| Unglückstag |
Was
ist passiert? |
| 24.10.2001
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(Schweiz): 9 Tote insgesamt.
Bei einem
Brand im Gotthard-Tunnel kommen mindestens neun
Menschen
ums Leben. Das Feuer bricht aus, als zwei Lastwagen
etwa zwei
Kilometer vor dem Südportal des Tunnels frontal
zusammenprallen.
Airolo - Nach
Angaben der Rettungskräfte sind vier der bisher
geborgenen
Leichen Deutsche. Ausserdem wurden nach bisherigen
Kenntnissen
bei dem Inferno ein Luxemburger, ein Italiener, ein
Franzose
und ein Schweizer getötet. Dies teilte ein Polizeisprecher in
Airolo
mit. Die weiteren Opfer waren noch nicht identifiziert worden.
Das Feuer
war nach dem Zusammenstoss zweier Lastwagen
ausgebrochen
und hatte einen Abschnitt des Tunnels etwa einen
Kilometer
vor dem Südausgang in ein Inferno verwandelt. Über die
endgültige
Zahl der Opfer seien noch keine Angaben möglich, teilte
die Tessiner
Polizei mit.
Kurze Zeit
nach dem Unfall in dem Schweizer Tunnel war die Rede
von einem
getöteten Lastwagenfahrer. Dann ging man von sechs
Toten aus.
Die Zahl wurde am Mittwochnachmittag zunächst auf
neun, dann
auf zehn korrigiert. Am Donnerstagmorgen war dann von
20 Toten
die Rede.
Mit 17 Kilometern
ist der 1980 eröffnete Gotthard-Tunnel der
zweitlängste
Strassentunnel in Europa. Er erhielt bei
Sicherheitsuntersuchungen
wie etwa im Jahr 1999 vom ADAC immer
gute Sicherheitsnoten.
In den vergangenen Jahren war es in den
Alpentunneln
immer wieder zu Unfällen mit Bränden gekommen, bei
denen Dutzende
Menschen starben. Bei einem Unfall im
Montblanc-Tunnel
1999 starben 39 Menschen. Im Tauern-Tunnel in
Österreich
kamen im selben Jahr zwölf Menschen ums Leben. Damals
verbrannten
16 Lastwagen und 24 Autos. Auch im 1980 eröffneten
Gotthard-Tunnel
waren in den vergangenen Jahren wiederholt Feuer
ausgebrochen.
In der Schweiz
gibt es seit längerem eine Diskussion über den Bau
einer zweiten
Röhre für den Gotthard-Tunnel. Dies würde verhindern,
dass der
Verkehr sowohl nach Norden als auch nach Süden durch die
gleiche
Röhre geleitet werden muss. Die Regierung ist gegen einen
solchen
Bau, da sie den Schwerverkehr auf die Schiene verlagern
möchte.
Experten haben erklärt, dass eine zweite Röhre das Problem
nicht lösen
würde. Auch wenn es keine Zusammenstösse mehr gebe,
so sei
immer noch mit Auffahrunfällen zu rechnen. Mehr Sicherheit
versprächen
einzig eine Begrenzung der Geschwindigkeit, rigoros
überwachte
Abstandsvorschriften und Kontrollen der Ladung. Einer
der nun
verunglückten Lkw hatte Reifen geladen.
Der Bau
einer zweiten Gotthard-Röhre wäre derzeit gesetzlich nicht
möglich.
Die Alpeninitiative, die 1996 überraschend gegen den
Widerstand
der Regierung in einer Volksabstimmung angenommen
wurde,
verbietet grosse Strassenverkehrsinvestitionen im Alpenbereich.
Ziel der
Initiative war es, den Verkehr auf die Schiene zu verlagern.
Inzwischen
liegt eine zweite Initiative vor, die Avanti-Initiative, die
den Ausbau
der wichtigsten Schweizer Autobahnen auf sechs Spuren
und eine
zweite Röhre für den Gotthard-Strassentunnel fordert.
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| 17.10.2001
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Ein Lastwagen fährt im dänischen Guldborgsund-Tunnel
zwischen Kopenhagen und dem Fährhafen Rödby bei dichtem Nebel
auf
einen Pkw auf und verursacht eine Massenkollision. Fünf Menschen
kommen ums Leben, neun weitere werden zum Teil schwer verletzt.
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3.09.2001
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Im Gleinalmtunnel in der Steiermark gerät ein
Reisebus in Brand. Der Tunnel wird gesperrt, verletzt wird niemand.
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31.08.2001
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Bei drei Verkehrsunfällen in österreichischen Tunnels
werden
insgesamt zwei Menschen getötet und neun weitere verletzt: Im
Lainbergtunnel in Oberösterreich kommen bei einer Frontalkollision
zwei
Österreicher ums Leben, zwei Deutsche werden verletzt. Wenige Stunden
zuvor wird ein Frau schwer verletzt, als ihr Wagen gegen den Eingang des
Sonnsteinstunnels prallt. Am gleichen Tag werden im Kärntner
Katschbergtunnel bei einer Kollision sechs Menschen verletzt.
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26.08.2001
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Bei einem Frontalzusammenstoß werden im Gotthardtunnel
sechs Menschen zum Teil schwer verletzt.
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13.08.2001
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Ein italienischer Reisebus mit 30 polnischen Pilgern prallt
gegen die Einfahrt des Reigersdorftunnels bei Klagenfurt in Kärnten.
24
Personen werden verletzt, einige davon schwer.
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8.08.2001
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Beim Frontalzusammenstoss eines Kleinlasters mit einem
Bus kommen im Ambergtunnel in Vorarlberg drei Menschen ums Leben,
vier weitere werden verletzt.
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| 06.08.2001
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(Österreich):
Im
Gleinalmtunnel, der österreichischen
Pyhrnautobahn nördlich von Graz in der Steiermark, stossen ein Auto
und ein Minivan zusammen. Der Minivan gerät in Brand: Fünf
Menschen,
darunter drei Kinder, sterben. Der Auto-Fahrer und drei
Kinder
erleiden schwere Verletzungen.
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| 12.04.2001
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( Österreich):
Bei einer Massenkarambolage
im Helbersbergtunnel
(Bundesland Salzburg) wird ein
niederländischer
Wagen zwischen zwei Lastwagen
zermalmt:
Die zwei Frauen im Auto sterben.
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11.11.2000
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(Österreich):
Beim Brand in der Standseilbahn zum Kitzsteinhorn
kommen 155 Menschen ums Leben. |
| 10.01.2000
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(Tauerntunnel):
Ein
Brand verläuft glimpflich.
Ein Lastwagen
fängt Feuer, der Fahrer und die Insassen
aller beteiligten
Autos können sich retten.
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| 29.06.1999
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(Norwegen):
Bei einer Explosion in einem im
Bau befindlichen
Tunnel südlich von Oslo werden zwei
Feuerwehrleute
und ein Bauarbeiter getötet und 14
Menschen
verletzt.
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| 29.05.1999
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( Österreich):
Im Tauerntunnel löst ein mit
Lackprodukten
beladener Lastwagen eine Massenkarambolage
und ein
Feuer aus. Zahlreiche weitere Fahrzeuge werden
verwickelt.
Zwölf Menschen kommen ums Leben.
Das Feuer
in dem 6,4 Kilometer langen Tauerntunnel südlich
von Badgastein
in Österreich brach gegen fünf Uhr nach
einem Auffahrunfall
mit Lastwagen aus. Dabei wurden
mindestens 42-66 Menschen verletzt.
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| 24.03.1999
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(zw. Frankreich
und Italien): Im
Montblanc-Tunnel
geht ein mit Mehl und Margarine
beladener
belgischer Lastwagen in Flammen auf, das
Feuer greift
auf andere Fahrzeuge über. In dem Inferno
sterben 41 Menschen, zahlreiche weitere werden
verletzt.
Das Feuer kann erst nach 24 Stunden
gelöscht
werden.
Ein in
Frankreich vorgelegter Zwischenbericht macht unter
anderem
eine falsch eingestellte Belüftung des Tunnels für das
Ausmass
der Katastrophe verantwortlich. Den französischen
und italienischen
Tunnelbetreibern werden mangelnde
Abstimmung
vorgeworfen.
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2.03.1999
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(Deutschland):
Ein mit Zellstoff beladener Eisenbahnwaggon gerät
in einem
1,7 Kilometer langen Bahntunnel bei Göttingen in Brand. Niemand wird
verletzt. |
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18.11.1996
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(zw.
Frankreich und Großbritannien): Im Eurotunnel unter dem Ärmelkanal
gerät auf einem Zugwaggon ein
Lastwagen
in Brand. 30 Fahrgäste erleiden teils schwere Rauchvergiftungen. Der
Tunnelverkehr wird für drei Wochen stillgelegt. |
| 18.03.1996
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(Italien):
In
einem Autotunnel bei Palermo
explodiert
ein Tanklastzug, auf den ein Kleinbus aufgefahren
war. Das
Feuer greift auf 19 Autos über. Bilanz: Fünf Tote,
26 Verletzte.
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| 10.02.1996
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(Japan):
Nach
einwöchigen Suchaktionen bergen
Rettungskräfte
auf der nordjapanischen Insel Hokkaido die
Leichen
von 20 Menschen aus einem eingestürzten Strassentunnel.
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| 28.10.1995 |
(Aserbaidschan):
Einem Brand zur Hauptverkehrszeit fallen in der
U-Bahn
der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku 337
Menschen
zum Opfer. Mindestens 270 Menschen werden
verletzt.
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| 10.04.1995
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( Österreich):
Bei
einer Massenkollision im
Pfändertunnel
der Rheintalautobahn bei Bregenz gehen vier
Autos in
Flammen auf. Eine dreiköpfige Familie aus dem
Ruhrgebiet
verbrennt. Ein italienischer Autofahrer war in dem
6,7 Kilometer
langen zweispurigen Tunnel auf die Gegenfahrbahn
geraten.
Vier Personen werden
verletzt. |
| 08.11.1987
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(England):
In der Londoner U-Bahn, in der
Station
King's Cross, sterben 31 Menschen bei einer
Brandkatastrophe,
150 weitere werden verletzt.
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| 20.10.1975
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In
Mexiko prallen Zwei U-Bahn-Züge aufeinander.
23 Menschen
sterben, 55 weitere werden verletzt.
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| 28.02.1975
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(England):
In
der Londoner U-Bahnstation Moorgate
verursacht
ein Fahrfehler eines U-Bahnführers den Tod von
43 Menschen.
Mehrere hundert Menschen werden verletzt.
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| 16.06.1972
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(Frankreich):
Im
französischen Vierzy-Tunnel kollidieren zwei
in entgegengesetzte
Richtungen fahrende Züge mit einer
Geschwindigkeit
von 100 Stundenkilometern miteinander, als
ein Teil
des Gewölbes einstürzt. 108 Menschen sterben, 111
werden
verletzt. Der Vierzy-Tunnel verbindet Paris und Laon.
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