DT]

TS-Sprecher: 1966 - 29.06.1998 (seit 1974 Hauptausgabe Tagesschau) (a.Q.: 12.04.1972 - 24.06.1998)

- 25.09.1965 als erster westdeutsche TV-Ansager überhaupt, sagte er u.a. den "Beat Club" bei Radio Bremen an

lernte als Muttersprache Plattdeutsch und erst in der Schule Hochdeutsch. Absolvierte eine Lehre in der Kirchspielschreiberei in Hennstedt und ging mit 21 Jahren auf die Schauspielschule nach Berlin. Dort sammelte er auch erste Erfahrungen mit dem Medium Radio, dem er sich dann 14 Jahre lang in Bremen widmete. Nebenbei spielte er Theater. Seit 1972 arbeitete Wilhelm Wieben in Hamburg - mit Schwerpunkt als Tagesschau-Sprecher. Er hat nach seinem Beenden als TS-Sprecher noch zahlreiche TV-Auftritte und Moderationen im Dritten der ARD.

Im Dez. 1985 lieh er seine Stimme im Falco-No.1-Hit 'Jeanny, Part 1'. Ausserdem ist er gelernter Schauspieler auf der Theaterbühne (Mozarts "Entführung aus dem Serail").

Wilhelm Wieben lebt in Hamburg-Winterhude und mag rosa Hemden (Stand: Mai 2002). Er steht offen zu seiner Liebe mit Männern: "Ja, das stimmt. Das tue ich seit meiner Pubertät. ...", "Ja, ich liebe Männer", "heute wird man zum Glück so akzeptiert, wie man ist" (April 2001, TVneu) ; Befreundet ist er u.a. mit Kollegin Dagmar Berghoff

Er ist Autor zahlreicher Bücher u.a. "Mien plattdüütsch Wiehnachtsbook" ; "Les' mal wedder Platt" ; "Mien plattdüütsch Leesbook" ; "To Schummertied - Een plattdüütsch Vörleesbook" ; "Wenn`t Abend ward". Alle Bücher sind im Handel erhältlich! Link

Link zum WDR-Artikel hier

Karl Fleischer - Photo: ddp

Karl Fleischer
Photo: ddp
Karl Fleischer ('Charly')
geb. 12.02.1915 [Hannover, DT] - gest. 24.06.2002 [Hamburg, DT]

TS-Sprecher: Anfang 1960 bis 27. Mai 1994 (auch die "Berichte vom Tage") - war Deutschlands dienstältester aktiver Nachrichtensprecher.

Der ausgebildete Schauspieler las 1947 für den NWDR. Seit 1960 waren es die "Tagesschau" und NDR-Regionalnachrichten "Berichte vom Tage", mit denen er vielen im Gedächtnis blieb. Zwar sah man ihn selten in der Hauptausgabe der "Tagesschau", aber wenn Karl Fleischer morgens um zehn Uhr das damalige Vormittagsprogramm mit ernster Miene und den neuesten Nachrichten eröffnete, dann begann der Tag für den Fernsehzuschauer schon in gewohnten Bahnen. Man konnte sich auf ihn verlassen: Keine Show-Effekte hatte er nötig, um das Tagesschau-Publikum von der Wichtigkeit des Gesagten zu überzeugen. Für viele nachfolgende Sprecher war er ein Vorbild - und er war Deutschlands dienstältester Nachrichtensprecher, als er fast 80-jährig 1994 seinen Abschied von der "Tagesschau" nahm. Von 1970 bis 1994 präsentierte er die ARD-Nachrichtensendung.

Links ndr.de welt.de

Joachim 'Jo' Brauner

Joachim Brauner
Photo: Mitte 70er Jahre
Joachim Brauner ('Jo')
geb. 29.11.1937 [Nimptsch in Niederschlesien, DT]
TS-Sprecher: Dezember 1974 (off), 30.04.1975 (on) bis 09.10.2004 (Chefsprecher 01.01.2000-09.10.2004)
- im Januar 1945 wurde er mit seiner Mutter und drei Geschwistern aus Breslau nach Thüringen evakuiert
- verlies im Frühherbst 1958 die "DDR", im Westen wurde sein Abschluss (Lehramtsstudium im Juli 1958) nicht anerkannt
- jobbte als Versicherungskaufmann
- studierte Pädagogik
- 1964 startete er seine Karriere beim NDR, zunächst