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RUBRIK ::: 9/11 2001 - ANSCHLAG AUF AMERIKA (2/3)

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HOME >EREIGNISSE >11. September  - Chronik 12.09. bis 11.10.2001

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11. SEPT. 2OO1 - hat die WELT verrändert

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Amerikanische Flagge

Terroranschlag auf die USA

+CHRONIK VOM 12.09. - 11.10.2001


Hamburg - Die USA haben unter Beteiligung Großbritanniens mit Angriffen auf Afghanistan auf die beispiellosen Terroranschläge in New York und Washington vom 11. September reagiert. Eine Chronologie der Ereignisse:

Dienstag, 11. September 2OO1:
Die "nationale Tragödie" (US-Präsident George Bush) beginnt mit der Entführung von vier Flugzeugen. Zwei Maschinen werden in die Türme des World Trade Centers (WTC) in New York gelenkt. Ein Flugzeug rast in das Pentagon, ein weiteres stürzt bei Pittsburgh ab. Insgesamt 265 Insassen, darunter 19 Terroristen, sterben. Die beiden WTC-Türme stürzen ein. Das Pentagon brennt. Tausende Tote werden befürchtet. Die USA stoppen sämtlichen Flugverkehr und versetzen ihre Truppen in Alarmbereitschaft.

Mittwoch, 12. September:
Bundeskanzler Schröder wertet die Anschläge als "Kriegserklärung an die zivilisierte Welt". Die NATO betrachtet die Anschläge als Angriff auf die Allianz und stellt erstmals in ihrer 52-jährigen Geschichte fest, falls der Angriff von außen gekommen ist, wäre der Bündnisfall gegeben.

Donnerstag, 13. September:
Bush spricht von einem "Krieg mit einer neuen Art von Feind, der sich versteckt". Spuren der weltweiten Fahndung führen auch nach Hamburg, wo drei der Luftpiraten studiert haben. US-Außenminister Powell benennt den seit Jahren als Terrordrahtzieher gesuchten Osama bin Laden erstmals öffentlich als Hauptverdächtigen. Er lebt in Afghanistan, wo die Taliban herrschen.

Freitag, 14. September:
Der US-Kongress ermächtigt den Präsidenten zum Militäreinsatz und bewilligt umgerechnet 43,5 Milliarden Euro für den Kampf gegen den Terrorismus und den Wiederaufbau. Powell sagt, "in Kürze" würden Beweise gegen Bin Laden vorgelegt.

Samstag, 15. September:
Bush kündigt einen "umfassenden Angriff" auf den internationalen Terrorismus und dessen staatliche Helfer an. Bundesinnenminister Schily sagt, radikal-islamische Vereinigungen in Deutschland würden verboten. Die US-Flughäfen werden wieder geöffnet.

Sonntag, 16. September:
US-Verteidigungsminister Rumsfeld erklärt, der Kampf gegen den Terrorismus "werde jahrelang dauern". In Afghanistan befinden sich hunderttausende Menschen aus Furcht vor einem US-Militärschlag auf der Flucht. Die Nachbarn Iran und Pakistan sperren die Grenzen.

Montag, 17. September:
Bush sagt, er wolle Bin Laden "tot oder lebendig". Eine Delegation Pakistans bemüht sich beim obersten Taliban-Führer Omar in Kandahar vergebens um bin Ladens Auslieferung.

Mittwoch, 19. September:
Die USA verlegen mehr als 100 Kampfflugzeuge in die Golfregion und ziehen dort immer mehr Streitkräfte zusammen. Rumsfeld erklärt, die USA hätten mehrere Länder im Visier, die Terroristen beherbergen. In einer Sondersitzung sagt der Bundestag mit großer Mehrheit den USA Solidarität und militärische Hilfe zu.

Donnerstag, 20. September:
Etwa 1.000 afghanische Islam-Gelehrte empfehlen nach zweitägigen Beratungen in Kabul, bin Laden solle das Land freiwillig verlassen. Der US-Regierung beharrt auf Auslieferung.

Freitag, 21. September:
Die Taliban drohen den USA mit "Heiligem Krieg". 300.000 "Gotteskrieger" stünden bereit.

Dienstag, 25. September:
Die geplante Operation wird "Dauerhafte Freiheit" (Enduring Freedom) genannt. Alle Ex-Sowjetrepubliken in Zentralasien geben den USA Überflugrechte.

Donnerstag, 27. September:
In den USA und Europa wird die Terrorabwehr mit einem Bündel von Entscheidungen vor allem zur Flugsicherheit verschärft. Der Bundesrat billigt ein Anti-Terror-Programm der Regierung.

Freitag, 28. September:
Der UN-Sicherheitsrat verpflichtet in einer Resolution alle UN-Mitgliedstaaten dazu, jegliche Unterstützung terroristischer Organisationen oder Einzeltäter zu unterbinden.

Sonntag, 30. September:
Eine Delegation des US-Kongresses trifft sich in Rom mit dem afghanischen Ex-König Zahir Schah, der nach einem Sturz des Taliban-Regimes eine vermittelnde Rolle übernehmen soll.

Montag, 01. Oktober:
Bush genehmigt eine verdeckte Operation zur Unterstützung der afghanischen Opposition. In Deutschland läuft bundesweit die Rasterfahndung an.

Dienstag, 02. Oktober:
Die NATO akzeptiert amerikanische Beweise für die Täterschaft Bin Ladens und erklärt den Bündnisfall. Der britische Regierungschef Blair droht den Taliban mit einer militärischen Antwort, falls sie "die Terroristen" nicht ausliefern.

Mittwoch, 03. Oktober:
Die USA bitten die NATO-Partner um Hilfe. Die Nordallianz in Afghanistan meldet Erfolge im Kampf gegen die Taliban.

Donnerstag, 04. Oktober:
Blair spricht von erdrückenden Beweisen gegen bin Laden und sagt, es bestünden keine Zweifel an dessen Verantwortung. Die NATO entspricht den Wünschen der USA, zu denen engere Zusammenarbeit der Geheimdienste und die Bereitstellung von AWACS-Systemen zur Luftüberwachung gehören.

Freitag, 05. Oktober:
Die Taliban bieten Verhandlungen und einen Prozess gegen bin Laden in Afghanistan an, was die USA immer strikt abgelehnt haben.

Samstag, 06. Oktober:
Bush fordert die Taliban ultimativ auf, bin Laden und seine Gefolgsleute auszuliefern. "Die Uhr läuft ab", sagt Bush. Blair kündigt eine "gezielte und angemessene Aktion" an.

Sonntag, 07. Oktober:
Die USA greifen Ziele in Afghanistan an.

Explosionen in Kabul und Kandahar

Die USA und ihre britischen Alliierten haben nach Angaben des arabischen TV-Senders "Al-Dschasira" die Städte Kabul, Kandahar und Dschalalabad aus der Luft angegriffen. Dabei sei ein Stützpunkt des Taliban-Regimes in Kandahar zerstört worden, hiess es.

Stromausfall in Kabul

Nach Angaben des in Katar ansässigen Senders, der noch einen Korrespondenten in der afghanischen Hauptstadt Kabul hat, konzentrierten sich die Angriffe auch auf den Flughafen im Norden der Hauptstadt und die Stadt Dschalalabad. Wie der Sender in Live-Bildern zeigte, gingen in einem Teil der Stadt etwa eine Stunde nach den ersten Angriffen wieder die Lichter an.

Zweite Angriffswelle gestartet

Inzwischen haben die US-Militärs eine zweite Angriffswelle gegen die afghanische Stadt Kandahar gestartet. Kandahar ist die Hochburg der radikal-islamischen Taliban und Sitz des obersten Taliban-Führer Mohammad Omar.

Rumsfeld: B-2-Bomber bei Angriffen eingesetzt

Die USA haben bei ihren Angriffen auf Ziele in Afghanistan unter anderem 15 landgestützte Flugzeuge und 25 seegestützte Flugzeuge eingesetzt. Außerdem wurden 50 Tomahawk- Marschflugkörper abgefeuert. Verteidigungsminister Donald Rumsfeld bestätigte auch, dass unter anderem B-2-Bomber im Einsatz waren. Die Operation sei noch nicht beendet, betonte er. Rumsfeld ließ aber offen, ob die Angriffe in den kommenden Tagen fortgeführt werden.

"Taliban müssen Preis zahlen"

Bush wies in seiner Rede darauf hin, dass er die Taliban wiederholt gewarnt und dazu aufgefordert habe, Osama bin Laden und dessen Gefolgsleute herauszugeben und Terroristen-Trainingslager zu zerstören. Nichts sei geschehen: "Nun werden die Taliban einen Preis zahlen", sagte Bush.

Bush: "Wir werden siegen"

Der US-Präsident wies zugleich darauf hin, dass es sich beim Kampf gegen den Terrorismus um eine breit angelegte Aktion handele, die über Afghanistan hinausgehe. Jedes Land habe eine Entscheidung zu treffen, ob es dem Terrorismus eine Absage erteile oder nicht. Bush fuhr fort, dass der Anti-Terror-Kampf einen langen Atem benötigen und schwierig sein werde. "Aber wir werden nicht wanken, und wir werden nicht nachgeben", sagte Bush. Am Ende werde die Freiheit siegen.

Britische U-Boote im Einsatz

Bei den Militärschlägen gegen Afghanistan sind auch britische U-Boote im Einsatz. Andere Truppeneinheiten stünden bereit, sagte der britische Premierminister Tony Blair. Er sprach am Abend im Fernsehen von einem "Moment des allergrößten Ernstes". Die NATO ist bislang nicht in die Militäraktionen eingebunden. Das wurde am Abend aus Kreisen des Bündnisses in Brüssel bekannt.

Taliban wollen bin Laden trotzdem nicht ausliefern

Trotz der Angriffe wollen die in Afghanistan regierenden Taliban den Moslem-Extremisten Osama bin Laden nicht an die USA ausliefern. Das meldete die Taliban-nahe Nachrichtenagentur AIP am Sonntagabend in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad. Die Taliban verurteilten die Angriffe auf Afghanistan als "terroristischen Akt der USA".

Schröder war informiert

Bundeskanzler Gerhard Schröder war vom US-Präsident George W. Bush vorab über den amerikanischen Angriff informiert worden. Das teilte Schröder am Sonntagabend in einer ersten Stellungnahme in Berlin mit. Er unterstütze die amerikanischen Angriffe auf "terroristische Ziele in Afghanistan ohne Vorbehalte", betonte der Kanzler. Am späten Abend wollte Schröder bei einer Pressekonferenz im Kanzleramt zum Beginn der US-Militäraktion Stellung nehmen. (Weitere Informationen) [fw/dpa/AFP]

Dienstag, 09. Oktober 2001:
Bei den US-Angriffen sterben vier afghanische Mitarbeiter der Vereinten Nationen.

Mittwoch, 10. Oktober 2001:
El Kaida, die Terrororganisation bin Ladens, droht den USA neue Anschläge mit entführten Passagierflugzeugen an. Washington bezeichnet die Militärschläge als erfolgreich, die Lufthoheit über Afghanistan sei gewonnen.

Donnerstag, 11. Oktober 2001:
Einen Monat nach den Anschlägen von New York und Washington fliegt die US Army ihre bisher schwersten Angriffe gegen Afghanistan. Erstmals werden auch Anti-Bunker-Bomben eingesetzt, mit denen unterirdische Kommandozentralen der Taliban zerstört werden sollen. (dpa/ha)

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